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  • 18.12.2014           12      Teilen:   |

Auslandsfernsehen

Deutsche Welle: Arabische Talksendung zu Homosexualität löst starkes Echo aus

Artikelbild
Der Libanese Jaafar Abdul Karim erreicht mit der Talksendung 4 Millionen Zuschauer wöchentlich

Die jüngste Ausgabe der TV-Sendung "Shababtalk" (Jugend diskutiert) im arabischen TV-Kanal der Deutschen Welle hat für einiges Aufsehen gesorgt.

In der Diskussionsrunde mit jungen arabischen und deutschen Gästen ging es in dieser Woche um Homosexualität – nach wie vor ein Tabu-Thema in vielen arabischen Ländern. Zu den Teilnehmern gehörte Jouanna Hassoun, die das Projekt MILES, das Berliner Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule des LSVD, betreut.

Seit der Ausstrahlung diskutiert das Publikum von Shababtalk auf Facebook, Twitter und Youtube, so eine Pressemitteilung der Deutschen Welle. Auch in zahlreichen Medien, darunter CNN ARABIA und die ägyptische Tageszeitung Almasry Alyoum, wird die DW-Sendung kommentiert. Das Presseecho reicht von Marokko über Algerien und Ägypten bis in den Jemen und nach Saudi-Arabien.

"Homosexualität gilt in den arabischen Gesellschaften nach wie vor als großes Tabu-Thema", erläutert Moderator Jaafar Abdul-Karim. Zum Teil drohten dafür drastische Strafen, zugleich gebe es in manchen Ländern zivilgesellschaftliche Initiativen, in denen sich Bürgerrechtler oder Homosexuelle selbst für ihre Rechte einsetzten. "Deshalb war es für uns wichtig, auch für dieses sensible Menschenrechtsthema eine Plattform für Diskussion und freien Meinungsaustausch zu bieten, so Abdul-Karim. Die Reaktionen zeigen, dass wir beim Publikum einen Nerv getroffen haben." In der Sendung kam unter anderem ein liberaler Imam zu Wort, der sich zum Verhältnis von Homosexualität und Islam äußerte.

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Die Deutsche Welle wirbt für Meinungsfreiheit und Toleranz

"Die Deutsche Welle setzt gerade im arabischen Programm auf Dialog und die Vermittlung von Werten – wie Meinungsfreiheit und Toleranz", sagt Chefredakteur Alexander Kudascheff. "Wir greifen kontroverse Themen auf, die die jungen Menschen in der arabischen Welt interessieren und die sie sonst in ihren Medien nicht zu sehen bekommen: die Rolle der Frau, Homosexualität, das Verhältnis der einzelnen zur Religion. Damit erregen wir Anstoß und geben Anstöße."

Der deutsche Auslandssender hatte "Shababtalk" Mitte 2011 gestartet. Die zeitweise Koproduktion mit dem ägyptischen Sender Al Hayah TV musste der Partner 2013 auf politischen Druck aus Kairo hin beenden. (cw/pm)

Links zum Thema:
» Die Sendung auf Arabisch bei Youtube
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Tags: deutsche welle, talkshow
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Reaktionen zu "Deutsche Welle: Arabische Talksendung zu Homosexualität löst starkes Echo aus"


 12 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
18.12.2014
22:48:12


(+2, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Echt mutig, kann man da nur sagen!


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#2
19.12.2014
11:28:29


(+6, 8 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


Und wie fiel das Echo jetzt aus? Darüber kann ich leider nichts in dieser Meldung entdecken.


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#3
19.12.2014
12:57:14


(0, 12 Votes)

Von DerKlappstuhl
Aus Darmstadt (Hessen)
Mitglied seit 07.12.2014
Antwort zu Kommentar #2 von herve64


Wenn man sich die Bewertung des Videos anschaut und ein paar Kommentare von Google übersetzen lässt scheint das Echo leider nicht gerade positiv zu sein.


