Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?22808

"Fucking Different XXY"

Wenn die Transfrau masturbiert


In Buck Angels Film "Jesse" kann man einer Transfrau bei der Selbstbefriedigung zuschauen

Im letzten Teil der "Fucking Different"-Kurzfilmsammlung von Kristian Petersen zeigen sieben Trans*-Filmemacher_innen ihre Versionen von Geschlecht, Sex und erotischem Selbstverständnis.

Der sechste Teil der Kompilationsfilmreihe "Fucking Different" geht neue Wege. Seit 2005 bittet Produzent und Initiator Kristian Petersen schwule und lesbische Filmschaffende aus verschiedenen Städten, kurze Spiel- und Dokumentarfilme zu produzieren, und zwar jeweils Lesben zu schwulen Themen und umgekehrt.

Mit "Fucking Different XXY" werden nun die Binaritäten der klassischen Genderidentitäten endgültig aufgelöst: Diesmal haben sieben transidentische Filmemacher_innen aus aller Welt Kurzfilme über Aspekte von Sexualität gedreht, die ihnen selbst fremd sind.

Mal dokumentarisch, mal reine Sexfantasie


Plakat zur Filmsammlung

Die Mischung ist äußerst bunt und vielfältig – mit dokumentarischen Beiträgen von Buck Angel und Mor Vital, die beide pornografische Filme drehen, bis zu den experimentellen Ansätzen von J. Jackie Baier und Gwen Haworth, die beide aus dem Dokumentarfilmbereich kommen. Die sieben Kurzfilme sind dabei immer politisch und allemal herausfordernd.

Durch die Filmreihe sollen Stereotype über die anderen und über das, was angeblich "normal" ist, aufgebrochen werden, so Kristian Petersen. Denn diese klischeehaften Vorurteile existierten auch in der queeren Community.

"Fucking Different XXY" ist dabei ein klares Statement für Unterschiedlichkeit und sexuelle Selbstbestimmung. Die Kurzfilmsammlung stiftet ganz bewusst Verwirrung und zelebriert die Vielfalt. Sie zeigt eindrucksvoll: Sexualität im 21. Jahrhundert kennt keine Geschlechtergrenzen mehr! (cw)

Youtube | Offizieller Trailer zur Kurzfilmsammlung "Fucking Different XXY"
Infos zur Filmsammlung

Fucking Different XXY. Kurzfilmsammlung. Deutschand 2014. Konzept: Kristian Petersen. Kurzfilme von Buck Angel (US / MX), J. Jackie Baier (DE), Felix Endara & Sasha Wortzel (US), Kay Garnellen (FR), Gwen Haworth (CA), Jasco Viefhues (DE), Mor Vital (IL). Laufzeit: 83 Minuten. Premiere am 4.12. um 21 Uhr im Berliner Kino Moviemento.


#1 GeorgGAnonym
  • 03.12.2014, 11:32h
  • "Mit "Fucking Different XXY" werden nun die Binaritäten der klassischen Genderidentitäten endgültig aufgelöst"

    Na, dann kann man ja nur gratulieren!

    Ist es das, wofür Generationen von schwulen Aktivisten gekämpft haben?
  • Antworten » | Direktlink »
#2 trevisanAnonym
#3 David77Anonym
#4 keyjahn
  • 03.12.2014, 14:26h
  • Ich find das Projekt interessant und hey, ich kenne eine Darstellerin...aber die kennt wohl jeder in Berlin
  • Antworten » | Direktlink »
#5 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 03.12.2014, 16:26h
  • Finde Nischenfilme generell interessant. Bleibt die Frage für mich hier, ob ich das wirklich wissen will.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 sperlingAnonym
#7 Robby69Ehemaliges Profil
  • 03.12.2014, 19:23h
  • Antwort auf #5 von LangsamLangsam
  • Fragt sich nur, welche Filme für Dich überhaupt "akzeptabel" und "sehenswert" sind. Denn so gut wie an allen - speziell ja auch Filme (wahlweise Bücher) in denen irgendein Stricher/Escort vorkommt - hast Du ja was auszusetzen. Grins...
    Tja, allen - oder speziell auch Dir - kann man's eben nie recht machen. Grins...
    Etwas mehr Toleranz mit anderen - vor allem auch mit Strichern/Escorts, Trans*menschen, etc. - und ab und zu mal ein etwas größerer Blick über Deinen eigenen Tellerrand würde Dir sicher gut tun...
    Vergiss nicht: Information bildet!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 04.12.2014, 15:36h
  • Antwort auf #7 von Robby69
  • Irrtum, ich habe an Stricherfilmen auszusetzen, daß es meist immer, die gleiche, vorhersehbare Handlung ist. Und das ist öde. Und hier habe ich auszusetzen, ob ich das sehen will, die Frage stelle ich mir selbst, ob ich das brauche, wenn sich Transsexuelle befummeln, oder Ihre Teile zeigen. Ist das so interessant ? Auch habe ich Probleme damit, daß hier suggeriert wird, daß alle Filme politisch sein sollen. Am Trailer des letzten Films jedenfalls ist nichts Politisches zu entdecken. Alles lustig eben.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 04.12.2014, 18:47h
  • Antwort auf #4 von keyjahn
  • Ich kenne Transsexuelle nur als, fest eingeplante Finanzspritze für die Familie im Isan, aus der Beach Road und Walking Street. Ein richtiger stressiger Job. Noch dazu eklig, sich von fetten ungepflegten alten Männern antatschen zu lassen. Und hinter der lachenden Fassade, sicher viel Traurigkeit. Ganz im Gegenteil zum Trailer. Da ist alles lustig und spaßig. Heile Welt, was will man mehr.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 ferdiAnonym
  • 05.12.2014, 15:55h

  • Offenbar weiß keiner dass bei Stonewall Transidente (veraltet Transsexuelle), Schwarze , People oft Colour, obdachlose nichtheteronormative Teenager, Crossdresser und Tunten gegen die Polizei und für unsere heutige Freiheit gekämpft haben. Der Film ist eine nötige Addition zum Kampf der innerhalb der queren Welt geführt wird. Hier meinen ja Normaloschwule zu wissen was wichtig ist und was nicht. Ihr über nimmt die Strukturen von Aussen. Wichtig ist dieser Film auch um zu zeigen dass Transmenschen Spaß am Leben und Sex haben und nicht Opfer von Euch oder anderen sind.
  • Antworten » | Direktlink »