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Aids-Prävention

Rollige Kater im Park

Ein außergewöhnliches Präventions-Video der Aids-Hilfen Österreichs sorgt für Wirbel in der Community.

Dieser Spot berge die Gefahr, dass Schwule stigmatisiert würden, schimpft Gernot Marx, Sprecher der Homosexuellen-Initiative (HOSI) in Salzburg – auch wenn es Sinn habe, innerhalb der Gay Community provokant zu sein. Stein des Anstoßes ist ein neues Präventionsvideo der Aids-Hilfen Österreichs, in dem zwei Zeichentrick-Kater in einem öffentlichen Park wild miteinander rumvögeln und dann wieder getrennte Wege gehen. "It's okay to screw somebody's brain out", heißt es am Ende des Clips – aber bitte mit Kondom.

Dieser Clip richte sich speziell an homo- und bisexuelle Männer, "welche schnellen, anonymen Sex haben, promisk leben und/oder sich selbstschädigendem sexuellen Verhalten aussetzen", stellten die österreichischen Aids-Hilfen auf ihrer gemeinsamen Webseite klar. In dieser Gruppe seien 50 Prozent aller HIV-Neudiagnosen zu verzeichnen, begründete die Leiterin der Aids-Hilfe Salzburg, Maritta Teufl-Bruckbauer, das Thema des diesjährigen Aids-Spots. Auch Syphilis sei in dieser Gruppe signifikant häufiger.

"Gar nicht jugendfreier Katzen-Porno"


Die Botschaft der Aids-Hilfen Österreichs: Wild rumvögeln gerne, aber besser mit Kondom

Diese Gefahren wollten die Aids-Hilfen Österreichs mit ihrem "frechen" Spot in den Fokus rücken: "Nicht der erhobene Zeigefinger, sondern der witzige Comic-Style schafft die nötige Aufmerksamkeit und den Zugang zu diesem Thema", heißt es auf der Webseite. Mit Erfolg: Auch die "Kronen-Zeitung", Österreichs auflagenstärkste Tageszeitung, berichtete bereits über den "gar nicht jugendfreien Katzen-Porno".

Entwickelte wurde das Video von der Salzburger Werbeagentur Die fliegenden Fische. "Der Spot soll aufrütteln", erklärte Geschäftsführer und kreativer Kopf Jörg Eberhard gegenüber den "Salzburger Nachrichten". Zusammen mit seinen Mitarbeitern habe er im Vorfeld Gespräche mit rund 50 homosexuellen Männern geführt. "Was wir zeigen, entspricht der Realität." (cw)

Youtube | Der "Aids-Spot 2014" der Aids-Hilfen Österreichs


#1 AdamAnonym
  • 21.11.2014, 11:10h
  • Sieht mir eher wie ein Hetz video von homophoben aus ..wie man uns Schwule dort darstellt ,Fühle mich eher beleidigt und herabgewürdigt.

    Sowas von der Aids hilfe wirklich Niveaulos !!!!
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#2 MiepmiepAnonym
#3 AdamAnonym
  • 21.11.2014, 11:41h
  • Antwort auf #2 von Miepmiep
  • Diese Video suggeriert das Schwule ganzen zeit mit Harten rum laufen und auf alles springen was auf ner Parkbank sitzt.....
    Desweiteren dann auch die "Sex" Szenen teilweise wirken die ...wie ne Vergewaltigung und zum ende rote Augen als wäre man zu gedröhnt ...

    Und sicher haben Ich Sex aber nicht aus solche weise!!!...
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#4 MeineFresseAnonym
  • 21.11.2014, 11:48h
  • Antwort auf #1 von Adam
  • In der Aidshilfe geht es aber hauptsächlich um sex, da das das Hauptansteckungsgebiet ist.
    Welches strikt monogame Paare gar nicht haben.

    Ich frage mich nur, wo das gezeigt werden soll. Erigierte Penisse, Penetration und Oralverkehr, das gibt doch Ärger, wenn das einfach so im TV läuft^^
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#5 Meleg29Profil
  • 21.11.2014, 12:21hCelle
  • Boah, actionreicher Spot...läuft der auf den Aids-Hilf-Internetseiten oder auch im ORF?

