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  • 18.12.2014           4      Teilen:   |

Blogger-Reise nach Mittelamerika

Felix Schneider ist der neue Rainbow Reporter

Artikelbild
Von Bayern nach Österreich nach Panama: Unser neuer Rainbow Reporter Felix Schneider engagiert sich seit fünf Jahren ehrenamtlich für die Aids-Hilfe Wien (Bild: privat)

Der 28-jährige Wahl-Wiener wird im Februar 2015 nach Panama fliegen und von dort für die User von queer.de berichten.

Von Micha Schulze

Zum vierten Mal durften wir in den vergangenen beiden Wochen einen "Rainbow Reporter" küren, und es ist wirklich keine Floskel, wenn wir sagen, dass uns die Wahl noch nie so schwer fiel wie dieses Mal. Es gab nicht nur eine neue Rekordanzahl an Bewerbungen, sondern auch unglaublich viele spannende, qualifizierte und hochsympathische Kandidatinnen und Kandidaten.

In einer großen Gemeinschaftsaktion mit dem Tourism Board Panama und Air France haben wir jemanden gesucht, der im Februar 2015 für zehn Tage kostenlos nach Panama fliegen und von dort täglich für die User von queer.de bloggen möchte. Die große Mehrheit der Bewerberinnen und Bewerber – vom Schüler bis zum Rentner waren alle Altersgruppen vertreten – überzeugte mit kreativen Texten und Fotos. Viele bezogen sich auf Janoschs berühmtes Kinderbuch "Oh, wie schön ist Panama" und wollten auf den Pfaden des kleines Tigers und des kleinen Bärs wandeln.

Als Rainbow Reporter empfahlen sich u.a. eine echte Abenteurerin, die bereits am Südpool wanderte, eine ganze Regenbogenfamilie oder auch ein junger Mann, der auf der Panama-Reise unbedingt einen "Drag Day" einlegen wollte. "Panama hat weitaus mehr zu bieten als den uns bekannten Panamakanal und die Metropole Panama City", schrieb ein anderer Bewerber. "Es hat wunderschöne Buchten und einsame malerische Sandstrände. Kleine versteckte Dörfer mitten in den Wäldern und das ganze Jahr herrlichstes Wetter. Egal wer ausgewählt wird, ich bin sicher, er oder sie wird die Reise genießen."

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"Brücken bauen zwischen Natur, Gesellschaft, Moderne"

Unsere Wahl fiel auf Felix Schneider, einem in Wien lebenden jungen Bayern, der sich aber lieber "Europäer" nennt. "Panama finde ich eine schöne Reiseidee – ich glaube es lassen sich wunderbar Brücken bauen zwischen Natur, Gesellschaft, Moderne", schrieb der 28-Jährige in seiner Bewerbung. Der Projektassistent für einen gemeinnützigen Verein, der außerschulische Bildung entwickelt und durchführt, bietet die besten Voraussetzungen für die Reise: Neben Blogger-Erfahrungen kann er ein Englisch- und Spanisch-Studium vorweisen, 2013 machte er seinen Magister mit Schwerpunkt Queer- und Lateinamerikastudien. Zudem ist Felix seit vielen Jahren in der queeren Community engagiert. Bereits in seiner Bewerbung schrieb er, dass es ihm wichtig wäre, während der Reise auch Panamas LGBT-Gruppen zu besuchen.

Privat ist unser Rainbow Reporter "vergeben", wie es so schön heißt. Mit seinem Freund Nikolaus verbringt er den Sommer immer auf einer Alm in Lofer: "So oft ich kann, fahr ich hoch und wir machen den Stall gemeinsam. Es ist wunderschön, mit den Tieren zu arbeiten und dort oben bescheiden zu leben." Zurück in Wien ist Felix dann wieder der alte Workoholic und Partytiger: "Ich gehe gerne weg, reise viel und genieße das Leben."



Metropole, Sandstrände und Regenwald

Auch in Panama darf sich unser Rainbow Reporter auf einen großen Kontrast an Eindrücken freuen: Neben der Metropole Panama-Stadt und ihrer quirligen Szene führt ihn seine Blogger-Reise auch in den Regenwald, zu tropischen Inseln mit weißen Sandstränden, zu grünen Berghängen, natürlich zum Panamakanal sowie zu traditionellen Kaffeeplantagen. Die ganze Reise kostet ihn nichts: Air France sponsert den Hin- und Rückflug ab Wien, Sixt stellt einen Mietwagen zur Verfügung und die Hotels Le Meridien Panama, Westin Playa Bonita, Gamboa Rainforest Resort und InterContinental Miramar spendieren die Übernachtungen. Das Tourism Board Panama organisiert zudem ein umfangreiches Ausflugsprogramm.

Ob er denn mit seiner Wahl gerechnet habe, wollten wir von Felix wissen. Seine Antwort: "Ich habe mich schon irrsinnig gefreut, unter die engere Auswahl gekommen zu sein, vielen Dank für die Wertschätzung." Dass er trotz der "Distanz nach Wien" den Zuschlag bekommen hat, freut ihn besonders: "Sicherlich war die Konkurrenz stark und viele Bewerberinnen und Bewerber hätten den Job auch toll gemacht, aber nun bin ich am Zug und kann mein Bestes geben. Ich kann es kaum erwarten – seid alle gespannt auf erlebnisreiche Abenteuer und Geschichten aus Mittelamerika. Ich hoffe, ihr klickt rein – uns alle erwarten tolle Bilder!"

Links zum Thema:
» Deutschsprachige Reiseinfos zu Panama
» Ursprüngliche Bewerbungsseite
Mehr zum Thema:
» Als Rainbow Reporter in South Australia (11.11.2010)
» Rainbow Reporter: Unser Trip nach La Réunion (05.09.2012)
» Rainbow Reporter: Bye, bye Florida! (12.09.2013)
» Gay and gayfriendly Hotels buchen
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Tags: panama, rainbow reporter, blogger-reise, felix schneider
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Reaktionen zu "Felix Schneider ist der neue Rainbow Reporter"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
18.12.2014
13:54:39


(-2, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Toll!


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#2
18.12.2014
14:32:40


(-4, 12 Votes)

Von Michael43


Na dann soll Herr Schneider einmal darüber berichten, wie es mit der staatlichen Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren in Panama und in Costa Rica ausschaut. Gerade aus Costa Rica lese ich diesbezüglich sehr unterschiedliche Aussagen, wonach es bereits ein Lebenspartnerschaftsinstitut zumindest in Costa Rica gibt.

Auch zum benachbarten Land Kolumbien würde mich interessieren, ob es sich dort um eine reguläre Eheöffnung oder um ein Lebenspartnerschaftsinstitut handelt, das dort vom höchsten Verfassungsgericht angeordnet wurde.

Also nicht nur von Party, Sonne, Strand berichten, sondern wie es gesetzlich/rechtlich beim Thema Standesämteröffnung ausschaut.


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#3
18.12.2014
20:18:31
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Sympathischer schnuckeliger Typ dieser Felix Schneider. Gratulation!


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#4
21.12.2014
00:40:45


(0, 4 Votes)

Von Borbe


Der felix fällt einem sofort ins Auge, weil er ein sehr nettes gesicht und eine sympathische Brustbehaarung hat. Gratulation!

Ich selbst habe mit Latinos keine guten Erfahrungen und werde mich daher auch nicht für die Reportagen interessieren. Dennoch: auch dafür wird es einen Leserkreis geben und das ganze wird bestimmt ein toller Erfolg!


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