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Kommentare zu:
Homo-Orden für Stefan Schostok


#21 herve64Profil
  • 24.11.2014, 10:15hMünchen
  • Antwort auf #14 von LangsamLangsam
  • Na, dann bleib mal mit deinem teuren Hintern schön brav zu Hause in deiner Schwutero-Biedermeieridylle sitzen. Aber wehe, du beklagst dich dann, wenn solche braunen und faschistischen Dummköpfe dir dann alles, was die LGBTIs seit Stonewall für dich erkämpft haben, wieder wegnehmen und jeden gesellschaftspolitischen Fortschritt zu Brei treten.

    Das wäre nämlich die Konsequenz daraus. Bist du auch bereit, diese zu tragen?
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#22 TheDadProfil
  • 24.11.2014, 11:10hHannover
  • Antwort auf #14 von LangsamLangsam
  • Für den ersten Satz einen grünen Punkt..

    Die Einschätzung das sich LGBTTIQ´s immer mehr "verbügerlichen" würden ist gelinde gesagt, völlig absurd..

    LGBTTIQ- Kinder kommen aus allen Familien-Konstellationen aller möglichen Gesellschaftlicher Schichten, und wachsen in diesen heran um als Jugendliche dann zu einem Problem der Bürgerlichen zu werden..

    Denn die stehen mMn immer noch in dem Haufen der Demonstranten gegen die Bildungpläne, und bilden das Gros dieser Leute..

    Hier nun anzunehmen LGBTTIQ-Menschen würden sich durch die bereits gewährten Gleichstellungen irgendwie "verbürgerlichen" ist aus keinem Blickwinkel heraus wahrzunehmen..

    Und man sollte vorsichtig damit sein irgendwelche "Trend´s" zu verallgemeinern, das schafft nur neue Vorurteile..

    34.000 ELP´s in einer Minderheit von Millionen LGBTTIQ´s ist ein "Fliegenschiss" an wahrnehmbarer "Verbürgerlichung"..
    Und die meisten Menschen die eine ELP eingehen haben sicher eine völlig andere Vorstellung von Familienleben, als sie die Heten allgemein haben, deren Sozialiation von vorneherein auf Ehe und Nachwuchs angelegt ist..

    Wie viel Prozent der Schwulen und Lesben gehen eine ELP ein, wie viele würde eine Ehe führen ?

    Wenn sich langfristig ein Zehntel in der Ehe wieder findet, ist das noch lange kein Zeichen einer irgendwie gearteten "Verbürgerlichung", sondern eine Zeichen für Vielfalt !

    Ganz davon mal abgesehen das es nicht nur hier ganz offenbar sehr unterschiedliche Auffassungen von "Bürgerlichkeit" gibt, denn in meinen Augen sind die bürgerlichen eben die Bildungsplangegner, deren IDEEN es übrigens zu bekämpfen gilt, und nicht deren Lebensentwürfe für sich selbst, das muß dabei Beachtung finden..

    Nach meiner und der Auffassung anderer User hier sind Bürgerliche per se abzulehnen wenn sie konservativen und vor allem rechtskonservativen Kreisen angehören..

    Hier gilt es zu bedenken das diese Angehörigkeit zu diesen Kreisen diese Kreise erst schafft..

    Das LGBTTIQ "eben nicht mehr nur Links oder Grün" wären, ist einer falschen, weil offensichtlich lokalen Beobachtung geschuldet, denn geht man mal zu solchen Demos oder zu großen CSD´s trifft man signifikant mehr LGBTTIQ´s die Links und Grün, die SPD und Gewerkschaftlich sind, als die paar Hanseln von der LSU, dem Völklinger Kreis, der HUK und sonstigen konservativen Gruppen, die sich einbilden an der "verbürgerlichung" arbeiten zu müssen..

    Eine Beobachtung von Samstag ist da auch noch wichtig zu erwähnen :

    Von denen die dort gegen die Bildungsplangegner demonstriert haben waren eine Woche zuvor bei der Demo gegen die HoGeSa auch schon die meisten dabei, ich möchte mich sogar dazu versteigen zu behaupten, die meisten..

