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Gleichklang-Geschäftsführer Seksan Ammawat mit seinem Weihnachtsgeschenk für den ugandischen Präsidenten (Bild: obs/Thilo Nass)

De Online-Partnerbörse Gleichklang.de hat dem ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni ein Buch über Homosexualität im Tierreich geschickt. In der Studie "Biological Exuberance" (Untertitel: "Animal Homosexuality and Natural Diversity") dokumentiert der kanadische Biologe Bruce Bagemihl homosexuelles Verhalten bei mehr als 450 Tierarten.

Hintergrund des ungewöhnlichen Weihnachtsgeschenkes: Für Museveni ist Homosexualität unnatürlich. In seinem Land lässt er Homosexuelle strafrechtlich verfolgen und einsperren. Gemeinsam mit fundamentalistischen Christen befürchtet er, dass erwachsene Homosexuelle Kinder in die Homosexualität rekrutieren könnten. Das Buch wurde von der Dating-Plattform, die auch einen eigenen Gay-Bereich hat, an das Präsidialamt in der ugandischen Hauptstadt Kampala und zusätzlich an die Botschaft Ugandas in Berlin gesandt.

Im Begleitschreiben weisen Gleichklang-Geschäftsführer Seksan Ammawat und der Psychologe Dr. Guido F. Gebauer auf den Widerspruch hin, eine sexuelle Orientierung, welche bei Mensch und Tier universal auftrete, für unnatürlich zu erklären. Sie erwarten für ihre ungewöhnliche PR-Aktion keine Antwort des ugandischen Präsidenten. Aber vielleicht erfahre Museveni von dem Eingang des Buches. Dies könnte für ihn ein Anreiz sein, sich wenigstens mit der Tatsache der starken Verbreitung homosexuellen Verhaltens in der Natur auseinanderzusetzen, gibt sich Ammawat optimistisch. (cw/ots)



#1 sozialisationAnonym
#2 JadugharProfil
  • 21.12.2014, 18:05hHamburg
  • Da kann man nur hoffen, daß er als Politikwissenschaftler wissenschaftliches Denken anwendet und seine homophoben Ansichten hinterfragt. Um die HIV-Infektionsrate in seinen Land zu senken, was er teilweise geschafft hatte durch Geschlechtsverkehrverbote bei den Homosexuellen ist nicht ausreichend, da dann die heterosexuelle Bevölkerung diesen Virus weiter verbreitet. Es wird doch wohl zu schaffen sein, die Bevölkerung aufzuklären genauso wie es religiöse Gruppen es geschafft haben, große Menschenmassen zu verdummen. Ich halte die tabulose Aufklärung für wesentlich effektiver, die Gesundheit der Bevölkerung zu erhalten, anstatt die Menschen mit Verboten zu überziehen, die gegen die Natur des Menschen gerichtet sind.
    Man beseitigt ja Kopfschmerzen auch nicht damit, daß man den Kopf abschlägt.
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#3 GeorgGAnonym
  • 21.12.2014, 18:07h
  • Eine sehr gute Idee, dem Präsidenten dieses Buch über Homosexualität bei Tieren zu schenken. Ein Buch über Homosexualität bei Menschen würde sicher sofort im Giftschrank landen.
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#4 David77Anonym
#5 AranosAnonym
  • 22.12.2014, 13:11h
  • Ha! Genau das richtige Buch fürs richtige A...h!
    Da kenne ich noch einige Andere, denen man das Buch (und andere) schicken sollte. Vielleicht sollte man eine Stiftung gründen: "Bücher für Homophobe"!
    Vorausgesetzt, die können alle ein Buch lesen, das viel Text und wenig Bildchen hat. Z.B. bei Michelle Bachmann wäre ich mir da nicht so sicher...
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#6 Fred i BKKAnonym
  • 23.12.2014, 01:07h
  • ...ich frage mich doch sehr ,ob der das liest,
    fuer einen Religioden ist das Buch "Teufelswerk"
    erstunken und erlogen...wahre wissendschaftliche Erkenntnis ..sind deren Feind ,die werden einfach ignoriert ..die stellen doch ihren Aberglauben in Frage...

    ob dass nicht "Perlen zu den Saeuen schicken ist' ?
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