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  • 26.12.2014           10      Teilen:   |

"Sammeln, bewahren, Zeugnis ablegen"

Ehrenamtler schmeißen das Schwule Museum*

Artikelbild
Klaus Kobow an der Kasse des Schwulen Museum*: Der ehrenamtliche Mitarbeiter erlebt die Reaktionen des internationalen Publikums hautnah (Bild: Kevin Clarke)

Der 67-jährige Rentner Klaus Kobow verbringt mehr Zeit in der Berliner Institution als mancher Vorstand oder Festangestellte. Ein Gespräch über seine Motivation, Beobachtungen und Ideen für die Zukunft.

Interview: Kevin Clarke

Wie lange bist du schon als Ehrenamtler beim Schwulen Museum*?

Seit fünf Jahren. Ich bin hierhergekommen wie die Jungfrau zum Kind: über ein Kneipengespräch in der "Kleinen Philharmonie" mit Detlef Mücke. Der war schon beim Museum. Bei einem Bier sprachen wir über die Möglichkeiten von Museumsarbeit. Da ich in meinem früheren Berufsleben bei den Staatlichen Museen in Ost-Berlin gearbeitet hatte, wollte ich mich nach dem Ende meiner Berufstätigkeit wieder museumsmäßig engagieren. Da bot sich das Schwule Museum* quasi an.

Hattest du eine Ahnung, was dich erwartet?

Ich kannte das Museum von privaten Besuchen. Und Detlef hat mir genauestens erklärt, dass es in erster Linie um eine Mitarbeit im Bereich Museumsdienst geht, das heißt Aufsicht in den Ausstellungsräumen, Kasse, Verkauf von Büchern. Das mit der Aufsicht hat mich nicht so interessiert, aber der Buchladen und die Kasse schon. Die ersten Male stand ich mit Detlef zusammen auf meinem Posten, dann übernahm ich selbst die Aufgaben. Natürlich spreche ich Besucher im Kassenbereich nicht sofort an, aber es kommt oft Feedback, wenn sie die Ausstellung verlassen. Daraus entwickeln sich wiederholt spannende Gespräche.

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Raucherpause mit Darko aus Serbien, der seinen einjährigen Zivildienst im Schwulen Museum* absolviert - Quelle: Kevin Clarke
Raucherpause mit Darko aus Serbien, der seinen einjährigen Zivildienst im Schwulen Museum* absolviert (Bild: Kevin Clarke)

Wer kommt denn so alles ins Museum?

Die Klientel ist auffallend jung, 20 bis 35. Aber es gibt auch ältere Besucher, je nach Thema der Sonderausstellung. Wenn bestimmte Dinge im Angebot sind, kommt manchmal auch ein völlig neues Publikum, zum Beispiel 2010 bei der wunderbaren Erik-Charell-Operettenausstellung. Da kamen viele ältere Berliner, die Charells "Im weißen Rössl" aus ihrer Jugend kannten und sich fürs Genre interessierten, sogar Heterosexuelle, die keine Berührungsängste hatten, nachdem ihnen der "Tagesspiegel" und der rbb die Schau empfohlen hatte.

Ist das nicht erstaunlich, dass so viele junge Menschen kommen, wo sich doch die Jugend angeblich nicht für LGBT-Geschichte interessiert?

Solch ein Desinteresse kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil, die Teens und Tweens kommen aus aller Herren Länder, nicht speziell aus Berlin. Besonders im Sommer, in der Ferienzeit, wo viele junge Touristen in der Stadt sind, pilgern junge Menschen ins Museum, nachdem sie sich vorab übers Internet über das Haus informiert haben. Sie wissen, dass das Schwule Museum* einzigartig und das älteste seiner Art auf der Welt ist. Jugendliche Besucher finden es toll – was sie in vielen Einträgen ins Gästebuch zum Ausdruck bringen -, dass es so etwas wie ein "schwules" Museum gibt, weil sie das aus ihren eigenen Ländern oftmals nicht kennen, speziell die Gäste aus Russland. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Situation sind sie wahnsinnig begeistert, eine solche Institution bei uns zu finden.

