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Aufklärung über sexuelle Viefalt

Bildungsplan von unten: "Liebe ist Liebe"


In drei kurzen Porträts berichten junge Lesben und Schwule von guten wie negativen Erfahrungen (Bild: Evangelisches Medienhaus)

Das Medienunternehmen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg hat eine Aufklärungs-DVD für den Schulunterricht, Kirchengemeinden sowie Aus- und Fortbildungen produziert.

Die Evangelisches Medienhaus GmbH in Stuttgart, die zu 100 Prozent im Besitz der Landeskirche Württemberg ist, hat eine neue "DVD complett" herausgegeben: Der 25-minütige Dokumentarfilm von Almut Röhrl "Liebe ist Liebe. Vom Lebensgefühl junger lesbischer und schwuler Menschen" zeigt in drei kurzen Porträts eine lesbische Jugendliche sowie ein junges schwules und ein junges lesbisches Paar.

Die Teenager erzählen von ihren Erfahrungen, von schlimmen und guten Begegnungen, von Wertvorstellungen und davon, dass Liebe einfach Liebe ist. Die Zuschauer können offen an ihrem Lebensumfeld und ihren Erlebnissen teilnehmen.

Youtube | Trailer 1: Florian und Jakob

Empfohlen für Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren


Die DVD enthält umfangreiche Unterrichtsmaterialien

Darüber hinaus gibt es auf der DVD fünf Interviews mit Menschen aus Kirche und Politik zu gesellschaftlichen, politischen und religiösen Fragen im Kontext von Homosexualität. Unter ihnen sind der schwule CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Kaufmann, die grüne Landtagsvizepräsidentin von Baden-Württemberg und Landessynodale Brigitte Lösch sowie Dr. Rolf Sons, Rektor des evangelischen Studienhauses Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen.

Die Dokumentation richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren. Im Bildungsbereich gebe es fast nur Spielfilme zu diesem Thema, so Ina Hochreuther, verantwortliche Redakteurin der DVD. Im Schulunterricht seien aus Zeitgründen aber kürzere Beiträge erwünscht.

Einen äußeren Anstoß zur Produktion habe das Vorhaben der baden-württembergischen Landesregierung gegeben, das Thema Homosexualität in den neuen Bildungsplänen zu verankern. "Dass ein Bedarf im Religions-, Ethik- und im Deutschunterricht sowie im Fach Gemeinschaftskunde besteht, wurde uns zuvor schon aus Lehrer- und Medienzentrenkreisen signalisiert", so Hochreuther. "Wie auch immer die Bildungspläne in unserem Bundesland 2016 aussehen werden: Wir halten diese Produktion jetzt und zukünftig, bundesweit und im deutschsprachigen Ausland für hilfreich und notwendig." (pm/cw)

Youtube | Trailer 2: Larissa
Youtube | Trailer 3: Sabrina und Mayan
Infos zur DVD

Liebe ist Liebe. Vom Lebensgefühl junger lesbischer und schwuler Menschen. Dokumentarfilm. Deutschland 2014. Regie: Almut Röhrl. Laufzeit: 25 Minuten. Zielgruppe: Sek I, Sek II, Aus- und Fortbildung. Produktion: Gretafilm i.A. von Evangelisches Medienhaus GmbH in Stuttgart. FSK: Lehrmittelfreigabe. Bezugsmööglichkeit: dvd-complett.de


#1 hf56e678onAnonym
#2 TheDadProfil
  • 02.12.2014, 14:20hHannover
  • Gut gemeint..

    Vielleicht sogar recht gut umgesetzt..

    Aber es ist nicht Aufgabe von Kirche sich mit diesem Thema in der Schule zu befassen !

    Sollen sie ihre DVD nehmen und für Jugendliche VERPFLICHTEND im Konfirmandenunterricht der Gemeinden einsetzen..

    Mal sehen was dann die Eltern dazu sagen..
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Gerd NunmehrAnonym
#4 PressbitterAnonym
#5 goddamn liberalAnonym
  • 02.12.2014, 16:32h
  • Antwort auf #2 von TheDad
  • Na ja. Verfassung des Ländle:

    "Artikel 1

    (1) Der Mensch ist berufen, in der ihn umgebenden Gemeinschaft seine Gaben in Freiheit und in der Erfüllung des christlichen Sittengesetzes [!] zu seinem und der anderen Wohl zu entfalten."

    Ich finde die Videos gut und sehr mutig!

    Und ich warte schon auf den hyperventilierenden Kauder (CDU), seinen Freund Steeb (Ev. Allianz) und andere schwäbische Pietischte, die jetzt ganz bestimmt eine Notsynode ausrufen werden, weil sie das in ihrem wirren Paralleluniversum ganz stark an das 3. Reich erinnert.

    Wahnsinn mit Methode.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Harry1972Profil
  • 02.12.2014, 16:33hBad Oeynhausen
  • Ziemlich geschickt....
    Ich hoffe, der Inhalt wird auf missionarisches Christengeschwafel untersucht, bevor diese DVD als Unterrichtsmaterial Verwendung findet.

    "...Interviews mit Menschen aus Kirche und Politik zu gesellschaftlichen, politischen und religiösen Fragen im Kontext von Homosexualität."

    Das klingt schonmal gruselig.
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#7 HugoAnonym
  • 02.12.2014, 19:10h
  • hm, heute ist nicht der erste April.
    Wenn die evangelische Kirche es ernst meint, dann sollte nicht nur eine teritoriale Landeskirche sich für unsere Rechte einsetzen, sondern muß sich weltweit gegen homophobie einsetzen und aktiv mitwirken.
    Als aller erstens sollte sie sich gegen die evangelikalen wenden und sogar die evangelikalen aktiv bekämpfen.
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#8 HugoAnonym
  • 02.12.2014, 19:22h
  • Antwort auf #2 von TheDad
  • "Aber es ist nicht Aufgabe von Kirche sich mit diesem Thema in der Schule zu befassen !"

    Doch auch, wenn die "Älteren" sehen, das sogar eine Kirche eingesteht, das Homo-, Trans-, usw-,sexualität nichts schlimmes ist, vielleicht denken sie dann doch anderes.

    "Sollen sie ihre DVD nehmen und für Jugendliche VERPFLICHTEND im Konfirmandenunterricht der Gemeinden einsetzen.. Mal sehen was dann die Eltern dazu sagen.."

    Natürlich ist mir bewußt das gegen ewigvorgestrige Hetzer kein Kraut gewachsen ist.
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#9 Katrin
#10 TiboAnonym
  • 03.12.2014, 00:47h
  • Antwort auf #7 von Hugo
  • Das erweißt sich bei den evangelischen Kirchen als sehr schwierig, da die Landeskirchen für sich finanziell als auch theologisch souverän sind.

    Daher gibt es diese "eine evangelische Kirche auf der Welt" garnicht. Es gibt sehr wohl eine starke Vernetzung innerhalb Deutschlands über die EKD, damit erreicht man aber noch nicht die evangelischen Kirchen in den USA oder sonst noch auf der Welt.

    Deine Forderung ist damit ziemlich unumsetzbar.
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