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Bad Schwartau Zwei heterosexuelle Frauen haben im schleswig-holsteinischen Bad Schwartau eine Lebenspartnerschaft abgeschlossen, um sich gegenseitig besser abzusichern, berichten die "Lübecker Nachrichten". Die 79 und 73 Jahre alten Frauen verpartnerten sich vor dem Standesamt in Bad Schwartau, gaben aber gleichzeitig an, nicht homosexuell zu sein. "Wir sind nicht ,anders', wir wollen uns aber gegenseitig absichern", sagten sie dem örtlichen Standesbeamten. Seit dem 1. Januar 2005 haben auch Hinterbliebene aus Lebenspartnerschaften Anspruch auf die Rente, wenn die Homo-Ehe zum Zeitpunkt des Todes von einem der Partner mindestens ein Jahr lang bestand. Eine Prüfung der sexuellen Identität bei Eingehung einer Lebenspartnerschaft ist nicht vorgesehen. "Ich halte die Missbrauchsgefahr dennoch für äußerst gering. Schließlich überwiegen immer noch die wechselseitigen Pflichten wie zum Beispiel Unterhaltszahlungen", kommentierte der SPD-Bundestagsabgeordnete Olaf Scholz die Schwartauer Hochzeit laut "Lübecker Nachrichten". (nb)



#1 MatteoAnonym
  • 14.01.2005, 14:13h
  • Damit fällt dann wohl das ideologische Schlagwort von der PDS und anderen linken Gruppen weg, die Homo-Ehe sei ein "Sondergesetz" für Schwule und Lesben :-) Das ist schön.

    Matteo
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#2 HannesAnonym
  • 14.01.2005, 18:17h
  • @Matteo:

    Die Frage, ob die eingetragene Partnerschaft (genau wie die Ehe) auch ohne Lieber verwendet wird (also aus rein rechtlichen Gründen), ändert nichts an der Tatsache, dass die eingetragene Lebenspartnerschaft einer Ehe 2. Klasse bleibt.

    Diese Unterscheidung wird durch solche Vorfälle ja nicht tangiert.

    Insofern ist Deine Argumentation nicht richtig und weiterhin muss das Ziel die Öffnung der Ehe für Homopaare sein (wie in manchen Staaten schon geschehen oder geplant). Nur das ist echte Gleichberechtigung, alles andere sind kleine Fortschritte, die aber weiter diskriminieren.
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#3 NorbertAnonym
  • 14.01.2005, 18:20h
  • Ein Beispiel wie Politik ungewollt und ungeplant was gutes tun kann.

    Jetzt gibt es für die CDU/CSU keinen Grund mehr das Lebenspartnerschaftsgesetz rückgängig zu machen bzw. dessen Ausweitung zu verhindern.
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#4 TommyAnonym
  • 16.01.2005, 10:05h
  • Ungewollt?

    Guido Westerwelle (FDP) sagte nicht nur einmal, dass Überall, wo Menschen auf Dauer füreinander Verantwortung übernehmen wollen, für die Liberale der Schutz der Familie durch die Politik gefordert ist. Ob "Ehen mit Kindern, Alleinerziehende, nicht-eheliche oder gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften, für Liberale ist jede Verantwortungsgemeinschaft wertvoll, in der Menschen füreinander einstehen wollen".

    Holger Krahmer, MdEP (FDP), ging sogar
    auf der Suche nach dem liberalen Familienbegriff weiter und forderte, unter Familie alle Gemeinschaften zu fassen, „wo zwei oder mehr Menschen füreinander Verantwortung übernehmen“. Er brachte als Beispiel die Golden Girls.
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