Kommen nur schwule Männer ins Schwule Museum* oder auch andere Gruppen?

Das hat sich stark verändert in der Zeit, seit ich da bin. Es kommen zunehmend auch lesbische Besucherinnen. Zum Transgender-Publikum kann ich wenig sagen, weil man das den Leuten ja nicht immer ansieht, ob sie transgender sind. Aber die kommen vermehrt ebenfalls.

Was wollen die Leute sehen – und was nicht?

Das äußern die wenigsten konkret, auch weil viele kein Deutsch sprechen. In erster Linie kommt Begeisterung von den Touristen zurück. Die würde ich aber nicht überbewerten. Denn die Reaktion ist oft oberflächlich und grundsätzlicher Natur; es geht so gut wie nie um Details der Ausstellungen.



Gibt es auch Kritik oder Verbesserungsvorschläge?

Die kommen eher von Leuten, die das Haus kennen und in Deutschland leben. Da kommen durchaus Hinweise auf Dinge, die fehlen. Zum Beispiel die Geschichte der Schwulenbewegung in Deutschland in den letzten 200 Jahren. Das hatten wir früher in Form einer Dauerausstellung im alten Haus am Mehringdamm. Da wurden 200 Jahre Schwulengeschichte chronologisch in Form eines nummerierten Rundgangs präsentiert. Es gab also einen Leitfaden durch die Ausstellung. Das ist heute nicht mehr so.

Die Dauerausstellung, die wir hatten, konnten wir nicht übernehmen in die neuen Räume. Sie war nicht auf dem neusten Stand und nicht geöffnet für unser Sternchen im Logo, dass also lesbische und transgender Geschichte ebenfalls berücksichtigt werden soll. In der neuen Dauerausstellung, die in Arbeit ist, wird es all das dann hoffentlich übergreifend geben.

Ist das die einzige Kritik?

Es gibt immer wieder ernstzunehmende Einträge im Gästebuch. Etwa den vom April 2014, ich nehme an von einem älteren Mann. Der schreibt: "Ich bin enttäuscht, sogar ein bisschen wütend. Kann ich das Museum weiterempfehlen? Nein. Ich habe einen Ort erwartet, der die erlebten Demütigungen meines Lebens aufgreift, der meine Wut artikuliert und sie für alle, die nicht 'Schwulibert' gerufen werden wollen, sichtbar macht. Ist ein Schwules Museum wichtig? Ja. Also macht weiter: sammelt, bewahrt, belehrt von mir aus auch. Das, was es jetzt zu sehen gibt, kann ich keinen Eltern, keiner Tante oder Schwester zeigen. Keiner verstünde das Gesehene. Eine Galerie für Insider! Aber nur eine Galerie. Ich habe ein helles Blitzlicht gesehen, das nichts beleuchtet. Ich bin grenzenlos enttäuscht. Ich habe keine Worte. Ich stoppe hier."

Das ist ziemlich heftig, oder?

Ich denke, dieser Besucher drückt etwas Wesentliches aus. Den Begriff "Galerie", den er verwendet, habe ich auch von anderen schon gehört. Mich hat sogar ein Besucher nach dem Rundgang durch die neuen Räume gefragt, wo denn eigentlich das "Museum" sei. Ich dachte erst, das sei ein Witz, bis mir klar wurde, dass er etwas Nachdenkenswertes meinte. Durch die modernen weißen Räume und die vielen gerahmten Bilder überall unterscheidet sich das aktuelle Museum in der Lützowstraße, nach außen hin, manchmal kaum von einer Kunstgalerie. Aber wir arbeiten daran, in der neuen Dauerausstellung mehr historische Schwerpunkte zu setzen und weniger "Kunst" zu zeigen.

