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  • 10.12.2014           4      Teilen:   |

Aktion gegen Hasskriminalität

Polizei Hamburg ernennt vier LGBT-Ansprechpersonen

(Bild: Dave Conner / flickr / cc by 2.0)

Die Hamburger Polizei will Gewalttaten gegen Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle konsequent verfolgen. Zur Aufhellung des angenommenen Dunkelfelds hat sie sich in diesem Bereich neu organisiert und vier Ansprechpartner benannt.

Dabei handelt sich um "jeweils zwei in der Thematik besonders erfahrene Polizistinnen und Polizisten", heißt es in einer Pressemitteilung vom Dienstag, die sich ab sofort pro-aktiv an die queere Community wenden und von Gewalt betroffenen Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen sollen.

"Die Hemmschwelle, auf die Polizei zuzugehen und anzuzeigen, scheint immer noch hoch", erklärte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer. "Das dürfte vielfältige Gründe haben. Durch den pro-aktiven Ansatz des polizeilichen Konzeptes können die Ansprechpartner einen wesentlichen Beitrag zur Erhellung des Dunkelfeldes beitragen und den Betroffenen noch besser helfen. Erkenntnisse und Erfahrungen der Ansprechpartner fließen in die Aus-und Fortbildung der Polizei ein."

Die vier Ansprechpartner der Schutz- und Kriminalpolizei arbeiten an unterschiedlichen Dienststellen im Stadtgebiet und sind über das eigene Mailpostfach Ansprechpartner-LSBTI@polizei.hamburg.de sowie telefonisch direkt erreichbar:

Eckhard Carrie, Tel. (0176) 428 528 47
Corinna Mietz, Tel. (0176) 428 528 48
Birgit Oesterreich, Tel. (0176) 428 528 46
Tobias Haak, Tel. (0176) 428 528 45

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Tags: polizei, hamburg, hasskriminalität
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Reaktionen zu "Polizei Hamburg ernennt vier LGBT-Ansprechpersonen"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
10.12.2014
10:55:58


(-1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Sehr gut!


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#2
11.12.2014
03:00:16


(+7, 7 Votes)

Von MarleneBerlin
Aus Berlin
Mitglied seit 15.05.2011


Das ist sehr gut, aber es wird auch schwehr sein, diese Vielfalt in der Szene richtig einzuschätzen und wünsche erstmal viel Erfolg. Ich selbst bin in der letzen Zeit angegriffen und körperlich schwehr verletzt wurden. Ich bekam dann aber selbst eine Anzeigege von der Polizei, so dass ich mich selbst auf die Suche der Täter machte. Da die Taten auch sehr schnell passieren, sind die Täter natürlich über alle Bäume, bis die Polizei überhaupt die Möglichkeit hat einzutreffen in so kurzer Zeit. Ist der Notruf einmal gedrückt, die Täter weg und man ist ewtl. auch noch verletzt, hat auch keiner Lust zu warten, bis die Polizei einfrifft, weil man nur noch weg will. Da ich auch schon fast 40 Jahre auf Bühnen von Metropolen stehe, weiss ich um die Gefahren, wenn ich nachts oder in frühen Morgenstunden, ewtl. noch schrill gekleidet, weil keine Umzugsgarderobe vorhanden war oder ich spontan noch ein Benefiz machte, ist es mir gerade hier in Berlin unbegreiflich, woher dieser Hass kommt. Wenn ich jede Straftat, die mir täglich wiederfährt, anzeige, hätte ich wohl für nichts anders mehr Zeit. Aber wenn beliebte, bekannte Bühnenkünstler, wie Gerome Castell, nach ihrem Bühnenauftrit, mitten in Berlin ihr Auge verliert und das nicht als homophob gewertet wird, bin ich einfach sprachlos. Allen ein friedliches Weinhachsfest..Dolly Duster (Marlene)


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#3
16.12.2014
15:38:38


(+4, 4 Votes)

Von Lockwood


Nachdem ich gut und gerne 25 Jahre lang unbehelligt gelebt habe, wurde ich in den letzten 2 Jahren mehrfach am helligten Tag in belebten Gegenden angespuckt, bedroht und beleidigt. Ich höre auch aus verschiedenen Städten von Bekannten, dass es Übergriffe gab.
Der Bericht hätte vielleicht noch sagen sollen, dass in Hamburg seit Kurzem ein Bündnis verschiedener Gruppen besteht, das klären soll, ob die gefühlte Zunahme an Übergriffen in Zahlen belegbar ist.
Es wäre sehr sinnvoll, so etwas wie eine überregionale Meldestelle einzurichten, bei der Berichte auch anonym gesammelt werden.


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#4
29.12.2014
18:07:29


(+2, 2 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Also das finde ich super duper!! Schon alleine die Differenzierung eines spezifischen Umgangs mit dem Thema ist wichtig, weil sich Anti-Andersseins-Gewalt so häufig unbesehen, ignoriert, nicht zur Anzeige gebracht zeigt.

Beleidigungen sind häufig, und Übergriffe habe ich öfter schon selbst erlebt. Das macht keinen mutigeren Menschen aus einem, das kann ich klar sagen! Da keine Anzeige zu machen, ist, gerade wenn man lieber ungeouted weiterleben möchte, und nicht in einer zu großen Stadt lebt, die verträglichere Wahl. Da spielen Ängste vor Repression und Wiederholung eine Rolle, man will nicht jedes Mal deswegen umziehen müssen. Von anderen her weiß ich, dass sie Angst davor haben, bei der Polizei in einer Liste als Schwule geführt zu werden. Da wirken aufgrund der Generation wohl die Erfahrungen von vor den Sechzigern nach.

Homo/ Transphobe Anpöbeleien erleben auch nicht nur LGBTIQ-Menschen, das muss man dazu sagen. Bekannte wurden auch schon beleidigt, weil welche wegen ihren Klamotten, Bewegungen oder der Ausdrucksweise annahmen, sie seien eventuell schwul oder lesbisch.


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