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#4
19.12.2014
13:24:37


(+7, 9 Votes)

Von *Echolot*


"Seit der Ausstrahlung diskutiert das Publikum von Shababtalk auf Facebook, Twitter und Youtube, so eine Pressemitteilung der Deutschen Welle. Auch in zahlreichen Medien, darunter CNN ARABIA und die ägyptische Tageszeitung Almasry Alyoum, wird die DW-Sendung kommentiert."

Schon mal nicht dumm für die Sparte Soft Power. Im sog. "arabischen Raum" ist das Herangehen schon mal besser, als wenn die DW eine ähnliche Sendung von CNN ARABIA kommentieren würde.

Blitzlicht: Jaafar Abdul Karim

"...a directing workshop at the London Film Academy. Currently he is doing an M.A. in Communication and Leadership at Quadriga University. Medium Magazine named him "Newcomer of the Year" earlier this year and he was placed in the top ten at the annual 'Journalist of the Year" awards. His documentary "After the storm" was nominated as best documentary at the Aljazeera International Documentary Film Festival 2013..."

EU - Middle East Forum (EUMEF), The Transformations in North Africa and their Geopolitical Implications, 17th DGAP International Summer School, 19-29 August 2013, Berlin, S.23

Link zu (PDF)

Link zu www.dw.de

"Die Deutsche Welle setzt gerade im arabischen Programm auf Dialog und die Vermittlung von Werten wie Meinungsfreiheit und Toleranz", sagt Chefredakteur Alexander Kudascheff."(queer.de)

"Auch DW-Chefredakteur Alexander Kudascheff hält das aktuelle Budget für zu gering. Die Erhöhung in diesem Jahr von 270 auf 280 Millionen Euro sei zwar ein schönes Signal, zitiert ihn DWDL. Kudascheff hofft, im kommenden Jahr erneut noch mehr Steuergelder zu erhalten. Ich vertrete seit Langem die Auffassung, dass wir mindestens 30 Millionen Euro mehr bräuchten, vielleicht sogar 50.

Ursache für den zusätzlichen Finanzbedarf ist laut Kudascheff die intensive Nachrichtenrecherche der Deutschen Welle. Unsere Berichterstattung aus der Ukraine zum Beispiel, in die wir journalistisch und finanziell viel investieren, oder unsere Präsenz in Afrika."

Link:
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/05/280
-millionen-euro-vom-steuerzahler-deutsche-welle-wi
ll-medien-kampf-gegen-putin-fuehren/


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#5
19.12.2014
13:53:36


(+5, 7 Votes)
 
#6
19.12.2014
16:15:46


(+4, 6 Votes)
 
#7
19.12.2014
21:37:38


(+2, 2 Votes)

Von DerKlappstuhl
Aus Darmstadt (Hessen)
Mitglied seit 07.12.2014
Antwort zu Kommentar #6 von Marietta Kleber


Leider funktioniert das Video bei mir nicht, also schreibst du vielleicht besser direkt was du mir sagen möchtest :)


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#8
20.12.2014
15:16:41


(+1, 5 Votes)

Von LinxLieberAl
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Sowas würde ich mir von katholischen Sendern auch mal wünschen!


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#9
20.12.2014
21:44:46


(+4, 4 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar


ist doch wohl klar, dass das thema "homosexualität" in der presse der arabischen staaten nicht gut ankommmen wird. saudi-arabien und der jemen gelten ja nicht gerade als vorbilder für meinungsfreiheit. SUPER, dass die DW solche sendungen in arabischer sprache produziert.


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#10
20.12.2014
21:50:37


(+1, 3 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #8 von LinxLieberAl


"Sowas würde ich mir von katholischen Sendern auch mal wünschen!"
was hast du nicht verstanden?
die dw (deutsche welle) ist eine deutsche öffentlich-rechtliche sendeanstalt und produziert unter anderem auch fernseh- und radioprogramme in anderen sprachen.


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