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Der gambische Staatspräsident Yahya Jammeh gehört zu den homophobsten Staatschefs der Welt

Der westafrikanische Staat brüstet sich damit, Homosexuellen zu verfolgen, und schreckt dabei nicht vor Folter zurück.

In Gambia sind laut einem Bericht des Staatsfernsehens vom Montag drei Männer wegen Homosexualität festgenommen worden. Den Männern droht nun eine lebenslange Haftstrafe. Sie sollen bereits zugegeben haben, schwul zu sein.

In dem Bericht heißt es, dass die Männer an "inhumanen Akten" teilgenommen hätten, was offenbar eine Umschreibung für einvernehmlichen Sex ist. Außerdem rief der Chef des Inlandsgeheimdienstes die Bevölkerung auf, bei der "Ausrottung" von Homosexualität mitzuhelfen. Er richtete sich besonders an Eltern und Vermieter, die jegliches "abnormale" Verhalten den Behörden melden sollen.

Das Parlament von Gambia hatte erst im September Maßnahmen beschlossen, mit denen der Verfolgungsdruck auf Homosexuelle erhöht wurde (queer.de berichtete). Staatspräsident Yahya Jammeh, der Homosexualität als größte Gefahr der Menschheit ansieht, hat das Gesetzespaket bereits unterzeichnet. Die Maximalstrafe wurde von 14 Jahre Haft auf lebenslänglich erhöht, auch Unterstützung von Homosexuellen gilt seither als Straftat. Dabei orientiert sich das westafrikanische Land an Gesetzesverschärfungen in s Nigeria und Uganda.

Im vergangenen Monat beschuldigte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International die Behörden, nun gezielt Homosexuelle verfolgen zu lassen. Verhaftete würden dabei gefoltert, um Geständnisse zu erpressen. Nach Informationen der Menschenrechtsorganisation sollten die Häftlinge durch brutale Prügelattacken und durch Isolationshaft gefügig gemacht werden. Ihnen soll auch eine Vergewaltigung angedroht worden sein (queer.de berichtete).

Gambia ist ein mehrheitlich muslimischer Staat mit rund zwei Millionen Einwohnern. Es zählt mit einem Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt von zirka 500 US-Dollar zu den ärmsten Ländern der Welt.

Entwicklungshilfe bereits eingefroren

Die Europäische Union plant in den nächsten Jahren Entwicklungshilfe von 75 Millionen Euro pro Jahr an Gambia zu überweisen, allerdings ist das Geld derzeit wegen eines Korruptionsskandals eingefroren. Hintergrund ist, dass Gambia die Zahl ihrer Staatsbediensteten viel zu hoch angegeben hat, um zusätzliche Entwicklungshilfe zu erhalten. Die EU zahlt einen Teil von der Gehälter von Beamten, damit der Staat mehr Lehrer oder Krankenpfleger einstellt.

Auf Drohungen der EU, einen menschlichen Umgang mit Homosexuellen zur Voraussetzung der Entwicklungshilfe zu machen, reagierte Außenminister Bala Garba Jahumpa unlängst gereizt: Er erklärte, man verzichte eher auf Hilfe aus dem Westen als darauf, "satanische" Homosexuelle zu verfolgen (queer.de berichtete).

LGBT-Organisationen aus Ländern wie Gambia oder Uganda hatten zuletzt mehrfach betont, dass sie einen Stopp von Entwicklungshilfen ablehen würden, da er die Falschen treffen und ihre Lage verschlimmern könnte. (dk)



#1 NicoAnonym
  • 23.12.2014, 12:50h

  • Wie lange wollen wir Verfolgung, Folter und Mord noch mit unserem Geld unterstützen?!
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#2 AlexAnonym
  • 23.12.2014, 12:56h

  • Es müssen endlich alle Zahlungen an solche Barbaren-Staaten eingestellt werden.

    Das Geld nutzen solche Regime eh nur, um sich an der Macht zu halten. Wenn die uns so verachten wollen die sicher auch nicht unser Geld.

    Es gibt andere, die das Geld nötiger haben und mehr verdienen.
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#3 uwekrefeldProfil
  • 23.12.2014, 13:23hKrefeld
  • da war schon einmal ein Artikel drüber....

    wann endlich wird unsere Regierung die Entwicklungshilfe einstellen?

    WER kann garantieren, dass diese Entwicklungshilfe heute auch dort ankommt, WO sie ankommen soll?!
    Liebe Frau Merkel, es wird alle höchste Zeit etwas zu tun und nicht nur die Hände vorm Bauch verschränken!!
    Frohe Weihnachten!
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#4 TimonAnonym
  • 23.12.2014, 15:35h

  • Die Sache ist doch ganz einfach:
    Wer von anderen Geld geschenkt bekommt, hat sich auch an deren Regeln zu halten oder muss eben darauf verzichten. Punkt.

    Zumal die Achtung von Menschenrechten ja auch nichts unmögliches und nicht zu viel verlangt ist.

    Wenn sie das nicht wollen, müssen sie eben auf das Geld verzichten.
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#5 userer
#6 joshyleinEhemaliges Profil
  • 23.12.2014, 16:27h
  • Antwort auf #1 von Nico
  • Solange wie hier die gleichen Religösen Spacken an der macht sind!

    " Er erklärte, man verzichte eher auf Hilfe aus dem Westen als darauf, "satanische" Homosexuelle zu verfolgen"

    Ich will gar nicht wissen wie viel in der Christlich Dummen Union uns genauso bezeichnen.
    Untermenschen sind wir ja schon denke ist ja fast das gleiche vom sinn her!

