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  • 06.12.2014           8      Teilen:   |

Protest gegen Gleichbehandlung

Nordirland: Kirche zieht sich aus Adoptionsvermittlung zurück

Artikelbild
Die katholische Kirche in Nordirland zieht es vor, gar keine Adoptivkinder mehr zu vermitteln anstatt homosexuelle und unverheiratete Paare mit heterosexuellen Eheleuten gleichzustellen (Bild: nadiaphaneuf / flickr / cc by 2.0)

Die katholische Kirche in Nordirland hat die Zusammenarbeit mit einer Adoptionsagentur aufgekündigt, weil diese Kinder auch an lesbische und schwule Paare vermitteln muss. Der Kirche habe "keine Wahl", erklärten die Bischöfe in der vergangenen Woche in einer gemeinsamen Erklärung.

Die "Family Care Society", eine vor über 30 Jahren gegründete katholische Einrichtung mit Büros in Belfast und Derry, wurde nach längerem Rechtsstreit von der irischen Menschenrechtskommission dazu verpflichtet, auch unverheiratete und gleichgeschlechtliche Paare bei Adoptionswünschen zu berücksichtigen. Dies widerspreche den "katholischen Werten", so die nordirischen Bischöfe.

Aus dem gleichen Grund hatten schon vor einigen Jahren auch die katholischen Bischöfe in England und Wales ihre Unterstützung für ursprünglich kirchliche Adoptionsvermittler zurückgezogen (queer.de berichtete). Christen könnten diese Entwicklung als "weitere Erosion ihres Grundrechts auf die Ausübung der Gewissens- und Religionsfreiheit im öffentlichen Raum" wahrnehmen, heißt es in der Erklärung der nordirischen Kirchenführer. (cw)

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Tags: nordirland, adoptionsagentur, adoptionsbüro, family care society
Schwerpunkte:
 Römisch-katholische Kirche
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Reaktionen zu "Nordirland: Kirche zieht sich aus Adoptionsvermittlung zurück"


 8 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
06.12.2014
13:45:33


(+5, 7 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Prima..

Dann werden auch endlich nicht mehr die Kinder automatisch an verdummbibelte Leute vermittelt, sondern an Eltern die sich ein Kind in ihrer Familie wünschen..


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#2
06.12.2014
14:24:32


(+5, 7 Votes)

Von Fennek


Aha. Das Schüren von Hass ist der Kirche also wichtiger als das Kindeswohl.


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#3
06.12.2014
16:02:18


(+6, 6 Votes)

Von Heiner
Antwort zu Kommentar #2 von Fennek


Naja, wenn mehr Kinder erfolgreich in Familien vermittelt werden, bleiben halt weniger für den Missbrauch durch katholische Priester übrig.

Das kann die katholische Kirche doch nicht einfach hinnehmen. Am Ende müssten die noch extra in den fernen Osten reisen, um ihre Verbrechen begehen zu können. Wie lästig...


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#4
06.12.2014
17:56:43


(+6, 8 Votes)

Von Itcheb


jetzt fehlt nur noch die Selbstauflösung dieser kriminellen Organisation und die kollektive Heimkehr zu ihrem Schöpfer - dann ist die Welt endlich von einem Teil dieser Hetzer befreit


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#5
06.12.2014
18:41:18


(+8, 8 Votes)

Von chris
Aus Dortmund (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.05.2008


Ich finde es immer wieder lustig, dass sich die katholische Kirche in solchen Situationen benimmt wie ein kleines, trotziges Kind, das seinen Willen nicht durchsetzen kann. Ist ja nicht das erste Land, in dem sie sich so benommen hat. Blöd nur, dass man dadurch selbst noch mehr unterstreicht, was für ein dummer, weltfremder und menschenverachtender Sauhaufen man eigentlich ist. Ich frage mich, wann die katholische Kirche endlich merkt, dass für sie längst nicht mehr jeder Depp nach Canossa kriecht um ihnen ihre goldenen Schühchen zu küssen.


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#6
07.12.2014
03:03:08


(+6, 8 Votes)

Von Fred i BKK


.....vergessen wirs nicht:

Irland, mit ueber 5000 Missbrauchsfaellen durch kath, Priester ist Gewinner beim Wettbewerb ,
wer hat weltweit die meisten KINDERFICKER in der Sakristei....

solche verkackten, Gross-Sekten haben nur eines verdient...

unsre volle Verachtung.....

Kirchenaustritt ....was sonst !!!


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#7
07.12.2014
11:25:01


(+5, 7 Votes)

Von Kirchenaustritt


Gegen Hassprediger hilft nur eines:
Kirchenaustritt!

Link zu www.kirchenaustritt.de


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#8
09.12.2014
18:33:17


(+3, 3 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008


endlich ein lobenswertes signal aus der rkk!
rückzug aus einem ( mit beträchtlichem gewinn betriebenen !) gewerbe, mit dem sie in der vergangenheit ja unsägliches leid verschuldet hat..
siehe zwangsadoptionen, kindesentnahme heimunterbringung bis hin zu mord!

Einsicht hier zwar nicht der vater des gedankens, aber die internalisierte homophie treibt die gnadenlose mutter zum handeln...
Gut für die kinder, gut fürs gemeinwohl..
Möge dies beispiel nachahmende haben;
kirchgänger, höret die signale..&


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