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Kommentare zu:
St. Petersburg: Milonow will Homo-Clubs schließen lassen


#1 DominikAnonym
  • 15.12.2014, 12:35h
  • Gesetz gegen HOMO PROPAGANDA, Leute einsperren wollen, die öffentlich ihre Homosexualität ausleben, aber dann einen Livestream im Internet "für jeden zugänglich" fordern?

    Ähm ja...
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#2 NicoAnonym
  • 15.12.2014, 12:45h

  • Es geht doch angeblich nur um den Kinderschutz. Wieso werden dann Lokale geschlossen, wo Kinder nicht mal reindürfen?!

    Da sieht man wieder mal: die lügen, wenn sie nur den Mund aufmachen.
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#3 David77Anonym
  • 15.12.2014, 13:20h
  • So ein Dreckskerl...Wer er rein will und sich unter die ach so böhsen Perversen tummeln woill, bitte sehr.
    Mal sollte ihn reinlassen und er sollte einfach pausenlos angegrapscht werden... Wenn es ihm nicht passt, kann er ja wieder gehen... Wenn ich schreibe, was so ein Typ verdient und was ich ihm in den Clubs gönne , dann wird mein Beitrag nicht veröffentlicht

    "Zuletzt hatte ein Mitglied des russischen Oberhauses gefordet, Milonow auf Straftaten sowie auf seinen Geisteszustand überprüfen zu lassen."

    Es gibt ja doch noch Vernunft... das sollte man mal machen. So besessen wie der Kerl vom Thema ist...
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#4 sperlingAnonym
  • 15.12.2014, 14:14h
  • der offenbar dringende wunsch, selber in den club zu gelangen, die phantasien über den rudelbums auf der bühne, die idee mit der webcam, um jederzeit in den club schauen zu können - das alles fügt sich tatsächlich zu einem bestimmten pathologischen psychogramm zusammen. dumm nur, dass das der russischen öffentlichkeit nicht auffallen wird.
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#5 AlexAnonym
  • 15.12.2014, 14:45h

  • Die wollen sehen, wie weit sie gehen können. Und wenn sie nicht gestoppt werden, ist deren Endziel die Ausrottung aller Schwulen, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuellen.
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 seb1983
  • 15.12.2014, 18:12h
  • Antwort auf #5 von Alex
  • Noch ist man von sowjetischen Verhältnissen ein Stück entfernt.
    Aber auch in vielen anderen Bereichen wird die Uhr inzwischen ja fleißig zurückgedreht.
    Weit muss man dabei nicht zurück blicken:
    Bis 1993 Totalverbot, bis 1999 als Geisteskrankheit eingestuft.
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#8 Robby69Ehemaliges Profil
  • 15.12.2014, 18:24h
  • Zar Putins Schwulen-Hass nimmt immer ekelhaftere Züge an.
    Wie lange dauert es noch, bis auch der letzte "Putin-Versteher" hier im Forum endlich mal kapiert, was dieser Perverse treibt - dass diese ganzen Aktionen seiner Schergen nichts als blanker Homo-Hass sind?!
    Müssen erst noch mehr Homosexuelle in Russland misshandelt und umgebracht werden, damit endlich mal was gegen diesen größenwahnsinnigen Zar Putin passiert?!
    JETZT ist die Zeit, um was dagegen zu tun!
    Stopp Homophobia!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 HugoAnonym
  • 15.12.2014, 18:26h
  • Was hat Putin vor ein paar Wochen noch gesagt?
    In Russland gibt es keine Homophobie!

    Ich würde gern mal eine Razia bei Milonow zuHasuse und seine Büros machen, die Funde währen bestimmt interssant.
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#10 HugoAnonym
#11 HugoAnonym
#12 userer
#13 paren57Ehemaliges Profil
  • 16.12.2014, 07:06h
  • Antwort auf #9 von Hugo
  • "Was hat Putin vor ein paar Wochen noch gesagt? In Russland gibt es keine Homophobie!"

    Gibt es ja auch nicht! Wenn sich die Schwulen so daneben benehmen, muss ja für Recht und Ordnung gesorgt werden. Würden sie sich wie anständige Menschen benehmen, müsste auch niemand dagegen einschreiten.

    "In Interviews sagte er danach, die Party sei voll gewesen mit "zugedröhnten und angetrunkenen Perversen". Er habe 20 Jugendliche beobachtet, die auf der Bühne Sex gehabt hätten."