    Von den Bildungsplangegnern wurde in der Woche davor auf der Demo gegen die Hooligan´s wohl eher niemand gesehen..
    Mir persönlich ist da jedenfalls nicht ein einziger aufgefallen..
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#23 kuesschen11Profil
  • 24.11.2014, 11:11hDarmstadt
  • Stefan Schostok als Oberbürgermeister von Hannover hat vollkommen richtig reagiert und die homophoben Hass-Propagandisten durch ein starkes Zeichen der Regenbogen-Beflaggung in die Grenzen verwiesen.

    Auch in Dresden hat die Oberbürgermeisterin sich für Vielfalt und Akzeptanz eingesetzt. Da sehe ich eine gute Tendenz.

    Der homophobe Mob will LGBTTIQs, deren Freunde und Familienangehörige einfach in die Kapitulation zwingen. Doch diese Hetzkampagnen sollte sich niemand gefallen lassen, in keiner Stadt Deutschlands.

    Gegenproteste sind daher zwingend notwendig und wichtig.
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#24 WachsamAnonym
  • 24.11.2014, 11:49h
  • Rechte werden nur dann stark, wenn Politik und Gesellschaft denen den Raum zum Erstarken lassen.

    In Hannover und Dresden hat man das sofort kapiert - in Stuttgart leider immer noch nicht. Obwohl man ja sieht, dass die Rechten dort immer mehr Zulauf kriegen, weil man sie gewehren lässt, statt sich ihnen entschieden entgegenzustellen.

    Da besteht echt die akute Gefahr, dass Baden-Württemberg irgendwann den Ruf als Fascho-Paradies von Deutschland bekommt. Und wie lange man die braunen Geister nicht loswird, wenn sie sich erst mal breit gemacht haben, sieht man ja an manchen Gegenden Ostdeutschlands.
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#25 TheDadProfil
  • 24.11.2014, 12:04hHannover
  • Antwort auf #13 von LangsamLangsam
  • ""Mit Antifa-Gruppen, teilweise radikal und gewaltbereit, würde ich auch nicht zusammen demonstrieren.""..

    Zunächst einmal..

    Jeder der glaubt eine Anitfa-Gruppe sei per se gewaltbereit steht offensichtlich der anderen Gruppe mindestens im Geiste näher als er sich eingestehen will, derer sich der Gegenprotest der Anti-Faschisten widmet !

    Wer glaubt das Antifa-Gruppen ihn persönlich bedrohen hat nicht verstanden wogegen sie protestieren..

    Natürlich sind diese Gruppen radikal, weil Radikalität hier die einzige Form des Widerstandes ist, die Ergebnisse gegen die Radikalität der Faschisten erzielt..

    Die Faschisten üben Gewalt aus, denn ihre faschistische Grundhaltung des Rassismus, der Homo-und Trans-phobie, der Islamophobie SIND GEWALT, denn sie bedrohen damit Minderheiten in unserer Gesellschaft !

    Die Gewaltbereitschaft und die Radikalität der Antifa-Gruppen bedrohen dagegen nur die Faschisten !

    Wenn sich ein CSD-Verein in Stuttgart von der Gegendemonstration schon im Vorfeld "verabschiedet", weil sie in den Reihen der erwarteten Demonstranten radikale Kräfte vermutet, die nicht ihren Zielen dienen würden, dann bleibt es ihnen doch unbenommen eine eigene Demo zu organisieren..

    Und wer wäre für die Organisation einer Demo besser geeignet als ein CSD-Verein, ist dies doch deren originäre Aufgabe, die den Verein als solches legitimiert ?

    So wäre es also die Aufgabe des Stuttgarter CSD-Vereines gewesen sich an die Spitze dieser Gegenbewegung zu setzen, ähnlich wie in Hannover, Gewerkschaften und Parteien ins Boot zu holen, und ein breites Aktions-Bündnis zu schmieden um gegen den Aufmarsch der Faschistischen Bildungsplangegner zu protestieren..

    Gleiches gilt übrigens für die Grünen und ihren Stuttgarter OB..

