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Washington US-Präsident George W. Bush hat überraschend angekündigt, die Festschreibung eines Verbotes der Homo-Ehe in der Verfassung nicht weiter zu verfolgen. Der Zeitung "Washington Post" (Sonntagausgabe) sagte Bush in einem Interview, er selbst halte zwar ein solches Verbot weiterhin für notwendig, glaube aber nicht mehr an eine Durchsetzung. Viele Senatoren hielten die geltende Gesetzgebung, die Bundesstaaten die Nichtanerkennung von Homo-Ehen aus anderen Staaten erlaubt, bereits für ausreichend, betonte der Präsident. Eine erste Initiative Bushs war bereits vor den US-Präsidentschaftswahlen gescheitert.

Schwarenegger: immer langsam

Der Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, sagte unterdessen am Freitag bei einem Treffen mit der Redaktion des "San Francisco Chronicle", man solle den Kampf um Homo-Rechte nicht überstürzen. "Ich fühle mich gut mit der Art, wie es jetzt ist", sagte Schwarzenegger, der sich auf das neue Partnership Law Kaliforniens bezog, das im Januar in Kraft trat und Homo-Paaren einige, wennglich freilich nicht alle Rechte einer Ehe gibt. Bezüglich einer demokratischen Gesetzesvorlage zur Öffnung der Ehe für lesbische und schwule Paare sagte er, derzeit wäre nicht die beste Zeit, um die Homo-Ehe voranzubringen, das könnte zu einem "backfire" führen. In einigen Jahren sei die Zeit dafür vielleicht besser. Ob er die Gesetzesvorlage bei einer unerwarteten Zustimmung unterzeichnen würde, sagte er nicht. (nb)



16 Kommentare

#1 PierreAnonym
#2 MarkusAnonym
  • 17.01.2005, 16:26h
  • Oooooch, und wieder sieht unser armer Knecht Ruprecht eine seiner Ikonen vom Himmel stürzen...
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#3 Hans PeterAnonym
  • 17.01.2005, 16:28h
  • halte ich für eine gute Lösung, was Bush und Schwarzenegger vorschlagen. Da sich viele Homos und Heteros überhaupt nicht vertragen,ist es doch o.k.,wenn es US-Bundesstaaten gibt in welchem nur Heteros leben und solche wie Kalifornien die für Schwule geeignet sind. Das ist bei uns in der Schweiz ähnlich, es gibt Kantone in den Bergen wo vor allem Hetero-Familien mit Kindern leben und dann Kantone wie Genf oder Zürich mit eigentlichen "Schwulen-Quartieren". Im Moment ist in den Bergler-Kantonen gerade der Teufel los, weil der Kurort Arosa Gay-Ski-Wochen durchführen will,dagegen regt sich Widerstand,weil offenbar Familien mit Kindern die Ferien wegen den "warmen Schnee-Wochen" dort storniert haben. Man mag es Vorurteile nennen,aber manche gutbürgerlichen Heteros mögen die Vorstellung nicht ertragen,dass auf der Skipiste der Bub die Mutter fragt "Du Mutti,was macht dieser Mann dort im Schnee mit dem anderen Mann?"....!!!!
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#4 Jürgen FriedenbergAnonym
  • 17.01.2005, 16:46h
  • In Abwandlung eines schönen alten Liedes könnte man jetzt singen: "Der Fortschritt kommt selten per posta zu Pferde, er gehet langsam Schitt vor Schritt." Hauptsache, es geht vorwärts und nicht etwa zurück oder nur im Kreis. Abwarten, was Bush und Konsorten noch alles so einfallen wird. Nur nicht zu früh jubeln. Bin neugierig, was er bei seinem Besuch in Mainz am 23. Februar verlautbaren wird. Die Mainzer Narren lassen ihn im Rosenmontagszug mit nacktem Hintern mit einem Schild: "Wieder eröffnet" und Frau Merkel davor mitfahren. Gab schon im Vorfeld viel Ärger, aber auch Lob in den Leserbriefspalten der lokale Presse.
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#5 Hans PeterAnonym
  • 17.01.2005, 17:09h
  • ...Mainzer Faschingsumzug. Das ist doch ganz einfach nichts anderes als ordinär, was soll ein geöffneter Hintern uns am Fasching sagen? Das Schwule ausser von hinten Ficken zu nix anderem fähig sind? Dass sie nur am Sex interessiert sind? Das wird den Präsidenten der USA kaum gross beeindrucken,sondern höchstens für ihn bestätigen,wie dekadent und verkommen die in Teilen Europas sind. Nicht überall,natürlich,ein solcher Faschingszwagen wäre in Bulgarien undenkbar,dort gibt es keine Schwulenszene und die meisten Menschen sind strenggläubig.
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#6 Peter1999Anonym
  • 17.01.2005, 21:06h
  • Ach Hans-Peter,

    wenn man nicht weiß worum es geht soll man lieber still sein. Informier Dich erstmal und geb dann Deinen Kommentar ab.
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#7 deejayAnonym
  • 17.01.2005, 21:29h
  • nu, vielleicht klärt jemand hans peter als schweizer mal darüber auf, dass frau merkel eine deutsche oppositionspolitikerin ist und in zeiten, als die mehrheit der deutschen gegen eine beteiligung am irak-krieg war, george w. in den allerwertesten gekrochen ist....
    wenn ich so einen kommentar in einem schwulen schweizer forum gelesen hätte, hätte ich wohl auch die gleichen rückschlüsse wie hans peter geschlossen, ohne anzunehmen, dass ich völlig falsch liege. und besonders, wer hier bei queer.de die einzelnen kommentare verfolgt , hätte dann kaum eine andere folgerung zugelassen.
    fairness wäre nicht schlecht, oder?
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#8 Peter1999Anonym
#9 Robin BeugelsAnonym
#10 gerdAnonym
  • 18.01.2005, 08:53h
  • Herrn Bush und seiner Mannschaft traue ich keinster Weise (den Töchtern von Bush schon eher)...es ist vielmehr Herr Schwarzenegger, dem ich in der Frage der Homo-Politik mehr Verständnis zutraue und Einsatz zutraue.

    Herr Schwarzenegger kennt persönlich im Bekanntenkreis homosexuelle Menschen und ist in seinem Lebensweg von vielen homosexuellen Menschen begleitet worden. So ist Schwarzenegger von Mooshammer eingekleidet worden, traf in einigen Filmen auf homosexuelle Schauspieler und lebt in Kalifornien. Ihm traue ich mehr zu als Herrn Bush, der zu sehr in die texanische, homophobe Erdölpolitik verstrickt ist. Von Herrn Bush müssen wir nichts erwarten, das hat der Wahlkampf gezeigt.
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