    Die AfD sollte sich des Themas mal hierzulande annehmen. Dann verbietet sich der Bildungsplan von selbst.

    Auch wenn meine Äußerungen aus Wut sarkastisch und zynisch klingen. Nach den Demonstrationen der "anständigen" Deutschen in Dresden halte ich auch bei uns inzwischen alles für möglich. Da wird eine Minderheit nach der anderen aufgemischt, die dem nationalen Plan nicht in den Kram passt. Und das Bürgertum applaudiert und marschiert mit.
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#14 bomber harrisAnonym
#15 oder soAnonym
#16 timpa354Ehemaliges Profil
#17 HugoAnonym
  • 16.12.2014, 17:36h
  • Antwort auf #13 von paren57
  • "Da wird eine Minderheit nach der anderen aufgemischt, die dem nationalen Plan nicht in den Kram passt. Und das Bürgertum applaudiert und marschiert mit."

    Genau so is es, nur ich weiß nicht ob ich mich auf die Hetzer oder die Mitmarschierer mehr aufregen soll.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#18 HugoAnonym
#19 FoXXXynessEhemaliges Profil
#21 stromboliProfil
  • 16.12.2014, 20:19hberlin
  • Antwort auf #16 von timpa354
  • na gut.. hat sich da wer diskreditiert, weil er sich "unverschämt über die 22.700 und 25.000 Menschen. in dresden, mehr als 1000 Personen in braunschweig.... und sonstigen toten in deutschen städten hinweg setzt, oder ruft er uns nur unbequem in erinnerung, was flucht unter bestimmten gesichtspunkten an gemeinsamkeiten mit sich bringt...

    "Die am 18. September 1942 erlassene Luftschutzraum-Ordnung untersagte Zwangs- und Ostarbeitern sowie Kriegsgefangenen, die im Reich meist als Hilfskräfte eingesetzt wurden, den Zugang zu den Luftschutzbunkern. Dies führte zu einer überproportional großen Zahl von Luftkriegstoten unter diesen Personengruppen, und die Reichsregierung, speziell das Rüstungsministerium, bemühte sich aus wirtschaftlichen Gründen, die Städte von dieser radikalen Praxis abzubringen.[24] In Städten wie Berlin oder Frankfurt/Main war auch Juden der Zugang zu den Luftschutzbunkern untersagt.[25][26]
    Nachlesen sollte man auch die militärische bedeutung dresdens in jenen tagen, wenn vom zivilen unverhältnis der mittel die rede ist:

    de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden

    siehe abschnitt verkehr, industrie, militär-verteidigung&festungsbereich

    "Hiroshima und Nagasaki...92.000 Menschen sofort tod, fast ausschließlich Zivilisten und von der japanischen Armee verschleppte Zwangsarbeiter. An Folgeschäden starben bis Jahresende 1945 weitere 130.000 Menschen. In den weiteren Jahren kamen etliche hinzu."
    Bei dem geschrei um die zu erwartenden flüchtlingen nenen wir nicht mal mehr den derzeitigen stand der totenzählung.. Hunderttausend? Zweihunderttausend? Fünfhundertausend ( 500.000!) bereits längst überschritten und keiner merkelt rum..
    Nur wenn da einer den bomberharris aus der nationalistenkiste holt, werden die zungen lebendig...
    Lieben wir vergleiche, oder haben wir berechtigte angst davor diese zahlen um unsere wutbürgerlichen ohren geschleudert zu bekommen ...

    www.sueddeutsche.de/politik/blockade-von-leningrad-im-zweite
    n-weltkrieg-als-die-menschen-leim-und-ratten-assen-1.1872865


    "Etwa 900 Tage ließ Adolf Hitler das heutige Sankt Petersburg belagern und aushungern. Bis die Rote Armee die Deutschen 1944 vertrieb, waren mehr als eine Million Menschen durch Kälte, Krieg und Mangelernährung ums Leben gekommen. "

    Beachtet man die zahlen, ergibt sich ein bild der opferschätzung , die das grauen der bombennächte in deutschland zu einer zahlenmäßigen pettitesse werden lässt angesichts dessen, was wir allein in leningrad anstellten! Selbst unter einbeziehung der zahlen von hiroschima/nagasaki, kommen wir nicht auf leningrads opferzahlen.