    Die Grüne Jugend ins Boot geholt, die Partei-Basis mobilisiert, und schon hätte sich der Grüne OB genötigt gesehen selbst tätig zu werden, mindestens entweder die Stadt zu beflaggen, oder gar sein Büro zu verlassen, um mit zu demonstrieren..

    Claudia Roth hat das eine Woche zuvor getan, und ist gegen die HoGeSa in Hannover auf die Straße gegangen, und wenn nicht gerade Parteitag in HH gewesen wäre, sie wäre wohl auch zur Demo gegen die Bildungsplangegner erschienen..

    Man kann sich auch vor Ort von gewaltbereiten Mit-Demonstranten distanzieren..

    Dazu muß man sich nicht komplett aus der Affäire ziehen, wie es der Stuttgarter CSD-Verein gemacht hat..

    Zum Auftakt unserer Veranstaltung gegen 12.30 Uhr gaben die Veranstalter einige "Regeln" bekannt, die uns von der Polizei auferlegt worden waren..

    Dazu gehörte das freihalten der Straßenbahngleise..
    Diese wurden dann um 15.00 Uhr von der Polizei blockiert um den "reibungslosen Abmarsch" der Bildungsplangegner zu gewährleisten..

    Eine der dort verkehrenden Linien fährt übrigens vom HBF aus zum Stadion, und um 15.30 war Anpfiff..

    Eine weitere "Regel" war dann, das Hunde mitzuführen nicht erlaubt war..

    Äh ?
    Womit haben die dort gerechnet ?
    Kampfhunde-Staffeln die sich wild bellend auf "friedlich demonstrierende Christen stürzen", grad so, wie seinerzeit die Christen
    "fröhlich singend auf die Löwen zuschritten",
    als man sie in den Circus Maximus trieb !

    Die Vorstellungen mancher Leute sind so absurd, das es immer wieder lustig ist..
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#26 stromboliProfil
  • 24.11.2014, 12:23hberlin
  • Antwort auf #22 von TheDad
  • "Von denen die dort gegen die Bildungsplangegner demonstriert haben waren eine Woche zuvor bei der Demo gegen die HoGeSa auch schon die meisten dabei, ich möchte mich sogar dazu versteigen zu behaupten, die meisten.."

    was eigentlich nur aufzeigt, wie homogen und damit limitiert die antifaschistische gegenkultur im grunde ist.
    Nun ist menschenrecht, grundrecht auf gleichzeit auch kein "diskutierbares" etwas, dem man abwägungen abringen könnte!
    Vielmehr ist das vorhandene recht nur im progressiven sinne zu erweitern.

    "Von den Bildungsplangegnern wurde in der Woche davor auf der Demo gegen die Hooligan´s wohl eher niemand gesehen..
    Mir persönlich ist da jedenfalls nicht ein einziger aufgefallen.."
    Mag sein, dass die erwartung harter konfrontation so heraufgeschreiben von medien-presse, die "bürgerlich besorgten" um ihre sicherheit bangen lies, aber sicher mehr noch um ihre scheinbürgerlichkeit, hinter der sie die fratze der zustimmung und des " man muss doch mal drüber gesprochen haben " verbergen.
    Die stehn sich inhaltlich näher als du hier ihnen spielraum einräumst!

    www.heise.de/tp/news/Daempfer-fuer-die-rechte-Volksfront-auf
    -der-Strasse-2462130.html


    "Seit einigen Wochen geht in verschiedenen Städten Deutschlands eine rechte Querfront auf die Straße, die von neonazistischen Kameradschaften bis zu Teilen der CDU reicht
    Parteifahnen bleiben zu Hause und unter dem Label besorgter Bürger formiert sich eine Volksfront von Rechts, die auf parlamentarischer Ebene derzeit nicht zu Stande kommt. Auf diesen neuen Demonstrationen marschieren neben rechten Mitgliedern vonKameradschaften oder der NPD auch Anhänger von rechtspopulistischen Gruppen, die bisher immer sehr auf Distanz zu den offenen
    Nazistrukturen bedacht waren.
    Unter dem Label besorgte oder engagierte Bürger verschwindet die Tatsache, dass darunter Kader rechter und teilweise sogar neonazistischer Gruppierungen sind, die bisher selbst bei Rechtskonservativen nicht als bündnisfähig galten. Dass es hier Aufweichungen gibt, zeigte sich auch bei der HoGeSa-Demonstration am vorletzten Samstag in Hannover, der von den rechtspopulistischen PI Vorbildcharakter für die rechte Volksfront auf der Straße zugeschrieben wird. Als Redner trat auch der umtriebige Politiker der Partei "Die Freiheit", Michael Stürzenberger ( siehe auch "Initiative Familienschutz" ) auf. Die Partei hatte lange Zeit zumindest offiziell von diesen Milieu Abstand gehalten."

