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Kommentare zu:
Grüne fragen: Was bringt 2015 für LGBT?


#31 SchockiertAnonym
  • 26.12.2014, 19:23h
  • Antwort auf #30 von role models 14
  • Die männlich sozialisierten Jugendlichen, die unter solchen Verhältnissen aufwachsen müssen, können einem nur noch leid tun. Die Freiräume für selbstbestimmtes Entdecken von Homosexualität werden bei diesem allgegenwärtigen, aggressiven massenmedial inszenierten, gerade auch über "Social Media" (die zugleich als Instrumente der Dauerkontrolle in bezug auf Normkonformität fungieren) ständig verbreiteten Heterosexismus immer geringer. Die totale heteronormative Indoktrination von Kindesbeinen an.

    Schwule Identifikationsfiguren für männliche Jugendliche gibt es hingegen weiterhin so gut wie nicht bzw. sie gehen in der noch nie dagewesenen Dauerflut an zwangsheterosexuellen Bildern und Inszenierungen völlig unter.
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#32 Michael43Anonym
  • 26.12.2014, 20:37h
  • Also 2015 kommt die Eheöffnung in den USA und in Irland. Und in Luxemburg tritt am 1. Januar das Gesetz zur Eheöffnung in Kraft.

    Zudem werden in Chile, in paar Bundesstaaten von Mexiko sowie in Italien in den dortigen Parlamenten Lebenspartnerschaftsinstitute beschlossen.

    In Deutschland hingegen herrscht absoluter Stillstand, weil die CDU blockiert und die SPD nicht gewillt ist, endlich einmal sich durchzusetzen.

    Da hilft nur 2017 die Grünen zu wählen.

    Deutschland wird jedenfalls weltweit nicht einmal unter den ersten 20 wahrscheinlich sogar nicht einmal unter den ersten 25 Staaten sein, die gleichgeschlechtlichen Paaren die Ehe ermöglicht haben. Dafür sollte sich die Merkel echt schämen..aber wenn die Grünen mitregieren, "weht ein anderer Wind".
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#33 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 27.12.2014, 08:27h
  • Antwort auf #32 von Michael43
  • Warum geilt Ihr Euch alle an Eheöffnung auf. Mit Urkunde zum Spiessertum. So wie die Heten, na prima. Wenn schon so was ähnliches wie Ehe, dann reichen vollkommen annähernd gleiche Rechte. Aber nicht die klassische Ehe an sich. Beim Ehegattensplitting zum Beispiel. Einem Anhängsel der Ehe. Vermutlich der einzigste Grund, warum Schwule und Lesben heiraten wollen. Ich bin ein absoluter Gegner, der vollkommenen heterosexuellen Anpassung und Gleichmacherei. Des Ehegattensplitting sowieso. Habe ich schon mal geschrieben so ähnlich. Oder wenn schon klassische Ehe, dann machts so wie unser oberster Mahner. Verheiratet und in wilder Ehe lebend. Sicher auch wegen der Vorteile. Und unter uns. Ehe ist einmal lebenslänglich (Naja, bei Schwulen eher nicht). Warum soll ich da eine vollkommen unschuldige Person mit hineinziehen ?
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#34 TheDadProfil
  • 27.12.2014, 14:08hHannover
  • Antwort auf #33 von LangsamLangsam
  • ""So wie die Heten, na prima. Wenn schon so was ähnliches wie Ehe, dann reichen vollkommen annähernd gleiche Rechte""..

    Das die ELP mit ihren "annähernd gleichen Rechten" zur Gleichstellung nicht gereicht hat, ist Dir immer noch nicht klar ?

    Mindestens 150 verschiedene Diskriminierungen die immer noch bestehen, und die immer wieder dazu führen das Menschen in ihrer Lebenssituation durch den Staat und die dort Beschäftigten massiv behindert und belästigt werden, können Dir immer noch nicht verdeutlichen, wie NOTWENDIG die Ehe-Öffnung ist ?

    Es verlangt niemand von Dir, dich in die damit verbundenen Konventionen zu zwängen..
    Es verlangt auch niemand von Dir zu Heiraten, oder ein Hetero-Abbild in einer Beziehung zu leben..
    Immer noch nicht..
    Es geht auch gar nicht um die Ehe an und für sich, sondern einzige darum, Leuten begreifbar zu machen, das Hetero´s nicht einfach über andere Rechte verfügen, bloß weil sie Hetero´s sind..

    Wer den Begriff GLEICHSTELLUNG immer noch nicht verstanden hat, der sollte sich besser nicht dazu äußern..
    GLEICHSTELLUNG IST KEINE "Gleichmacherei" !

    Gewöhn Dir ab die "Argumente" der Gleichstellungsgegner hier als "wichtig" verkaufen zu wollen !