    de.wikipedia.org/wiki/Leningrader_Blockade


    polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1872873.1390818022!/ht
    tpImage/image.jpg_gen/derivatives/640x360/image.jpg


    Würden die bürger dresdens sich wenigstens der ursachen dieser flucht erinnern, und mal über die gründe der flucht an sich nachzudenken, würde man nicht so wütend sein müssen mit diesen kriegsentwöhnten kleinbürgern...
    Statt dessen eine frau am mikrophon, die unwiedersprochen von vergewaltigenden flüchtlingen redet, die es auf deutsche hausfrauen abgesehen haben.. keiner geht hoch , holt die runter, macht die anzeige wegen volksverhetzung ...
    Oder haut ihr auf ihr dummes maul!

    Wenn ich da diese massen seh , wünsch ich mir auch einen bombenteppich mit ihrer eigenen scheiße über sie ausgeschüttet.. drohnen mit aus ihren parolen bestehenden splitterbomben , die ihre dumpfheit, ihre verlogene nationalismuskacke in satirische stücke zerreist...
    wie man heute auf der höhe der medialen waffentechnik solche ansamlungen eben angeht.

    Wenn man gezielt angegriffen wird, sollte man gezielt zurück schlagen.
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#23 consortenAnonym
#24 zippzappAnonym
#25 timpa354Ehemaliges Profil
#26 TheDadProfil
  • 17.12.2014, 21:13hHannover
  • Antwort auf #19 von FoXXXyness
  • Was für ein Blödsinn..

    Die russische Wirtschaft wickelt sämtliche Exportgeschäfte in Euro oder Dollar ab, denn die verkaufen uns Öl und Gas für Petro-Dollar genau so wie die Saudi´s, und bauen für unser Autofirmen "Export-Versionen" für den Russland-nahen Asiatischen Markt für harte Euro´s..
    Russland hat Dollar-Reserven in Milliarden IN BAR, die weit über denen der Saudi´s liegen, und neben dem Staat besitzen russiche Bürger die in den Wendejahren reich geworden sind, noch einmal soviel Bargeld in Dollar oder Euro, selbst in D-Mark und Schweizer Franken..

    Der Rubel spielt nur für die Binnenwirtschaft eine kleine Rolle, und die liegt schon seit der Wende am Boden, worunter "verdiente Genossen" und vor allem ehemalige Offiziere und Witwen leiden, die von Renten leben müssen, die unter dem Existenzminimum liegen..
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#27 bärenklauAnonym
  • 17.12.2014, 21:47h
  • Antwort auf #23 von consorten
  • "Der STERN meidet das Durchspielen des Staatsbankrottes der Ukraine und die Auswirkungen auf die EU und den EURO. Schäuble bat in Moskau auf den Verzicht dieses Bankrottes."

    "Gerade waren die Russen noch euphorisiert vom Anschluss der Krim, jetzt stürzt der Rubel ab. Kein Grund zur Schadenfreude: Die Krise könnte die Nachbarländer destabilisieren - und ein Sturz Putins würde für noch mehr Probleme sorgen.
    [...]
    Selbst wenn Putin über die Wirtschaftsprobleme über kurz oder lang fallen sollte: Die Probleme Russlands und die Schwierigkeiten, die das Land dem Westen bereitet, werden nicht verschwinden. Im Gegenteil: Selbst scharfe Kritiker des Wirtschaftskurses des Kreml in russischen Investmentbanken warnen vor einem Sturz Putins. "Dann werden die Radikalen das Machtvakuum füllen", sagt ein Top-Banker. Und fügt die Frage an, ob der Westen darauf wirklich hoffen wolle."

    www.spiegel.de/politik/ausland/rubel-krise-warum-haeme-ueber
    -russland-falsch-ist-a-1009017.html
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#28 karawaneAnonym
#29 verbrannte erdeAnonym
  • 17.12.2014, 23:25h
  • Antwort auf #27 von bärenklau
  • "Durch die Finanzsanktionen hat der Westen Russland waidwund geschossen, die restliche Arbeit könnten die Spekulanten erledigen. Doch so weit wird es Russland sicher nicht kommen lassen.