    Ich denke deshalb, dass es nötig ist noch mehr die verknüpfung der einezelnen gruppen zu verfolgen und öffentlich zu machen.

    zu deiner these: " Und die meisten Menschen die eine ELP eingehen haben sicher eine völlig andere Vorstellung von Familienleben, als sie die Heten allgemein haben, deren Sozialiation von vorneherein auf Ehe und Nachwuchs angelegt ist.."
    Ich denke das dies genau das gegenteil bei "elp-willigen der fall ist, nämlich tatsächlich die neue "unvoreingenommenheit" gegenüber dem familienmodel der entscheidende faktor ist, der den gleichgeschlechtlichen es möglich macht, "kinderwunsch " als teil ihrer lebensplanung zuzulassen.
    Hinter dem tamtam und regenbogen wirbel verbirgt sich ein kleinlich/kleinbürgerliches konzept der machbarkeiten!

    Rolleninhalte werden so "spielerisch " nachvollzogen, die heteronormierte welt in das gleichgeschlechtliche eingefügt, dass gleichgeschlechtliche der heteronorm angeglichen!
    So kann papi mal papi mal mammi, mammi mal mammi mal papi u.s.w. , und in umgekehrter reihenfolge...
    Inhaltlich aber werden die rollen nicht hinterfragt, sondern eben neu "interpretiert".
    Das mag für den augenblick genügend, für die kinder ohnehin ohne belang, aber für die entfaltung homosexueller identitäten, wirds ein bumerang sein!
    Das zeigt sich ja auch in der sich häufenden sicht derer, die ihre sexualität nur noch als ein privatissimum begreifen, dass sie loslöst von den sie bestimmenden gesellschaftlichen bedingungen...
    So entstehen dann die von dir zitierten "sehr unterschiedliche/n Auffassungen von "Bürgerlichkeit"".
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#27 FennekAnonym
  • 24.11.2014, 12:33h
  • Durch das Duckmäusertum der baden-württembergischen Politik haben die Extremisten da schon viel Aufwind bekommen.

    Das Zeitfenster diesen Rechtsruck zu stoppen, wird immer kleiner. Das kann jetzt allenfalls noch gelingen, wenn in Stuttgart mit solchen Nazi-Aufmärschen ähnlich umgegangen wird wie in Hannover und Dresden. Und eine möglichst zügige Umsetzung des Bildungsplans ohne Abstriche.
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#29 stromboliProfil
  • 24.11.2014, 12:47hberlin
  • Antwort auf #25 von TheDad
  • "Wenn sich ein CSD-Verein in Stuttgart von der Gegendemonstration schon im Vorfeld "verabschiedet", weil sie in den Reihen der erwarteten Demonstranten radikale Kräfte vermutet, die nicht ihren Zielen dienen würden, dann bleibt es ihnen doch unbenommen eine eigene Demo zu organisieren.."

    Das ist mir entgagen..
    na dann sollte man ihnen doch die worte martin niemöllers um die kleibürgerlichen ohren hauen...

