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  • 27.11.2014           36      Teilen:   |

Evangelische Kirche

Auch Landeskirche Hannover erlaubt Homo-Segnungen

Segnungen von homosexuellen Paaren sind jetzt in den meisten evangelischen Landeskirchen möglich - Quelle: mockney_piers / flickr / cc by 2.0
Segnungen von homosexuellen Paaren sind jetzt in den meisten evangelischen Landeskirchen möglich (Bild: mockney_piers / flickr / cc by 2.0)

Die hannoversche Landeskirche hat am Donnerstag bei ihrer Landessynode angekündigt, Segnungen für homosexuelle Paare zuzulassen – eine Gleichbehandlung mit Hetero-Paaren wird aber weiter abgelehnt.

Dem Kirchenparlament wurde am Morgen eine Regelung für öffentliche Segnungsgottesdienste vorgelegt. Die Vorlage orientiert sich an der Initiative der benachbarten evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Landesbischof Ralf Meister erklärte, die große Mehrheit der Pfarrer stehe dem Thema inzwischen offen gegenüber. Allerdings sollen homosexuellenfeindliche Pfarrer weiterhin das Recht haben, Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare abzulehnen. Das zu segnende Paar muss in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben.

Derzeit bieten 14 der 20 evangelischen Landeskirchen Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare an. Zuletzt hat die westfälische Kirche vor einer Woche eine entsprechende Regelung beschlossen (queer.de berichtete).

Weiterhin abgelehnt wird die Gleichbehandlung von Homosexuellen im Ehe-Recht. Bislang wurde nur eine Eheschließung in einer deutschen Landeskirche bekannt – vergangenes Jahr in Hessen-Nassau (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: evangelische kirche, hannover, segnung
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Reaktionen zu "Auch Landeskirche Hannover erlaubt Homo-Segnungen"


 36 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
27.11.2014
16:14:36


(+3, 11 Votes)

Von Gerd Nunmehr


Nunmehr lehnt eine weitere evangelische Landeskirche die Gleichbehandlung der Menschen ab.


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#2
27.11.2014
16:33:00


(+2, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Wunderbar! Die anderen sechs, die das noch nicht erlauben, sollten unbedingt nachziehen!


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#3
27.11.2014
17:11:56


(+3, 9 Votes)

Von MarleneBerlin
Aus Berlin
Mitglied seit 15.05.2011


Das klingt aber gönnerhaft, dass jetzt Homos den Segen bekommen. Jeder kann auch religiös sein und glauben ohne diese Kirche. Die Kirche vergisst immer ihre Hexenverbrennungen und ihre Kinderschänder, welche immer weiter minderfährige missbrauchen und nie bestraft werden. Das ist betimmt nicht in Gottes Sinne. Ja ich habe eine Katze und benutze Kreuter und ich mache auch noch das Maul auf und bin auch noch Transe. Meine Meinung ist, wer Kinder sexuel missbraucht soll im Fegefeuer schmoren und ist unwürdig das Wort Gottes zu vekünden. Gott vergiebt sogar diesen erbärmlichen Kinderschänderen, welche jetzt gönnerhaft den Sehen Homos erteilen wollen. In Köln giebt es einen schwulen Priester, welches Gottes Wort verkündet ja er schläft mit Männern aber vegeht sich nicht an Kindern. Menschen machen Fehler das ist klar aber dann sollte jeder dazu stehen und nicht heuchlerisch Wasser predigen und Wein saufen. Ich segne euch alle...


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#4
27.11.2014
17:16:38


(+3, 9 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Gerd Nunmehr


Ich mach den Quatsch trotzdem nicht mit !

Und ich erkläre hier schon einmal an alle die vorhaben diese neue Diskriminierung zu nutzen :

Ich betrete auch weiterhin keinerlei religiöse Bauten um an den angebotene Shows in irgendeiner Art und Weise teilzunehmen !

Spart euch also irgendwelche Einladungen..


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#5
27.11.2014
17:23:12


(-1, 7 Votes)

Von GeorgG


Und ich hatte gedacht, dass diese Segnungen in Hannover schon lange erlaubt seien...
Aber Hannover ist neben Sachsen tatsächlich die konservativste Landeskirche. Auch die Prozesse, die vor Jahrzehnten um die Amtsenthebung schwuler Pfarrer geführt wurden, wurden in Hannover geführt.
Bischöfin Käsmann hat die jetzigen Veränderungen angestoßen, die von Bischof Meister weiter geführt wurden. Meister war G4eneralsuperintendent (stellvertretender Bischof) von Berlin.


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#6
27.11.2014
17:39:01


(+3, 3 Votes)

Von Meleg29
Aus Celle (Niedersachsen)
Mitglied seit 30.08.2011


Scheinbar geht es um eine "Verpartnerungsagende"...bin gespannt wie die gegenüber der Trauung aussieht und welche Texte vorgeschlagen werden.


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#7
27.11.2014
17:56:42


(+4, 4 Votes)

Von Meleg29
Aus Celle (Niedersachsen)
Mitglied seit 30.08.2011


Aha!
es geht um eine "liturgische Handreichung"

Link zu www.hannover.sat1regional.de


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#8
27.11.2014
18:26:19


(+3, 5 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #5 von GeorgG


"Aber Hannover ist neben Sachsen tatsächlich die konservativste Landeskirche."

Pardon.

Was ist mit Württemberg und Baden?

Link zu www.zeit.de

Link zu www.schwarzwaelder-bote.de

Link zu www.lkz.de

Link zu www.bibubek-baden.de

Da gibt es evangelikale Gruselgruppen, die unmittalbare Kontakte zu afrikanischen Entrechtern und Vernichtern pflegen und die selbst in Sachsen ein Amtsenthebungsverfahren am Hals hätten, weil ihre Positionen einfach verfassungswidrig sind.


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#9
27.11.2014
22:03:13
Via Handy


(+3, 7 Votes)

Von Foxie
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ich verstehe das nicht. Ist es denn nicht Segen und Glück genug, daß sich zwei Menschen gefunden, kennen- und liebengelernt haben? Wozu braucht man da noch einen Glaubensbeamten? Das ist Menschenwerk, d.h., er hat keinen Auftrag vom Allmächtigen erhalten. Sondern bloß die Weisung oder Empfehlung seiner zuständigen Geschäftsleitung.


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#10
28.11.2014
01:02:32


(-4, 10 Votes)

Von Oliver43


Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung bei den Landeskirchen in der EKD. Damit akzeptieren und anerkennen die evangelischen Landeskirchen der EKD homosexuelle Paare und sehen diese gerade nicht als sündhaft an.

Es ist sehr schön, das nunmehr 14 von 20 Landeskirchen in der EKD homosexuelle Paare ethisch und theologisch akzeptieren.

Als 15. Landeskirche in der EKD plant derzeit auch die Landeskirche Lippe öffentliche Segnungsgottesdienste zu ermöglichen.


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