    Lesen Sie am Freitag im zweiten Teil: Was bedeutet der Rubelsturz für Russlands Wirtschaft und Gesellschaft? Wie wird Russland auf diese Niederlage reagieren? Und warum ist dieser Sieg nur ein Pyrrhussieg für den Westen?

    www.nachdenkseiten.de/?p=24328
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#31 stimmungAnonym
#32 reissack umfalltAnonym
#33 fachärztlichAnonym
#35 TheDadProfil
  • 18.12.2014, 17:26hHannover
  • Antwort auf #34 von FoXXXyness
  • ""Zum gleichen Zeitpunkt an dem Russland über Währungsreserven in Höhe von mehr als 500 Milliarden US$ verfügt hatte, wies es auch eine Auslandsverschuldung in Höhe von 729 Milliarden US$ auf davon fielen 353 Milliarden US$ auf den Privatsektor. ""..

    Mathe kannst Du ?

    Wer die Schulden aus den Devisenreserven bezahlen kann, ist noch lange nicht so pleite wie andere Leute wider besseren Wissens behaupten wollen, denn der Staat haftet nicht für Privatkredite der Bürger..

    Und da gibt es seriösere Quellen als ausgerechnet die Springer-Presse :

    www.nachdenkseiten.de/?page_id=5
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#37 Marietta KleberAnonym
  • 18.12.2014, 20:08h
  • Antwort auf #36 von FoXXXyness
  • Immerhin schon mal Infragestellungen.

    "6. Unsere Wirtschafts-Berichterstattung ist oft nicht auf der Höhe der Probleme. Die Staatsschuldenkrise die die gesamte westliche Welt erfasst hat wird hierzulande auf eine Euro-Krise oder gar auf eine Griechenlandkrise verku?rzt. Damit werden die Vorgänge ihrer eigentlichen Urheber entledigt. Die Staaten waren es, zwar jeder in seiner Währung, Dollar, Yen, Pfund und Euro, die Zahlungsverpflichtungen eingegangen sind, die sie heute nur mit Mu?he bedienen können. Wohlstand wurde in hohen Dosen an den Finanzmärkten dazugekauft. Mit dem Ausbruch der Krise vor fu?nf Jahren brach das Investmenthaus Lehman Brothers zusammen nicht entschärft, sondern potenziert. Ein Feuer wird mit Benzin gelöscht oder in Zahlen ausgedru?ckt: Die Staatsverschulung der restlichen Welt stieg von 35 Billionen Dollar um 80 Prozent auf nunmehr fast 60 Billionen US-Dollar.

    Und Deutschland? Mittendrin im Schlamassel, profitierend von Reformen die weit vor Angela Merkel beschlossen wurden. Der ehemalige Wirtschaftsweise Bert Ru?rup sagt: Die Politik verhält sich wie ein Fahrradfahrer, der nach hoher Beschleunigung aufgehört hat zu strampeln. Das Rad rollt noch, aber nicht mehr lange. Die Sparer in Deutschland, die zugleich unsere Leserinnen und Leser sind, tragen die Hauptlast dieser Politik. Die niedrigen Zinsen sind ein Paradies fu?r Schuldner, aber die Hölle fu?r jeden Sparer, denn seine Vermögenswerte werden aufgefressen. Diese Sachverhalte werden nicht mit der nötigen Klarheit und Präzision ausgebreitet. Der Leser kennt nicht alle Details, aber er spu?rt, dass um ihn herum eine virtuelle Wirklichkeit aufgebaut wird."

    meedia.de/2013/11/15/die-sieben-versaumnisse-des-journalismu
    s/
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#38 TheDadProfil
  • 18.12.2014, 21:15hHannover
  • Antwort auf #36 von FoXXXyness
  • Wie hoch sind die Schulden der 143,5 Millionen Einwohner Russlands pro Kopf, wenn sie derzeit 729 Milliarden US-Dollar betragen ?

    Wie hoch sind die Schulden der 80 Millionen Einwohner Deutschlands PRO KOPF in Dollar, bei einem Schuldenstand von über 2 BILLIONEN EURO, und einem Wechselkurs von 1 Euro zu 1,2333 US $ ?

    Na ?
    Der Deutsche hat minimum 30.832,50 $ Schulden..
    Der Russe hat 5097,91 $ Schulden..

    Wer steht da wohl näher am herbeigeredeten Staatsbankrott, so lange das Öl und das Erdgas noch mindestens 40 Jahre aus der Erde sprudeln, und Jahr für Jahr Milliarden Einnahmen garantieren ?

