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Lesbisch und schwule Paare können sich in der Evangelischen Kirche von Westfalen künftig in einem öffentlichen Gottesdienst segnen lassen. Die Landessynode beschloss am Donnerstag mit großer Mehrheit, eine solche Feier ähnlich wie bei einer Trauung von Eheleuten zu ermöglichen.

Bisher konnten gleichgeschlechtliche Paare in Westfalen lediglich in einer nichtöffentlichen Andacht gesegnet werden. Die Segnung solle in einem eigenen kirchlichen Verzeichnis dokumentiert werden, heißt es in dem Beschluss. Die Ausführung des Gottesdienstes werde zudem stark dem traditionellen Traugottesdienst zwischen Mann und Frau ähneln.

Für eine Segnung gelten zwei Voraussetzungen: Das Paar muss in einer Eingetragene Lebenspartnerschaft leben und mindestens einer der beiden muss evangelisch sein. (cw)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.11.2014, 15:25h
  • Das sind positive Neuigkeiten! Andere evangelische Landeskirche sollten dem folgen!
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#2 Oliver43Anonym
  • 21.11.2014, 16:38h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Das freut mich für die Landeskirche Westfalen sehr, insbesondere weil es "nur" vier Gegenstimmen in der Synode gab.

    Im übrigen haben nunmehr 13 von 20 Landeskirchen in der EKD öffentliche Segnungsgottesdienste kirchenrechtlich durch Synodenbeschluss ermöglicht.

    Als weitere Landeskirche plant derzeit ebenso die Landeskirche Lippe öffentliche Segnungsgottesdienste zu ermöglichen.

    Es gibt mittlerweile eine Reihe von christlichen Kirchen, die kirchenrechtlich öffentliche Segnungsgottesdienste ermöglicht haben und einige Kirchen haben sogar reguläre Trauungsgottesdienste offiziell eingeführt.

    Daher es ist gut, das andere Kirchen eine ganz andere theologische Haltung als der Vatikan vertreten.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 21.11.2014, 17:32h
  • Antwort auf #2 von Oliver43
  • Jubilier! Tirrilier!!!

    Nun ja.

    Für mich ist entscheidend, dass das Ganze (selbst wenn ich es nicht in Anspruch nehme) als kirchliche Amtshandlung registriert wird. Und wie ein Trauungsgottesdienst gestaltet werden soll.

    Da es sich um eine Staatskirche in einem Kirchenstaat handelt, ist diese Gleichstellung politisch nicht unwichtig.

    Sie erschwert die Entrechtungsfantasien von Kauder und anderen Evangelikalen (und Rechtskatholen), denn der kirchliche Segen zählt hierzulande mehr als jede politische Meinungsbildung und höchstrichterliche Rechtsprechung.
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#4 TheDadProfil
  • 21.11.2014, 21:26hHannover
  • Antwort auf #2 von Oliver43
  • ""Daher es ist gut, das andere Kirchen eine ganz andere theologische Haltung als der Vatikan vertreten.""..

    Wie lustig vor dem Hintergrund das Du hier neuerdings ständig betonst das der Vatikan nun ""Homosexuelle Paare theologisch und ethisch anerkennt""..

    Wie genau darf man dann nun die "anderen theologischen Haltungen" beurteilen, wenn schon der Vatikan das Ende der Fahnenstange erreicht hat ?

    Dein Geschwafel ist an Dummheit kaum mehr überbietbar..
    Aber einige schaffen selbst das immer wieder..
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#5 TheDadProfil
  • 21.11.2014, 21:31hHannover
  • Antwort auf #3 von goddamn liberal
  • ""Und wie ein Trauungsgottesdienst gestaltet werden soll.""..

    Äh ?

    ""Die Ausführung des Gottesdienstes werde zudem stark dem traditionellen Traugottesdienst zwischen Mann und Frau ähneln.""..

    Das liest sich aber mehr nach "Lachsersatz"..

    Außerdem :
    ""Für eine Segnung gelten zwei Voraussetzungen: Das Paar muss in einer Eingetragene Lebenspartnerschaft leben und mindestens einer der beiden muss evangelisch sein.""..

    Und außerdem im Sprengel wohnt und dort seine Steuern bezahlt..

    Der evangelische Partner entrichtet dann übrigens für den muslimischen, hindhuistischen oder atheistischen Partner die Kirchensteuer gleich mit..
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#6 Oliver43Anonym
  • 22.11.2014, 00:38h
  • Antwort auf #4 von TheDad
  • @Atheisten-Dad
    Wie lustig vor dem Hintergrund das Du hier neuerdings ständig betonst das der Vatikan nun ""Homosexuelle Paare theologisch und ethisch anerkennt""..

