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Segnungen von homosexuellen Paaren sind jetzt in den meisten evangelischen Landeskirchen möglich (Bild: mockney_piers / flickr / by 2.0)

Die hannoversche Landeskirche hat am Donnerstag bei ihrer Landessynode angekündigt, Segnungen für homosexuelle Paare zuzulassen – eine Gleichbehandlung mit Hetero-Paaren wird aber weiter abgelehnt.

Dem Kirchenparlament wurde am Morgen eine Regelung für öffentliche Segnungsgottesdienste vorgelegt. Die Vorlage orientiert sich an der Initiative der benachbarten evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Landesbischof Ralf Meister erklärte, die große Mehrheit der Pfarrer stehe dem Thema inzwischen offen gegenüber. Allerdings sollen homosexuellenfeindliche Pfarrer weiterhin das Recht haben, Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare abzulehnen. Das zu segnende Paar muss in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben.

Derzeit bieten 14 der 20 evangelischen Landeskirchen Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare an. Zuletzt hat die westfälische Kirche vor einer Woche eine entsprechende Regelung beschlossen (queer.de berichtete).

Weiterhin abgelehnt wird die Gleichbehandlung von Homosexuellen im Ehe-Recht. Bislang wurde nur eine Eheschließung in einer deutschen Landeskirche bekannt – vergangenes Jahr in Hessen-Nassau (queer.de berichtete). (dk)



36 Kommentare

#1 Gerd NunmehrAnonym
  • 27.11.2014, 16:14h
  • Nunmehr lehnt eine weitere evangelische Landeskirche die Gleichbehandlung der Menschen ab.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.11.2014, 16:33h
  • Wunderbar! Die anderen sechs, die das noch nicht erlauben, sollten unbedingt nachziehen!
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#3 MarleneBerlinProfil
  • 27.11.2014, 17:11hBerlin
  • Das klingt aber gönnerhaft, dass jetzt Homos den Segen bekommen. Jeder kann auch religiös sein und glauben ohne diese Kirche. Die Kirche vergisst immer ihre Hexenverbrennungen und ihre Kinderschänder, welche immer weiter minderfährige missbrauchen und nie bestraft werden. Das ist betimmt nicht in Gottes Sinne. Ja ich habe eine Katze und benutze Kreuter und ich mache auch noch das Maul auf und bin auch noch Transe. Meine Meinung ist, wer Kinder sexuel missbraucht soll im Fegefeuer schmoren und ist unwürdig das Wort Gottes zu vekünden. Gott vergiebt sogar diesen erbärmlichen Kinderschänderen, welche jetzt gönnerhaft den Sehen Homos erteilen wollen. In Köln giebt es einen schwulen Priester, welches Gottes Wort verkündet ja er schläft mit Männern aber vegeht sich nicht an Kindern. Menschen machen Fehler das ist klar aber dann sollte jeder dazu stehen und nicht heuchlerisch Wasser predigen und Wein saufen. Ich segne euch alle...
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#4 TheDad
  • 27.11.2014, 17:16h
  • Antwort auf #1 von Gerd Nunmehr
  • Ich mach den Quatsch trotzdem nicht mit !

    Und ich erkläre hier schon einmal an alle die vorhaben diese neue Diskriminierung zu nutzen :

    Ich betrete auch weiterhin keinerlei religiöse Bauten um an den angebotene Shows in irgendeiner Art und Weise teilzunehmen !

    Spart euch also irgendwelche Einladungen..
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#5 GeorgGAnonym
  • 27.11.2014, 17:23h
  • Und ich hatte gedacht, dass diese Segnungen in Hannover schon lange erlaubt seien...
    Aber Hannover ist neben Sachsen tatsächlich die konservativste Landeskirche. Auch die Prozesse, die vor Jahrzehnten um die Amtsenthebung schwuler Pfarrer geführt wurden, wurden in Hannover geführt.
    Bischöfin Käsmann hat die jetzigen Veränderungen angestoßen, die von Bischof Meister weiter geführt wurden. Meister war G4eneralsuperintendent (stellvertretender Bischof) von Berlin.
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#6 Meleg29Profil
  • 27.11.2014, 17:39hCelle
  • Scheinbar geht es um eine "Verpartnerungsagende"...bin gespannt wie die gegenüber der Trauung aussieht und welche Texte vorgeschlagen werden.
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#8 goddamn liberalAnonym
#9 Foxie
  • 27.11.2014, 22:03h

  • Ich verstehe das nicht. Ist es denn nicht Segen und Glück genug, daß sich zwei Menschen gefunden, kennen- und liebengelernt haben? Wozu braucht man da noch einen Glaubensbeamten? Das ist Menschenwerk, d.h., er hat keinen Auftrag vom Allmächtigen erhalten. Sondern bloß die Weisung oder Empfehlung seiner zuständigen Geschäftsleitung.
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#10 Oliver43Anonym
  • 28.11.2014, 01:02h
  • Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung bei den Landeskirchen in der EKD. Damit akzeptieren und anerkennen die evangelischen Landeskirchen der EKD homosexuelle Paare und sehen diese gerade nicht als sündhaft an.

    Es ist sehr schön, das nunmehr 14 von 20 Landeskirchen in der EKD homosexuelle Paare ethisch und theologisch akzeptieren.

    Als 15. Landeskirche in der EKD plant derzeit auch die Landeskirche Lippe öffentliche Segnungsgottesdienste zu ermöglichen.
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