    Deine Springer-Presse ist keine seriöse Quelle..
    Nicht einmal wenn sie durch die tagesschau geistert !
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#39 FoXXXynessEhemaliges Profil
#40 off the radarAnonym
  • 19.12.2014, 14:25h
  • Antwort auf #29 von verbrannte erde
  • " Lesen Sie am Freitag im zweiten Teil: Was bedeutet der Rubelsturz für Russlands Wirtschaft und Gesellschaft? Wie wird Russland auf diese Niederlage reagieren? Und warum ist dieser Sieg nur ein Pyrrhussieg für den Westen?"

    Freitag:

    "Diese Krise ist natürlich nicht die erste Wirtschaftskrise, die Russland durchlebt und sie wird auch nicht die letzte sein. Die jüngsten Entwicklungen treffen das Land jedoch an einem neuralgischen Punkt: Russland hat in den letzten Jahren einen sagenhaften wirtschaftlichen Aufschwung erlebt, von dem auch und vor allem die Mittelschicht profiziert hat. Es ist kein großes Problem, wenn iPhones, Audis, Kameras von Canon und Auslandsreisen teurer werden, wenn man sich ohnehin keine leisten kann. Psychologisch härter zu verarbeiten ist es jedoch, wenn man sich diese Dinge gestern noch leisten konnte und nun nicht mehr. Wahrscheinlich spekuliert der Westen mit seinen Sanktionen auf genau diesen Effekt: Das Volk merkt, das sein Lebensstandard gefährdet ist und sucht nach einem Verantwortlichen. Nach den Vorstellungen der Verantwortlichen in der EU und den USA dürfte dies freilich Wladimir Putin sein. Doch diese Rechnung hat der Westen ohne die Russen gemacht.

    In Russland ist es nämlich Konsens, dass nicht Putin, sondern der Westen durch seine Sanktionen maßgeblich für die jüngsten Verwerfungen an den russischen Märkten verantwortlich ist. Diese simple Wahrheit wird übrigens auch von wirtschaftsliberalen Blättern wie der Moscow Times oder oppositionellen Blättern wie der Novaya Gazeta nicht ernsthaft in Frage gestellt. Offiziell will der Westen durch seine Sanktionen den Kreis um Wladimir Putin schwächen und die prowestlichen liberalen Kreise stärken. Erreicht hat man jedoch das genaue Gegenteil."

    www.nachdenkseiten.de/?p=24360
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#41 TheDadProfil
  • 19.12.2014, 16:08hHannover
  • Antwort auf #39 von FoXXXyness
  • Ach, Du armes kleines Hascherl..

    Alle drei Links sucht man nach der Quelle ab, und schon erhält man den Herausgeber der Nachricht..

    Reuters..
    Alle schreiben davon ab, ob tagesschau, die dann auch einen Direktlink zum Reuters Videokanal nutzen, oder die Bild..

    Über die Qualität der Information, die Unisono behauptet, Russlands Märkte befänden sich im freiem Fall, aber keinerlei Belege für die angeblich kritische Wirtschaftskraft anfügen, kann man vortrefflich streiten..

    Das will ich Dir ersparen, weil Du dich in jedem Moment einer Diskussion in permanenter rhetorischer Notwehr befindest..

    Andere Staaten als Russland importieren 99 % ihrer Wirtschaftsgüter, und bezahlen diesen Luxus einfach mit Öl und Gas..

    Das kann Russland die nächsten 20 Jahre auch noch machen, ohne wirklich einem Staatsbankrott nahe zu kommen, denn allein der festgeschriebene Gaspreis in langfristigen Lieferverträgen bis zum Jahr 2035 garantieren Einnahmen aus dem Ausland von mindestens 100 Milliarden US-$ pro Jahr..

    Übrigens sind BAR-Devisenreserven die über den Auslandsschulden liegen schon immer der einzige Grund gewesen, warum sich ein Land auch Geld auf den Internationalen Märkten besorgen kann..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#42 pokerfacebookAnonym
#43 TheDadProfil
  • 19.12.2014, 18:05hHannover
  • Antwort auf #42 von pokerfacebook
  • ""Bei Preisen unter 60 Dollar je Barrel Öl sei es »praktisch unmöglich, Geld zu verdienen«""..