    --> Stimmt, das ist auch erstmals durch das Dokument, dem Zwischenbericht der letzten Familiensynode, geschehen. Leider wurde es im Abschlussbericht nicht wieder aufgegriffen.

    ---------------

    "Wie genau darf man dann nun die "anderen theologischen Haltungen" beurteilen, wenn schon der Vatikan das Ende der Fahnenstange erreicht hat ? "

    --> Nee "am Ende der Fahnenstange" ist der Vatikan sicherlich nicht. Eine sehr schöne "Fangfrage", die Du dort stellst. Der Vatikan hat noch einen weiten Weg zu gehen, und Segnungsgottesdienste wie es nunmehr 13 von 20 EKD-Landeskirchen ermöglicht haben, sind in der römisch-katholischen Kirche noch lange nicht erlaubt. Im römisch-katholischen Glauben geht es bei den aktuellen Reformdebatten darum, das die dort endlich von der Sündenverurteilung gleichgeschlechtlicher Paare sich verabschieden.

    --------------

    "Dein Geschwafel ist an Dummheit kaum mehr überbietbar.. Aber einige schaffen selbst das immer wieder.."

    --> Och auf deine Beleidigungen gebe ich Nichts: ich weiß ja sie sind Teil deines schlechten Charakters und sind halt deiner Sicht als radikaler Atheist geschuldet. Es gebt halt auch fundamentalistische Atheisten, die Ihren Kirchenhass immer wieder zum Besten geben und die nicht zwischen den Haltungen der verschiedenen Kirchen differenzieren können/wollen.
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#7 goddamn liberalAnonym
  • 22.11.2014, 01:34h
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • Ja mei.

    Wer will das schon wirklich?

    The taste of Ersatz, auch wenn's natürlich klar ist, dass einer Vereinsmitglied sein muss.

    Mir geht es nicht um die Feier ohne Meier, schon weil ich da sowieso nicht lebe.

    Mir geht es um die politischen Aspekte, die da mitschwingen.

    Und die sind in Zeiten der öffentlichen und öffentlich rechtlichen HR-Hetze gegen uns eben ganz nützlich.
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#8 sperlingAnonym
#9 goddamn liberalAnonym
#10 stromboliProfil
  • 22.11.2014, 08:24hberlin
  • Antwort auf #6 von Oliver43
  • kicher.. wir reden von toleranz an uns auf allen orgelpfeifen..
    Warum nicht hinter die kleinmütige haltung blicken, indem man einen ebenso toleranten herrn als beispiel vorführt wie toleranz auszusehen hat: mattuSSek!

    www.taz.de/Kommentar-ARD-Themenwoche-Toleranz/!149952/
    Mehr Matussek!
    Der Hessische Rundfunk verteidigt Matthias Matussek als homophob, aber nicht menschenverachtend. Stimmt, der Publizist ist mustergültig tolerant. Für diesen Gast fordert der HR in Person des Redaktionsleiters Meinhard Schmidt-Degenhard in einem offenen Chat nach der Sendung welch Ironie! Toleranz ein. Herr Matussek [...] ist ein pointiert argumentierender, aber kein unreflektiert hetzender Zeitgenosse. Wir sollten doch so fair und tolerant miteinander umgehen, dass auch ein Matussek bei uns vorkommen kann.
    Später gelingt Schmidt-Degenhard sogar noch das Kunststück, dem gegenüber Matussek formulierten Vorwurf der Menschenverachtung zu begegnen: Wenn Herr Matussek sich als homophob bezeichnet, so ist das seine persönliche Selbsteinschätzung aber meines Wissens ist Homophobie nicht zwangsläufig menschenverachtend.
    Jemand, der homosexuelle Partnerschaften defizitär nennt (keine Kinder!), kann das also tun, ohne die in solchen Partnerschaften lebenden Menschen zu demütigen. Ausgezeichnet. Das Andere ist zwar weniger richtig als das Eigene, wird aber nicht verachtet. Natürlich ist Matussek überlegen in seiner genormten heterosexuellen Welt, glaubt aber zum Beispiel nicht, dass die [homosexuelle] Veranlagung Sünde wäre.

    Sicher, deine sekten sind nicht homophob, sondern unterscheiden nur fein nach heteronormalität und homosonderstellung...
    Diese feinheiten sind die schmierseife, auf der der hetero sich und seine "normalitäten" gegen den homo verteidigt..
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