    Als die Nazis die Kommunisten holten,
    habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
    habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
    Als sie die Gewerkschafter holten,
    habe ich nicht protestiert; ich war ja kein Gewerkschafter.
    Als sie die Juden holten, (siehe Anm.1)
    habe ich nicht protestiert;
    ich war ja kein Jude.
    Als sie mich holten,
    gab es keinen mehr, der protestierte.

    vieleicht tagesaktuell erweitert und zwischen dem juden und ihm selbst einfügen:

    Als die gelegenheit zur gegenwehr vorhanden, habe ich aus politischem kalkül mich gegen die Wehr gestellt. Ich wollte ja nicht mit radiken gemeinsamkeit zeigen...

    ja ja, unsere lampenputzer (E.Mühsam)
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#30 TheDadProfil
  • 24.11.2014, 13:26hHannover
  • Antwort auf #26 von stromboli
  • ""Rolleninhalte werden so "spielerisch " nachvollzogen, die heteronormierte welt in das gleichgeschlechtliche eingefügt, dass gleichgeschlechtliche der heteronorm angeglichen!""..

    Stimmt..

    Und doch sind diese Familien anders, weil viel mehr dafür "gekämpft" wird, werden muß, um dieses Familienmodell Regenbogen zu leben..

    Die Kinder kommen dort nicht einfach mal so im Verlaufe der Beziehungen "dazu", sondern sind immer, teilweise sehr aufwendig logistisch geplant..

    Dazu kommt der Umgang innerhalb der Regebogenfamilien, denn diese sind immer auch und von Anfang an Patchwork, denn die Erzeuger sind auch immer nur Teil der Erzieher in diesen Familien, und anders herum..

    Dies grenzt die Modelle in großen Teilen von den herkömmlichen Familienmodellen ab, die zwar manchmal damit glänzen Kinder bewußt geplant in die Familie zu bringen, und wo sich die Eltern vorher Gedanken darum machen welche Ressourcen zur Verfügung stehen um den Kindern einen bestmöglichen Start ins Leben zu gewährleisten..

    Das Gros der Heterofamilien geht SO immer noch nicht vor, es plant nicht, es bündelt keine Ressourcen, und setzt sie dann zielgerichtet für die Kinder ein..
    Die meisten Heten-Familien befinden sich in einem ständigem Kampf ums "überleben" gegen das System, das sie doch angeblich bevorzugt, weil sie es reproduktiv unterstützen würden..

    Das dies nicht so ist, ist immer dann sichtbar wenn Hetero-Familien versagen, wenn Gewalt gegen die Kinder, wenn sexuelle Übergriffe stattfinden, wenn sich die Eltern trennen und sich auf dem Rücken der Kinder einen Rosenkrieg liefern, der sich aus Rechtststreitigkeiten über das Sorgerrecht, Trennung von Vermögen und Besitz wie Wohnungen und Häuser bestehen..

    Hier muß über Scheidungsrecht nachgedacht werden..
    Die bestehenden Ressourcen müssen gebündelt bleiben um die Kinder zu versorgen..
    Es kann nicht sein das gut die Hälfte der Scheidungskinder von Hartz-IV leben muß, obwohl die Familie vor der Scheidung mit den Arbeitserlösen der Eltern gut zurecht kamen..

    Dieser ominöse Herr Kohls behauptete in seiner Rede das 80 % aller Kinder in Familien mit beiden Eltern aufwachsen würden..

    Wie kommen diese Leute zu solchen Zahlen, wenn die durchschnittliche Ehe-Dauer gerade einmal 14,7 Jahre beträgt, und zwischenzeitlich fast jede zweite Ehe geschieden wird ?

    Kommen Kinder in deren Vorstellungen also nur in Familien vor, die sich niemals scheiden lassen ?

    Das stützt auch die Thesen der "Vater, Mutter, Kind"- Forderungen, die sie vor sich hertrugen..

    Die nehmen die große Zahl Alleinerziehender Eltern gar nicht wahr, für die sind das wahrscheinlich alles bloß Einzelfälle ?

    Es gibt eine Vielzahl von bestehenden Familienmodellen, die alle nebeneinander existieren..
    Es kann weder Aufgabe des Staates noch der Gesellschaft sein, aus diesen Familienmodellen eines herauszupicken, und als Prototyp zu qualifizieren, denen sich alle anzupassen hätten, das ist bloßes Religioten-Geschwafel..

    Staat muß den Spagat hinbekommen ALLE Familienmodelle gleichberechtigt zu fördern, und darum muß sich die Diskussion auch drehen, wenn es darum geht zu deklarieren was als Familie zu gelten hat..
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