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Kommentare zu:
Aids-Hilfe Essen: Sexsteuer gefährdet schwule Szene


#1 Lothar DahmAnonym
  • 25.11.2014, 17:12h
  • Hurra, Champagner für die Stadträte und für die Nutten Eierlikör Was für ein blödsinniger Einfall. Politikerhirne brüten mindestens einmal jährlich ein Windei aus. Ich plädiere für 1,50 Kondomsteuern pro Kondom bei den im Stadtgebiet hängenden Automaten, Apotheken, Drogerien und Supermärkten. 4,00 Kontaktanzeigensteuer bei WAZ und NRZ. 15,00 Bett,- und Lümmelwiesen Benutzungssteuer in Bordellen und Swingerclubs sowie 1,00 Sündenerlaßsteuer, einzuziehen durch die kath. Geistlichen beim Beichtvorgang. Wollen wir doch mal sehen ob wir Essen nicht sanieren können !!!! Ups, hätte ich fast vergessen Beischlafsteuer für alle verheirateten und unverheirateten Bürger. (kann auch pauschal mit 150 jährlich abgegolten werden )
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#2 TheDadProfil
  • 25.11.2014, 17:44hHannover
  • ""Sie soll nicht nur für käufliche Liebe gelten, sondern auch für schwule Einrichtungen wie Saunen, in denen Prostitution ausdrücklich verboten ist.""..

    Und ab hier wird es dann lustig..

    Wenn es denn verboten ist in Schwulen Saunen bezahlten Sex anzubieten, wie will man den nicht bezahlten Sex dann zählen um zu einer realen Besteuerung zu gelangen ?

    Ach so ?
    Man ist gar nicht an einer reelen Besteuerung interessiert, sondern "belegt" einfach jeden Gast mit der Steuer, egal ob er dort Sex hat, und vor allem egal, ob er dafür etwas bezahlt ?

    Wenn mann schon keinen Sex hat, und dafür nicht zahlt, kann man dann von den Steuern wenigstens Werbekosten absetzen ?

    Zum Beispiel den Eintrittspreis, der ja nun ein glänzendes Beispiel für die geleistete Werbung darstellt ?

    Schilda läßt grüßen..
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#3 probondageProfil
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 TheDadProfil
#6 TottoAnonym
#7 Dont_talk_aboutProfil
  • 28.11.2014, 18:16hFrankfurt
  • Antwort auf #2 von TheDad
  • @The Dad

    In der Prostitution gibt es das sog. Düsseldorfer Modell. Da zahlt die Hure pro Arbeitstag eine Pauschalsteuer (war mal 20 EUR) also auch nicht pro Fick oder pro Freier.

    Ich halte die Steuer grundsätzlich für sinnvoll. Es wird der Sex besteuert, bei dem statistisch
    betrachtet am meisten Geschlechtskrankheiten übertragen werden, für deren Behandlung ja dann die Allgemeinheit aufkommt. Ist ähnlich wie die Tabaksteuer, deren Sinn ja auch niemand in Frage stellt. Bei den Heteros ist dieser Sex zumeist bezahlungspflichtig und bei uns ist er for free. Trotzdem ändert das ja nichts an den Folgekosten
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#8 Dont_talk_aboutProfil
  • 28.11.2014, 18:28hFrankfurt
  • Antwort auf #6 von Totto
  • Ja. Es gibt das Düsseldorfer Modell, wo jede Clubdienstleisterin in einem FKK-Club pauschal 20 EUR pro Monat an Steuern zahlt.

    Ich nehme mal an, Du meinst mit "Heterosexuelle Sauna" diese FKK-Wellness-Bordelle. Städtische Saunen haben meines Wissens mit der sexuellen Orientierung nichts zu tun und sind damit auch nicht heterosexuell. Dort findet bis auf Einzelfälle kein Sex statt, so dass der Grund für eine Sexsteuer entfällt
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#9 TheDadProfil
  • 28.11.2014, 20:03hHannover
  • Antwort auf #7 von Dont_talk_about
  • ""Ist ähnlich wie die Tabaksteuer, deren Sinn ja auch niemand in Frage stellt.""..

    Man sieht immer wieder, Du kennst mich nicht..
    Ich stelle alles infrage, vor allem wenn wie beim Fall der Tabaksteuer der größere Teil zwischenzeitlich in die Quer-Finanzierung von allen möglichen Dingen wie Sicherheit und Straßenbau fließt, aber nicht in die Finanzierung von Gesundheit..

    Mir erschließt sich der "Nutzen" einer Sex-Steuer nicht, weil selbständig arbeitende Sex-Arbeiter sowieso genug Steuern zahlen, und unselbständige Sex-Arbeiter der Ausbeutung unterliegen..

    Die Sex-Steuer wird nach Quadratmeter der Räumlichkeiten erhoben, und somit wird auch der Raum hinter dem Tresen besteuert, ebenso wie wohl das Klo oder das Treppenhaus bei mehr-etagigen Etablissements..

    Das durch solche Dienstleitungen die meisten sexuell übertragbaren Krankheiten ausgetauscht werden würden, kann ich auch nicht glauben !

    ""Bei den Heteros ist dieser Sex zumeist bezahlungspflichtig und bei uns ist er for free. Trotzdem ändert das ja nichts an den Folgekosten""..

    Wo liegt der Denk-Fehler ?

    Wenn sich zwei Männer die BEIDE Eintritt für die Sauna bezahlen so ganz nebenbei miteinander vergnügen, ist das eben KEIN Dienstleistungsangebot des Betreibers !

    Und wer sich über "Folgekosten" erregt sollte seinen Schwanz zwichen Tür und Angel klemmen, um mal etwas zu merken, denn die ENTSOLIDARISIERUNG der Gesellschaft durch die Verwendung solcher Begriffe ist eine nicht zu toppende Frechheit und Arroganz !

    ""Städtische Saunen haben meines Wissens mit der sexuellen Orientierung nichts zu tun und sind damit auch nicht heterosexuell. Dort findet bis auf Einzelfälle kein Sex statt, so dass der Grund für eine Sexsteuer entfällt""..

    Ach ? Tatsächlich ?

    Hm..
    Also ich hatte mal eine zeitlang fast regelmäßigen Sex mit einem Schwimmmeister eines Städtischen Schwimmbades..

    Ist das dann in dem Fall auch Steuerfrei, weil das Schwimmbad als Heten-Refugium galt ?

    Ich fasse es nicht, was hier wieder für ein Schwachsinn geschrieben wird..
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#10 AdrienEhemaliges Profil
#11 TheDadProfil
#12 Dont_talk_aboutProfil
  • 29.11.2014, 18:31hFrankfurt
  • Antwort auf #9 von TheDad
  • @The Dad

    Eine Steuer ist im Gegensatz zu einer Abgabe nie zweckgebunden. Es liegt also per Definition eine Querfinanzierung vor.

    Außerdem kannst Du eine Gaysauna nicht mit einem Schwimmbad vergleichen. Ach wenn mir natürlich bekannt ist, dass es in letzterem auch Leute gibt, die es miteinander treiben, so ist das nicht das Geschäftsmodell. Ein Schwimmbad lebt nicht davon, dass es einen Ort zur Verfügung stellt, wo sich die Gäste miteinander vergnügen. Eine Gaysauna könnte dagegen dicht machen, wenn es dort keinen Sex geben könnte. Schon aus rein praktischen Gründen kann die Sexsteuer ja nur im Zusammenhang mit dem EIntritt eingetrieben werden
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#13 TheDadProfil
#14 AdrienEhemaliges Profil
#15 AdrienEhemaliges Profil

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