    Das geht dann wahrscheinlich aber allen so..

    Oder doch nicht ?

    Auf der Höhe der so genannten 1. Rohölkrise 1973, die dann in der Folge dazu führte, das an 4 Sonntagen die Bundesdeutschen Autobahnen leer standen, hatten sich die Staaten der OPEC in Wien darauf geeinigt, die Preise für Ein Barrel Rohöl von 15 auf 27 US-$ anzuheben..

    Eine der Begründungen war, das man bei durchschnittlichen Produktionskosten von 3 Dollar rein "gar nichts" verdiene..

    Die OPEC verließ sich dabei auf Zahlen die sie von den größten Öl-Firmen der Welt zur Verfügung gestellt bekamen, Royal-Dutch-Shell, Exxon, Texaco und Elf-Agitain..

    Die Öl-Minister der damals größten Produzenten Saudi-Arabien und dem Iran hatten dazu keinerlei eigene Zahlen präsentieren können, weil die "Produktionskosten" schon immer ein "Firmen-Geheimnis" der Produzenten war..

    Gängige Argumentation der Deutschen Tankstellenbetreiber für die seit Jahrzehnten üblichen teils saftigen Preiserhöhungen "im Umfeld" der Ferien in den Bundesländern war schon immer die Behauptung, "man verdiene an einem Liter Super im Schnitt nur Ein bis Zwei Pfennig pro Liter, der "Rest" "versickere" auf der Strecke über die Produktion im Handel..

    Im Jahr 2001 als der Rohölpreis einmal kurzfristig über die 100 $-Marke stieg verdiente der ARAL-Konzern mit dieser geringen "Pfennig-Marge" Milliarden, und steigerte den Netto-Konzern-Gewinn binnen eines Jahres um mehr als 6 Milliarden gegenüber dem Vorjahr..

    Nur ein anderer Konzern konnte damals seine Gewinne ähnlich hoch steigern :
    Die Deutsche Bank..
    Sie hatte sich zu "guten Konditionen" von den ersten "faulen Krediten" am Markt befreit, die dann 2007 die große Bankenkrise auslöste, in deren Folge 2009 die Abwrackprämie mitschwamm..

    1973 lag der Wechselkurs des Dollar gegenüber der D-Mark noch bei über 4 D-Mark..

    2001 lag der Kurs bei weniger als 1,76 DM..

    Rein rechnerisch hatte sich der Rohölpreis von ursprünglich 27 $ gegenüber 100 § also nicht einmal real verdoppelt..
    Er stieg lediglich von 108 DM auf 176 DM..
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#44 SnowdenAnonym
#45 taigaAnonym
  • 20.12.2014, 12:43h
  • Antwort auf #40 von off the radar
  • " Die Zuspitzung der Wirtschaftskrise in Russland treibt im Westen die Debatte über einen möglichen Umsturz in Moskau voran.

    Im Zentrum der Planungen stehen dabei die russischen Mittelschichten; Hintergrund ist, dass der Umsturz in der Ukraine, der als mögliches Modell für einen "Regime Change" auch in Russland gilt, maßgeblich von den Mittelschichten des Landes herbeigeführt wurde. Könne Moskau deren Einkommen und deren Lebensniveau nicht mehr garantieren, könnten sie der Regierung womöglich die Unterstützung entziehen, vermutet eine Expertin von der "European Foundation for Democracy" aus Brüssel.

    Allerdings sei keinesfalls klar, ob ein Umsturz ein prowestliches Regime an die Macht bringen werde.

    Beobachter weisen darauf hin, dass Putin zur Zeit nicht nur außergewöhnlich hohe Zustimmungswerte hat, sondern dass außerhalb der Metropolen auch in den Mittelschichten nationalistische, antiwestliche Vorstellungen dominierten. Ein Umsturz biete keine Erfolgsgarantie für den Westen.

    Der russische Ex-Oligarch Michail Chodorkowski hat vor kurzem "revolutionäre" Schritte in Aussicht gestellt - unter Abkehr von einem Machtwechsel "auf demokratischem, sanftem Weg".

    Weil der Westen den ökonomischen Druck auf Moskau aber inzwischen so stark erhöht, dass selbst eine Staatspleite nicht mehr völlig ausgeschlossen wird, drohen die Umsturzpläne sich gegen ihre Erfinder zu wenden:

    Russlands Kollaps träfe europäische Banken, die in Moskau Außenstände in dreistelliger Milliardenhöhe haben, und könnte die Wirtschaft der EU mit in die Krise reißen.

