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Auch in Cruising-Areas muss man schauen, ob das Gegenüber das sexuelle Interesse teilt. (Bild: Acid Pix / flickr / by 2.0)

Eine Verwechslung bei einem Sex-Date hat dazu geführt, dass ein Pfarrer statt sexueller Befriedigung die Polizei am Hals hat.

Anonymer Sex ist nicht immer einfach, wie jetzt ein Pfarrer aus Niederösterreich erfahren musste. Wie die Tageszeitung "Heute" berichtet, wird gegen einen Pfarrer, der aus dem Waldviertel nahe der tschechischen Grenze stammt, wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses ermittelt. Grund: Der Gottesmann konnte sein Date nicht von einem Heterosexuellen unterscheiden.

Demnach hat sich der Pfarrer via Internet mit einem Mann an einer Parkbucht verabredet. Doch diese Cruising-Area wurde offenbar auch von Passanten besucht, die keine sexuellen Hintergedanken haben. Als der Pfarrer einen heterosexuellen LKW-Fahrer für sein Date hielt, ließ er sofort seine Hosen runter. Doch statt auf die Einladung anzuspringen, alarmierte der Trucker die Polizei. Er hatte mit seinem Handy eine Aufnahme der Nummernschilds des Autos gemacht, mit dem der Pfarrer angereist war.

Pfarrer abgemahnt

Die Polizisten konnten den Pfarrer so leicht überführen, der "zähneknirschend" die Geschichte aufklärte. Eine Anzeige konnte er trotzdem nicht verhindern. Auch sein Arbeitgeber war not amused: Die zuständige Diözese hat den Pfarrer abgemahnt. "Er bereut die moralisch verwerfliche Handlung zutiefst", erklärte ein Sprecher.

Mit Homosexualität hat die katholische Kirche in Österreich große Probleme. So hat dieses Jahr der Salzburger Weihbischof Andreas Laun erklärt, dass Schwule und Lesben eher Kinder missbrauchten als Heterosexuelle (queer.de berichtete). Im vergangenen Jahr gab die Kirche einem Pfarrer aus der Steiermark die Erlaubnis zu predigen, obwohl er Stimmung gegen "Homo-Gestörte" macht (queer.de berichtete). Immerhin hat sich Kardinal Christoph Schönborn zuletzt versöhnlicher geäußert und anerkannt, dass gleichgeschlechtliche Paare "wunderbar, menschlich wie christlich" sein könnten (queer.de berichtete). (dk)



#1 AutobahnmissionAnonym
#2 Oliver43Anonym
  • 27.11.2014, 14:39h
  • Ich bekomme gerade einen Lachkrampf, wo ich diese Nachricht gelesen habe.

    Da ich selbst auch drei schwule katholische Priester kenne, von denen der eine heimlich seit Jahren einen festen Freund hat, passt diese Meldung wiedereinmal in meine feste Überzeugung, das ein grosser Anteil der katholischen Priester, Bischöfe und Kardinäle schwul ist.

    Wenn der Vatikan keine schwulen Männer hätte, könnte der Laden schon längst dicht machen.
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#3 TimonAnonym
  • 27.11.2014, 14:46h

  • Das zeigt nur wieder mal die ganze Bigotterie und scheinheilige Doppelmoral dieser Sekte.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 ollinaieProfil
#6 LorenProfil
  • 27.11.2014, 17:36hGreifswald
  • "'Er bereut die moralisch verwerfliche Handlung zutiefst', erklärte ein Sprecher."

    Erbärmlich.
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#7 konrad14Profil
  • 27.11.2014, 19:01hMünchen
  • Was bitteschön soll daran "moralisch verwerflich" sein?
    Dass er seine Hosen vor dem Falschen runtergelassen hat? Gut, da habe ich Verständnis, wenn der als Hetero sich dumm angemacht fühlt, aber mit Moral hat das doch nichts zu tun.

    Irren ist schließlich menschlich.
    Da muss der gute Priester halt beim nächsten Mal zuerst klären, mit wem er es zu tun hat.
    Die Geilheit war wohl zu groß.
    Aber trotzdem eine amüsante Geschichte.
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#8 XenomorphaEhemaliges Profil
#9 axelsProfil
  • 27.11.2014, 21:47h-
  • An der Scheinheiligkeit von Vertretern der römisch-katholischen Kirche lohnt es nicht, sich weiter zu stören - könnte man doch behaupten, dass das Kultivieren von Doppelmoral zu ihrem Kerngeschäft gehört. Vielmehr interessiert mich hier: Wie sieht es mit Persönlichkeitsschutz (seitens der Polizei) aus? Ich gehe nicht davon aus, dass die RKK den Fall selbst publik machte.
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#10 Foxie
  • 27.11.2014, 22:10h

  • Er hätte lieber einen Amtsbruder daten sollen. Da hätte man sich schon an den Klamotten erkannt. Oder hatte er die in seiner Gegend schon alle durch? *Grins*
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