Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?2282

Köln Der Bund lesbischer und schwuler JournalistInnen (BLSJ) hat die Medienberichterstattung über den Mordfall Rudolph Moshammer kritisiert. Die Berichterstattung vieler Nachrichtenagenturen und Zeitungen über den tragischen Tod sei geprägt von Klischees und unreflektierten Vorurteilen. "Gerade Journalistinnen und Journalisten sollten bei ihrer Berichterstattung immer an die Wirkung ihrer Texte denken", appelliert Martin Rosenberg an die Kolleginnen und Kollegen der Medien: So ist verschiedentlich von polizeilichen Ermittlungen im "Homosexuellen-Milieu" die Rede, obwohl es so etwas ebenso wenig gebe wie ein "Heterosexuellen-Milieu". Die Behauptung, dass im Homosexuellen-Milieu ermittelt werde, sei zumindest sprachlich völliger Unsinn. Darüber hinaus zementierten solche Phrasen unbewusst Klischees über Homosexuelle, die damit kollektiv verunglimpft würden. "Schließlich gibt es weitaus mehr heterosexuell Veranlagte, die die Dienste von Prostituierten in Anspruch nehmen als Schwule", so der Wissenschaftsjournalist Axel Bach. Der BLSJ hat zum Thema die Protestseite www.homosexuellen-milieu.de eingerichtet. (nb/pm)



Ein würdiger Abschied für Mosi

Alt und jung, arm und reich in Trauer vereint - Jürgen Friedenberg kommentiert die Gedenkveranstaltung am Samstag in München.

18 Kommentare

#1 Knecht RuprechtAnonym
  • 16.01.2005, 15:36h
  • Hm, vor ein paar Tagen hat sich die homosexuelle Lobby mit anderen Lobbys gemeinsam noch kräftig Krieg gegen das Christentum geführt, natürlich wieder mal vergeblich versucht, Kardinal Meisner zu steinigen und jetzt geht die homoseuelle Lobby in die Ecke sich ein bisschen auszuweinen; wäh wäh wäh
  • Antworten » | Direktlink »
#2 JournalistAnonym
  • 16.01.2005, 15:41h
  • Inhaltlich mag ich dem BLSJ ja zustimmen. Peinlich nur, dass der Verband Moshammers Vornamen auf seiner neuen Webseite falsch schreibt . Das nur zum Thema "journalistische Sorgfaltspflicht".
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Knecht ArschspechtAnonym
  • 16.01.2005, 15:53h
  • (Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er persönliche Beleidigungen enthielt. Wir bitten dringend, sich an die Nettiquette zu halten! Die Redaktion)
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Knecht SchuckspecjtAnonym
  • 16.01.2005, 16:40h
  • Dann bitte auch die Äusserungen von Knecht Ruprecht zensieren!
    Ich finde seinen Beitrag einfach geschmacklos und diffamierend!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 DavidAnonym
  • 16.01.2005, 16:54h
  • @Knecht
    "Wie es in den Wald hallt, wo hallt es wieder hinaus"
    Das hat nichts mit Ausweinen, sondern mit Richtigstellung zu tun.
    Und es war auch nicht die "Homo-Lobby", die Meisner angegriffen hat, sondern allein Paul Spiegel.
    Wenn du das schon von "Krieg gegen das Christentum" spricht, dann spricht das schon Bände.
    Das impliziert ja einen Krieg "Juden gegen Christen", aus deiner Sicht.
    Jetzt weiss ich auch, was an vielem Leid verantwortlich ist.
    Genauso wie man angegriffen wird, genauso muss man mit Gegenwehr rechnen.
    Nichts anderes hat der BLSJ getan!
    Die sprechen aber nicht - im Gegensatz zu dir - von einem Krieg "Homo gegen Hetero".
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Knecht RuprechtAnonym
  • 16.01.2005, 17:17h
  • Was Herr Spiegel angeht hat er ein privates Problem mit dem Christentum. Und erst einmal sollte geklärt wen und was Herr Spiegel überhaupt vertritt. Ich wüßte auch nicht, dass Herr Spiegel ein Rabbi oder sonstiger religiöser Vertreter sei.

    Ansonsten sind es immer die selben Lobbies, die krampfhaft versuchen Vertreter des Christentums anzugreifen und darum nicht weiter thematisierenswert.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 BLSJAnonym
  • 16.01.2005, 17:17h
  • Vielen Dank für den Hinweis von "Journalist". Das ist tatsächlich ein bisschen ein klein wenig peinlich, aber es war halt schon sehr sehr spät...
    Und war da nicht was mit neuer Rechtschreibung? - Ach, die gilt bei Namen nicht? ;-)
  • Antworten » | Direktlink »
#8 DanielAnonym
  • 16.01.2005, 18:12h
  • Die Beschwerde macht Sinn. Der Spiegel schreibt z.B:

    "Und weil die Tat womöglich dahin führen könnte, wo Fahnder vor mehr als 14 Jahren schon das blutige Ende des Volksschauspielers Walter Sedlmayr aufklären wollten: ganz unten ins Milieu der Homosexuellen."

    Wir sind also das "Millieu" das "ganz unten" ist? Ekelhaft, lieber Spiegel, einfach ekelhaft.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 TracerCGNAnonym
  • 16.01.2005, 21:49h
  • Soweit ich mich erinnern kann wird von „der homosexuellen Lobby“ (wer oder was das genau ist wird Knecht Ruprecht sicher wissen, vielleicht teilt er es uns ja sogar mal mit) in den allermeisten Fällen nicht das Christentum sondern das hässliche und diktatorische verhalten einer Repräsentanten der Kirche. Kardinal Meissner ist dafür sicher ein hervorragendes Beispiel. Mir persönlich ist übrigens kein einziger Fall bekannt in dem der BLSJ das Christentum kritisiert hat.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 MikeAnonym
  • 16.01.2005, 22:11h
  • Den Protest kann ich gut nachvollziehen, ich sehe das genau so. Deshalb werde ich mich jetzt auch mal auf die BLSJ Seite klicken.
  • Antworten » | Direktlink »