    Das wäre ur-lässig, den Spot nach ner Licht ins Dunkel Kampagne anzuschauen!
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#6 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 21.11.2014, 12:28h
  • Antwort auf #3 von Adam
  • Es suggeriert die Tatsache, denn es ist so. Schwule haben die wunderbare Eigenschaft, mit den Augen zu ficken. Einfach so, beim Einkaufsbummel, wenn Dir ein scharfes Teil entgegenkommt. Ist Dir das noch nicht passiert ? Armer Schlucker. Oh sorry "Schlucker". Ich finde nichts Schlimmes daran, daß Schwule eigentlich schwanzgesteuert sind. Eines, der inzwischen wenigen Eigenschaften, die uns von den Heten, in Zeiten der "Gleichstellung um jeden Preis", noch unterscheidet.
    Das Video finde ich witzig.
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#7 sperlingAnonym
  • 21.11.2014, 12:53h
  • Antwort auf #4 von MeineFresse
  • >"Welches strikt monogame Paare gar nicht haben."

    auch wenn es aufgrund der wiederholung nerven mag, möchte ich doch darauf hinweisen, dass statistiken und erfahrungswerte aus der beratungsarbeit zeigen, dass "monogamie" oft eher riskantes wunschdenken als gelebte realität ist. ein erheblicher teil von infektionen findet innerhalb von beziehungen statt. gerade die aspekte von vertrauen und sicherheit, die viele mit einer beziehung verbinden, können hier zu risikoaspekten werden. das ist sehr traurig, aber realität.

    es schadet übrigens nichts, sich ab und zu klarzumachen, dass es auch (wissentlich oder unwissentlich) serodifferente paare gibt.
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#8 AdamAnonym
  • 21.11.2014, 13:06h
  • Antwort auf #6 von LangsamLangsam
  • Nein

    ganz klare Antwort den zu denken nutze ich mein Hirn und nicht mein Schwanz!!!!

    Und mir ist neu das man mit Augen "ficken" kann, somit völlig unverständlich!!!

    Also das Schwanzgesteuertheit unterscheidet und von den Heten ?

    Na dann was ist nur mit den Ganzen Schwanzgetsreuten Kerlen die den Weibern hinterher gaffen wie rollig Hunde ? ..Sind das keine Heten?
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#9 David77Anonym
  • 21.11.2014, 13:11h
  • Antwort auf #6 von LangsamLangsam
  • "Ich finde nichts Schlimmes daran, daß Schwule eigentlich schwanzgesteuert sind. Eines, der inzwischen wenigen Eigenschaften, die uns von den Heten, in Zeiten der "Gleichstellung um jeden Preis", noch unterscheidet."

    Ähh schwanzgesteuert zu sein ist eine männliche Eigenschaft, egal ob homo oder hetero...
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#10 LarsAnonym
  • 21.11.2014, 14:34h
  • Antwort auf #6 von LangsamLangsam
  • Genau solche Antworten mit ihrem machohaften Ton und sehr uncharmanten Anspielungen sind es, die auch gegen Videos wie diese sprechen. Er spricht eben nur eine bestimmte Zielgruppe an. Du hast eine Auffassung von Schwulsein und vom Sprechen darüber, die es gibt, aber wenn Du von "uns" sprichst, dann verallgemeinerst Du diese Sichtweise.

    Es gibt Männer, die sind freundlich, respektvoll und charmant im Umgang und andere sind einfach nur Prolls. Frauen finden Männer, die sie mit Blicken "ausziehen" extrem unangenehm, mir würde das im Alltag genauso gehen, auch wenn Du mich für ein "ganz scharfes Teil" halten würdest. Genauso wäre ich beleidigt, wenn Du mich in einer öffentlichen Diskussion in ähnlichem Zusammenhang "armer Schlucker" nennst und ich finde es unangenehm, dass Du es bei anderen tust.

    Sexualverhalten und das Reden darüber hat mit Prägung und auch mit kultureller Erziehung zu tun, genau wie der Umgang mit anderen Genussmitteln.
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