    Religion ist das Übel dieser Welt egal welche!
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#7 dem GeschäftAnonym
  • 23.12.2014, 16:54h
  • " Es besteht weitgehend Gewißheit, daß eine positive Verknüpfung von Entwicklungshilfe und Exporten vorhanden ist und staatliche Entwicklungshilfe als wichtiges Element für die Intensivierung von Wirtschaftsbeziehungen einen Beitrag zur Ausweitung der deutschen Exporte leistet, der höher ist als der finanzielle Aufwand für die Entwicklungshilfe.

    Damit sind positive Wachstums- und Beschäftigungswirkungen verbunden, wie sie dem Außenhandel und der Vertiefung in der internationalen Arbeitsteilung vielfach zugeschrieben werden."

    www.cesifo-group.de/pls/guest/download/F68514/SD15_1.HTM
  • Antworten » | Direktlink »
#8 MarekAnonym
  • 23.12.2014, 17:35h
  • "Auf Drohungen der EU, einen menschlichen Umgang mit Homosexuellen zur Voraussetzung der Entwicklungshilfe zu machen, reagierte Außenminister Bala Garba Jahumpa unlängst gereizt: Er erklärte, man verzichte eher auf Hilfe aus dem Westen als darauf, "satanische" Homosexuelle zu verfolgen"

    Wenn die das schon anbieten, sollten wir deren Wunsch folgen und die nicht mehr zwingen, unser "satanisches" Geld anzunehmen...
  • Antworten » | Direktlink »
#9 jhguAnonym
  • 23.12.2014, 18:14h
  • LGBT's sind Sündeböcke , dass haben auch Gerichte bestätigt, deshalb werden sich LGBT's immer mehr wehren! Ein 2.Stonewall(ohne Gewalt , keine Riots wie bei manchen Afro-Amerikanern) , vor allen Dingen in D , könnte es durchaus geben ! Vor allen Dingen in Deutschland!So meine Vorahnung.Die Stimmung ist ja ziemlich schlecht und man beklagt ein großes Rollback/Backclash.

    www.taz.de/!131149/

    www.nzz.ch/aktuell/startseite/homosexuelle-als-suendenboecke
    -1.18079429


    www.dw.de/homosexualität-für-viele-immer-noch-ein-tabu/a-169
    31518


    de.ria.ru/society/20130808/266631013.html

    www.heise.de/tp/artikel/42/42496/1.html

    www.frankfurt-tipp.de/veranstaltungen/s/veranstaltung/baeppi
    -auf-kultour-die-schwulen-sind-an-allem-schuld.html


    Antwort zur Fragestellung des letzten Artikel: NEIN! Deswegen gibt es bald einen eigenen Staat für LGBT's , aber 100% , in den armen der U.S.A . Was LGBT's ein starkes Militär gewährleistet! Die USA haben Indianer Reservate ,die Ihren eigenen Gesetze haben , Terretorium und viel Platz vom Westpazifik - zu den US-Grenzen.
    de.gayhomeland.org/

    Per Crowdinvesting kann man Ruckzuck so einen Staat finanzieren!

    Der Staat hat das Ziel:

    Verfolgte LGBT's aus allen Ländern weltweit aufzunehmen.

    Alle Probleme gleichzeitig zu schlagen
    Eigene Familienformen ,Partnerschaftsformen(M+M, W+W, M+M+W, MM+WW, W+W+M usw.,
    Gesetze
    Starke Zusammenarbeit mit Ländern , die LGBT rechte schon immer unterstützt haben . Das Staats muster entspricht dem Israel's.

    Nur weil LGBT's sich abkapseln von Hetero dominierten Ländern , bedeutet es, dass LGBT's die nicht in den eigenen Staat für LGBT's auswandern wollen bedrohter sind. LGBT's die in Ihrem Heimatsland bleiben wollen können das . Also Juden leben in fast jedem Land, wenn sie sich aber nicht mehr sicher fühlen , ziehen sie wie momentan (Lage in Frankreich, Ungarn ,Deutschland) nach Israel zurück.

    LGBT's haben kein Zuhasue , in dem sie einfach in Notsituationen ,bei politischen Backclashs auswandern können. Deswegen ist ein eigener Staat für LGBT's enorm wichtig!Auswandern in ein anderes Land , ist keine sicherere Methode. Es gibt in jedem Land Menschen die gegen LGBT-Rechte sind, manchmal zeitlich auch mal weniger mal mehr

    de.wikipedia.org/wiki/Gay_%26_Lesbian_Kingdom_of_the_Coral_S
    ea_Islands


    en.wikipedia.org/wiki/Gay_and_Lesbian_Kingdom_of_the_Coral_S
    ea_Islands


    de.wikipedia.org/wiki/Queer_Nationalism

    Jeder Staat durchläuft seine Anfangsschwierigkeiten. Coral Sea Islands daher auch. Es war eher eine Vorprobe davon,was in größerer Form kommen könnte!

    Moslems haben Ihre Regionen , in denenSie stärker beheimatet sind, Juden haben Israel, Farbige haben Afrika etc., Asiaten haben Ihre Staaten. LGBT's sind die einzigsten , die keinen Staat haben.

    Es hat sich gezeigt, dass Juden nciht mehr verfolgt werden , nur weil Israel enstanden ist. Es ist eine Option in Notfällen dorthin zurrückzukehren bspw. dort für immer zu leben.
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#10 FoXXXynessEhemaliges Profil