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John und Furnish bei der Unterzeichnung der Dokumente. "Die Formalitäten sind erledigt", schrieb der Popstar dazu auf Instagram. "Nun auf zur Zeremonie." (Bild: Instagram)

Am Sonntag gaben sich der Popstar und der Filmproduzent David Furnish in einer privaten Zeremonie erneut das Ja-Wort – ihre Lebenspartnerschaft wurde in eine Ehe umgewandelt.

Der britische Popstar Elton John (67) darf sich nun offiziell Ehemann nennen – am Sonntag unterzeichnete er gemeinsam mit seinem langjährigen Partner, dem kanadischen Regisseur und Produzenten David Furnish (52), ein Dokument, das die auf den Tag genau vor neun Jahren abgeschlossene Lebenspartnerschaft der beiden in eine Ehe umwandelt.

Seit dem 10. Dezember ist diese Umwandlung möglich, die Ehe stand neuen schwulen und lesbischen Paaren in England und Wales bereits am dem 29. März offen. Schottland folgt übrigens am 31. Dezember, eine Umwandlung einer "civil union" ist dort direkt möglich.

Nach dem offiziellen Teil im örtlichen Standesamt folgte eine Ehe-Zeremonie im Haus von John und Furnish in Windsor westlich von London. Die beiden von einer Leihmutter geborenen Söhne des Paares überreichten bei der Zeremonie die Ringe. Die beiden Männer tauschten auch Ehe-Schwüre aus.

50 geladene Gäste


Ein Bild von der Zeremonie in Windsor (Bild: Instagram)

Elton John selbst postete Fotos des Tages auf Instagram. An der Zeremonie, die noch anhält, nahmen unter anderem die Schauspielerin Liz Hurley und ihr Kollege Hugh Grant sowie Gerüchten im Vorfeld zufolge auch Victoria und David Beckham teil.

Während das Paar bei der Verpartnerung vor neun Jahren noch mit 650 Gästen angestoßen hatte, bekamen diesmal nur 50 ausgewählte Personen eine Einladung. 1984 hatte Elton John bereits in Australien die deutsche Tontechnikerin Renate Blauel geheiratet, vier Jahre später ließ er sich wieder scheiden.

1993 hatten sich John und Furnish auf einer Halloween-Party kennengelernt. Im Dezember 2010 brachte eine Leihmutter zunächst Zachary Jackson Levon Furnish-John zur Welt (queer.de berichtete). Am 11. Januar 2013 folgte Elijah Joseph Daniel Furnish-John, der von derselben Leihmutter ausgetragen wurde (queer.de berichtete). (nb)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 BorbeAnonym
  • 21.12.2014, 18:12h

  • Elton John - ein abschreckendes Beispiel, dass schwul nicht cool sein muss.
    Zickig- aggressiv und sehr,sehr tuntig. Wie viele unsichere Jugendliche werden sich jetzt wieder sagen: nein, so bin ich nicht und nein, so will ich nicht sein und schon gar nicht werden. Diese Ehe ist für die beiden vielleicht ein Fortschritt, die Klatschmagazine werden voll sein. ABER als Vorbild für ganz normale Jugendliche ohne Tütü und gebrochene Handgelenke? Verheerend...
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#3 KnisfoAnonym
  • 21.12.2014, 19:47h
  • "[...] die Ehe [...] in England und Wales bereits am dem 29. März [...] Schottland folgt übrigens am 31. Dezember [...]"

    Die Gesetze traten am 13. März bzw. 16. Dezember in Kraft.

    An den im Artikel genannten Daten fanden/finden die ersten regulären Eheschließungen statt. Im Vereinigten Königreich müssen zwischen dem Antrag auf Eheschließung und der Eheschließung 15 Tage liegen.
    Die Paare, die in Schottland am 31. Dezember heiraten werden, waren also bereits am 16. Dezember beim Standesamt, um die Eheschließung zu beantragen.

    Doch auch die ersten Eheschließungen fanden bereits statt.
    Für Paare die nicht 15 Tage warten können, weil z.B. einer der Partner im Sterben liegt, gilt die Wartefrist beim Standesamt nicht.

    Doch wer will schon Geschichten über sterbende Menschen lesen - da wartet man lieber bis zum 31. Dezember, um von den "ersten" (Party-)Eheschließungen zu berichten.
    ---

    "Schottland folgt übrigens am 31. Dezember, eine Umwandlung einer "civil union" ist dort direkt möglich."

    Die civil union heißt civil partnership - und deren Umwandlung ist seit Inkrafttreten des Gesetzes, somit seit dem 16. Dezember, möglich.
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#4 SofiaBerlinProfil
#5 Dont_talk_aboutProfil
#6 David77Anonym
  • 22.12.2014, 00:39h
  • Antwort auf #2 von Borbe
  • Ach so. Aber ansonsten darf man nur schwul sein, wenn man cool ist?
    Man kann es auch mit den positiven Vorurteilen übertreiben.

    Das Paar ist seit 20 Jahren zusammen. Ist das etwa kein Vorbild?
    In den 80ern lebte er in einer Pseudo-Ehe um die von dir genannten vermeintlichen Eigenschaften zu verstecken.
    War das etwa ein besseres Vorbild?
    Außerdem gibt es doch noch viele andere Vorbilder...

    "ABER als Vorbild für ganz normale Jugendliche ohne Tütü und gebrochene Handgelenke?"

    Wo treten beide denn im Tütü und gebrochenem Handgelenk auf?

    "Verheerend..."

    Verherrend bist du und dein Sprachgebrauch.
    Warum kommt mir das nur so bekannt vor?
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#7 David77Anonym
#8 MarekAnonym
  • 22.12.2014, 09:59h
  • Herzlichen Glückwunsch den beiden.

    Wenn schwule Promis heiraten, hat das immer auch Vorbildfunktion.
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#9 MarstophProfil
  • 22.12.2014, 10:39hBerlin
  • Ob man Elton John nun mag oder nicht.... Die Schubladen machen wir immer zuerst innerhalb unserer eigenen "Community" auf. Wie dieser Kommentar eindrucksvoll beweist.
    Lies die MÄNNER!
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#10 TheDad
  • 22.12.2014, 13:02h
  • Antwort auf #5 von Dont_talk_about
  • Es darf doch sehr bezweifelt werden das der kanadische Regisseur und Produzent David Furnish ohne die Ehe oder gar nur der Partnerschaft mit Elton John quasi verhungern würde..

    Und was hat Deine Phrase mit dem Kommentar von "CurlyBabyBitch" zu tun ?
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