    Mach Dir lieber erst einmal Gedanken darüber, was Du wirklich willst, denn das drückt Dein Kommentar überhaupt nicht aus..
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#35 Robby69Ehemaliges Profil
  • 27.12.2014, 17:10h
  • Antwort auf #33 von LangsamLangsam
  • Schon mal auf die Idee gekommen, dass es für etliche Schwule oder Lesben, die heiraten wollen, auch einfach ein Zeichen der Zusammengehörigkeit ist, wenn sie den gleichen Namen führen können?!
    Oder auch, dass es immer noch so ist, dass in Krankenhäusern etc. nur die "Angehörigen" zu dem betreffenden Patienten dürfen bzw. über seinen Gesundheitszustand Auskunft bekommen?! Da ist nichts mit "hey, spuck mal aus, was mein Lover hat - wir sind fest zusammen" (wenn ich das mal so salopp sagen darf); die wollen handfeste Beweise, dass Du in diesem Fall überhaupt "berichtigt" bist, Auskünfte zu bekommen - oder auch nur Deinen kranken Lover zu sehen.
    Das sind nur zwei Beispiele von vielen, die Gründe dafür sein können, warum zwei Schwule oder Lesben, die sich lieben, heiraten wollen.
    Was soll daran bitteschön so "schlimm" sein?! DU musst es ja nicht wollen, oder?! Niemand zwingt Dich dazu, zu heiraten oder eine "ELP" einzugehen.
    Klar hat eine Ehe irgendwas spießiges an sich. Na und?! Ist ja keine "Pflichtveranstaltung". Wer's mag, der soll's auch machen können. Das ist zumindest meine Meinung.
    Ich denke nicht, dass die meisten Schwulen und Lesben jetzt "nur" wegen dem Ehegattensplitting heiraten wollen. - Man könnte natürlich auch mal eine Studie dazu machen, wie viele "Heten-Paare" nur wegen dem Ehegatten-Splitting heiraten. Wäre vielleicht eine interessante Analyse...
    Und ja, auch wenn ich für mich persönlich keine ELP oder Ehe haben will, sondern es mir vollkommen reicht, mit meinem Partner einfach 'so' zusammen zu sein, kämpfe ich trotzdem für die Homo-Ehe. Weil es immer noch eine massive Diskriminierung von Schwulen und Lesben gegenüber Heteros ist, dass uns LGBTIs dieses Recht, jemanden zu heiraten (und damit natürlich auch sämtliche Rechte und Pflichten, die Heteropaare haben) verwehrt wird.
    Im Prinzip ist das auch nichts anderes als das Blutspendeverbot bei uns Schwulen. - Man kann's jetzt natürlich nicht eins zu eins vergleichen, aber trotz allem ist beides eine Diskriminierung von uns gegenüber den Heteros.
    Wir wollen nun mal die gleichen Rechte, wie die Heteros sie haben. Und dazu gehört eben auch die Möglichkeit, den geliebten Partner/die Partnerin zu heiraten. Ob und wenn ja wie viele dann von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, das muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Niemand hat das Recht, uns LGBTIs als Menschen zweiter Klasse zu behandeln. Und darum sollten wir alle an einem Strang ziehen und für unsere Gleichstellung kämpfen.

    Und noch ein kleiner Denkanstoß am Rande: Du bist weiß - nicht schwarz. Spricht deshalb was dagegen, sich gegen Rassismus einzusetzen?! Ganz klar, nein.
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#36 Michael43Anonym
  • 27.12.2014, 18:39h
  • Antwort auf #34 von TheDad
  • @Atheisten-Dad
    Ich stimme Dir oftmals nicht zu, aber deine Antwort an "langsam, langsam" teile ich zu 100 Prozent.

    Wenigstens sind wir beide der festen Meinung, das die Eheöffnung richtig ist.

    --------------------

    GLEICHSTELLUNG IST KEINE "Gleichmacherei".

    --> Mit diesem Satz hast du vollkommen Recht.

    Für mich ist die GLEICHSTELLUNG und Eheöffnung immer noch TOP 1 der LGBT-Forderungen.

    UND von den GRÜNEN/BüNDNIS 90 erfhoffe ich mir, das sie bei Regierungsbeteiligung die Eheöffnung und Gleichstellung umsetzen.

    Es ist für Deutschland beschämend, das es nicht einmal unter den ersten 20 Ländern 2017 sein wird, die die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet haben.
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#37 TheDadProfil
#38 klopAnonym
  • 29.12.2014, 20:04h
  • -Chile bereitet volle Gleichstellung vor , keine eingtr.Partnerschaft!

    -Vietnam öffnet die EHE für Gleichgeschl.Paare , also volle Gleichstellung mit der EHE , keine eingtr.Partnerschaft

    -Thailand, Nepal, Kambodscha, Taiwan öffnen die EHE 2015! Also keine eingtr.Partnerschaft!

    Behinderte dürfen in Deutschland Kinder zeugen und adoptieren, ältere Menschen dürfen nun adoptieren , wann dürfen gleichgeschl.Paare endlich eine Volladoption haben , sowie in allen anderen Industriestaaten und den USA(seit mehr als 30 Jahren) bereits der Fall?Warum kommt da nicht mehr Einsatz? Widerstand gegen die Regierung?

    Selbstdran schuld ist die LGBT -Community in D! Wenn man alle Petitionen zum Thema fallen lässt und kein Interesse am Thema hat! Es läuft halt nur mit Druck , CSD bringt da nix! Vielleicht mal Familienmitglieder animieren oder hat man keine Unterstützung bei seiner Familie , für so ein Thema ?
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#39 LangsamLangsamEhemaliges Profil
#40 Robby69Ehemaliges Profil

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