    [...]

    Zum 30. Juni beliefen sich die russischen Auslandsschulden auf beinahe 173 Milliarden Euro, von denen 128 Milliarden Euro bei europäischen Banken aufgenommen worden waren. Deutschen Banken sei es zwar gelungen, ihre Außenstände in Russland von 15 Milliarden auf 13,3 Milliarden zu drücken; doch beliefen sich die russischen Kredite bei der Deutschen Bank und bei der Commerzbank noch auf jeweils mehr als fünf Milliarden Euro.[11] Die Bank Austria sitze auf Forderungen von 14,2 Milliarden Euro, italienische Banken hätten Außenstände von 21 Milliarden Euro, französische Kreditinstitute verzeichneten 37 Milliarden Euro russische Schulden in ihren Bilanzen."

    www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59023
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#46 dresdenAnonym
  • 20.12.2014, 17:47h
  • Antwort auf #14 von bomber harris

  • Die Angriffe auf Dresden am 13. Februar 1945 haben nicht nur Täter getroffen, sondern auch Kriegsgefangene, Menschen die mit den Verbrechen der Nazis nichts zu tun hatten. Zwar gab es in Dresden Industriebetriebe und Militärische Anlagen , die kriegswichtig waren, doch lagen diese außerhalb des Sektors z. B. in Niedersedlitz oder Klotzsche, der Albertstadt. Es gab lediglich einige Verwaltungssitze im Zielgebiet. Keiner der 18 Dresdner Bahnhöfe lag im Sektor (der Hauptbahnhof wurde erst beim zweiten Angriff getroffen), noch nicht einmal der Güterbahnhof Dresden-Friedrichstadt (damals der
    reichsweit größte Güterbahnhof). Die Dresdner Bahnanlagen wurden erst am 17. April 1945 so nachhaltig zerstört, dass sie nicht sofort wieder in Betrieb genommen werden konnten. Getroffen wurden dagegen zahlreiche Kunst- und Kulturgüter (von denen viele unwiderbringlich verloren gegegangen sind), Wohnviertel, sowie Krankenhäuser. Allerdings traf ein Blindgänger das Justizgebäude am Münchner Platz, wobei zahlreiche Gefangene getötet wurden, anderen (darunter auch Todeskanditaten) gelang die Flucht Das eigentliche Ziel der Angriffe, die Moral der Bevölkerung zu destabilisieren, wurde nicht erreicht. Ich sage aber auch, dass es ohne die Nazis diesen Krieg nicht gegeben hätte und damit diese Angriffe nicht. Deutschland hat Wind gesät und Sturm geerntet. Die einzige Antwort ist, dass nie wieder ein Krieg von deutschem Boden ausgehen darf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#47 projekteAnonym
#48 ying yangAnonym
#49 dresdenAnonym
  • 22.12.2014, 08:51h
  • Antwort auf #47 von projekte

  • Vielen Dank für Deinen Kommentar.

    1. Für den Einsatz gegen Industrieanlagen ist die Atombombe eher ungeeignet. Hierfür sind präzise Schläge erforderlich.

    2. Die Dresdner Bahnanlagen standen bei den Amerikanern ganz oben auf der Zielliste. Aber am 14.02.45 waren die Wetterverhältnisse sehr ungünstig (starke Bewölkung). Um einen Präzessionsangriff durchführen zu können, braucht man klare Sicht von oben. Beim Zielen nach Radar besteht die Gefahr der Ungenauigkeit.

    Bei den britischen Attacken in der Nacht handelte es sich um einen Akt des moral bombing". Diese Strategie war und ist in England selbst sehr umstritten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#50 jochenProfil
  • 01.01.2015, 12:34hmünchen
  • Bei dieser Meldung fallen mir 2 Dinge auf.
    Das diskriminierende Verhalten dieses Abgeordneten gegenüber Homosexuellen.

    ...und, ... beim Durchlesen fiel mir auf, wie erstaunt ich war, dass - obwohl des "Homo-Propaganda-Gesetzes" und desssen Berichterstattung bei uns.... es offenbar trotzdem noch grosse Schwulenclubs in Russland gibt und geben darf...
  • Antworten » | Direktlink »

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