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  • 03.12.2014           31      Teilen:   |

Lettland

Politikerin dankt Nazis für die Erschießung Schwuler

Artikelbild
Inga Priede postete dieses Bild von sich bei Twitter - wie einiges mehr

Die konservative lettische Politikerin trat nach homophoben Äußerungen auf Twitter zurück.

In Lettland hat eine Politikerin mit einem besonders homophoben Eintrag bei Twitter für einen Shitstorm gesorgt, der in ihrem Rücktritt endete.

Inga Priede, Vorsitzende des konservativen Parteienbündnisses "Einigkeit" in Kandava und Mitglied des dortigen Stadtrats, hatte am Montag in einer Diskussion auf Twitter über Homosexuelle geschrieben: "Gott sei Dank! Die Deutschen haben sie seinerzeit erschossen. Die Geburtenrate ging nach oben."

Priede hatte später den Tweet gelöscht und zunächst abgestritten, ihn verfasst zu haben. Als die Kritik zunahm, behauptete sie, die Floskel "Gott sei Dank" habe sich auf eine früheren Tweet bezogen, in dem jemand gesagt hatte, dass es gut sei, dass Homosexuelle auswandern und anderswo ihre Partnerschaft registrieren lassen könnten.

Überzeugt hat diese Version offenbar wenige Personen, auch wegen der Aussage über die Geburtenrate. Nach anhaltendem Druck trat Priede am Dienstag von ihrem Parteiamt zurück. Die LGBT-Organisation Mozaika prüft eine Anzeige wegen Volksverhetzung und hat eine entsprechende Anfrage an die Polizei gestellt.

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Debatte nach Coming-out des Außenministers

Außenminister Edgars Rinkēvičs hatte sich vor rund einem Monat geoutet
Außenminister Edgars Rinkēvičs hatte sich vor rund einem Monat geoutet

Die lettische Ministerpräsidentin Laimdota Straujuma, selbst ein Mitglied der Partei "Einigkeit", hatte die Äußerung ebenso als inakzeptabel bezeichnet wie der Generalsekreträr, der einen Parteiausschluss prüfen lässt. Das Ethikkomitee der Partei trifft sich am nächsten Mittwoch.

Anfang November hatte sich der lettische Außenminister Edgars Rinkēvičs, ein Mitglied der Reform-Partei, die zu den Parlamentswahlen zusammen mit "Einigkeit" angetreten war, per Twitter als schwul geoutet – und zugleich eine Initiative zur Einführung von Eingetragenen Partnerschaften angekündigt (queer.de berichtete).

Einen Monat zuvor hatte das Parlament Estlands für diesen Schritt gestimmt (queer.de berichtete). Seitdem diskutiert das Land, in dem homosexuelle Handlungen 1992 legalisiert wurden, über die Rechte von Lesben und Schwulen.

Priede hatte auf Twitter auch geschrieben, dass die Landbevölkerung "schockiert" sei über die Pläne zur Einführung von Lebenspartnerschaften und dass Homosexuelle in der Region "alles andere als stolz" seien, gegen "Grundwerte" zu verstoßen. (nb)

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Reaktionen zu "Politikerin dankt Nazis für die Erschießung Schwuler"


 31 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
03.12.2014
14:05:33


(+8, 12 Votes)

Von David77


Aha. Bedankt sie sich dann auch für die Besatzung der Deutschen des Baltikums? Müsste sie eigentlich... Alleine dafür müsste sie nicht nur als der Politik, sondern aus ihrem Land fliegen...
Ach nee, ist ja Meinungsfreiheit. Na, dann nehmen die Letten die Freiheit ihr zu sagen was sie mal kann...

"Priede hatte später den Tweet gelöscht und zunächst abgestritten, ihn verfasst zu haben. Als die Kritik zunahm, behauptete sie, die Floskel "Gott sei Dank" habe sich auf eine früheren Tweet bezogen, in dem jemand gesagt hatte, dass es gut sei, dass Homosexuelle auswandern und anderswo ihre Partnerschaft registrieren lassen könnten.
"

Das können die Letten dank der Freizügigkeit auch in die EU-Länder machen.
Aber Lettland ist der EU beigetreten und nicht umgekehrt...sie kann gerne aus der EU austreten und nach Russland gehen, wenn es ihr dort besser gefällt. Der Großteil der Bevölkerung ist sicher nicht so geschichtsvergessen und bleibt lieber in der EU.


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#2
03.12.2014
14:19:22


(+9, 21 Votes)

Von Marieluise Harms


In allen EU- und NATO-Staaten gibt es keine Nazis. Ebenso bei allen Beitritts-Kandidaten. Und solchen Regionen und Staaten, die dazu noch gemacht werden. Zur Zeit gibt es hauptsächlich in der Ukraine keine Nazis.

Nur in Russland gibt es Nazis!


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#3
03.12.2014
14:25:07


(+10, 10 Votes)

Von we754z7ghe


Gehört mit einem Maulkorb ins Gefängnis, die Tussi.


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#4
03.12.2014
14:39:03


(+11, 11 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #2 von Marieluise Harms


In Lettland gibt es eine alte demokratische Tradition.

Die Verfassung von 1922 ist immer noch in Kraft.

Aber es gab dort auch eine SS.

Das wirkt eben nach.


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#5
03.12.2014
15:05:43


(+7, 11 Votes)

Von fachärztlich
Antwort zu Kommentar #2 von Marieluise Harms


HBS-Syndrom?


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#6
03.12.2014
15:46:19


(+8, 14 Votes)
 
#7
03.12.2014
15:57:18


(+5, 7 Votes)
 
#8
03.12.2014
16:07:23


(+9, 9 Votes)

Von maaaartin


da kann man den letten nur gratulieren, die olle kuh losgeworden zu sein.


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#9
03.12.2014
16:23:32


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Die Trulla gehört ins Gefängnis und sollte zukünftig keine politischen Ämter mehr bekommen dürfen!


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#10
03.12.2014
16:26:06


(+6, 8 Votes)

Von ehemaligem User timpa354


Ach Gottchen, was hat das Haarfärbemittel bloß mit dem (Schrumpf?) Hirn angestellt, dass ist selbst für ein Blondchen unterirdisch und merkwürdig.


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