Klaus Klaus vor seinem persönlichen Lieblingsbild in der früheren Ausstellung "Transformation" ("Weil ich auch schon in der Blauen Grotten auf Capri war und daran so schöne Erinnerungen habe.")
Klaus Klaus vor seinem persönlichen Lieblingsbild in der früheren Ausstellung "Transformation" ("Weil ich auch schon in der Blauen Grotten auf Capri war und daran so schöne Erinnerungen habe.") (Bild: Kevin Clarke)

Wenn du einmal die Woche an der Kasse stehst und im Museumsshop, kriegst du dann mit, was sonst im Haus passiert?

Es gibt den großen Bereich "Ausstellung", mit dem entsprechenden Museumsdienst in den Ausstellungsräumen. Und es gibt den Bereich "Archiv", der separat läuft. Die beiden Teile haben im allgemeinen Arbeitsablauf nicht allzu viele Kommunikationsmöglichkeiten. Aber im Archiv gibt es auch Ehrenamtler, die an Projekten arbeiten. Einer arbeitet beispielsweise den Jürgen-Baldiga-Nachlass auf. Ich gehe selbst öfter im Archiv vorbei, weil ich neugierig bin. Als ich neu hier war, habe ich mir oben genau erklären lassen, was in der Bibliothek und im Archiv zu finden ist. Es ist aber jedem Ehrenamtler selbst überlassen, ob er so erkundungsfreudig sein will oder nicht.

Was ist für dich das Schöne am Ehrenamtler-Dasein?

Eine Aufgabe nach meiner Berufstätigkeit zu haben sowie soziale Kontakte knüpfen zu können, nicht nur mit Besuchern, sondern auch mit den anderen Mitarbeitern. Unser Verhältnis untereinander ist durchweg gut. Man teilt Arbeitszeiten und geht oft anschließend ein Bier trinken, oder man lässt sich so einteilen, dass man mit jemandem gemeinsam Dienst hat, mit dem man sich besonders gut versteht. Da ergeben sich oft private Kontakte. Nicht im Sinn von engen Freundschaften, sondern eines guten Miteinanders. Das genieße ich.

Wie ist der Altersdurchschnitt bei den Ehrenamtlern?

Sehr unterschiedlich. Vorwiegend sind es reifere Menschen, nicht nur Männer. Wir haben auch drei Ehrenamtlerinnen. Dazu kommen die vielen Praktikanten und Volontäre im Haus, die oft sehr jung sind und aus der ganzen Welt kommen. Sie bleiben aber meist nur zwei oder drei Monate. Trotzdem hatte ich im Laufe der Jahre immer ein gutes Verhältnis zu allen.

Wäre es nicht schön fürs Image des Museums, wenn ab und zu auch junge knackige Menschen einladend an der Kasse stünden?

Absolut. (lacht) Das wird man aber nur erreichen, indem man junge Leute immer wieder an die Wichtigkeit dieses Museums erinnert und sie gezielt animiert, hier mitzumachen. Auch wenn junge Menschen ganz anders ins Berufsleben eingebunden sind als wir Rentner, gibt es viele Aufgaben, die sie an einem Nachmittag der Woche übernehmen könnten. Natürlich kann man dabei auch mit Besuchern flirten. Allerdings will ich die Arbeit hier nicht aufs Sexuelle reduzieren. Dennoch ergeben sich immer wieder Kontakte. Mit denen man dann tun kann, was man will. (lacht)

In jüngeren Interviews zum Schwulen Museum* war ein gewisses Wehklagen zur Finanzlage zu vernehmen. Erlebst du die Lage als Ehrenamtler auch als schwierig?

Ja. Wir Ehrenamtler haben uns zu einer Gruppe zusammengeschlossen, die sich einmal im Monat trifft. Dann werden alle Probleme besprochen, die wir anschließend dem Vorstand mitteilen. Zu dem haben wir jetzt einen engeren Kontakt. Früher wusste man gar nicht genau, wer eigentlich im Vorstand sitzt. Heute gibt es Ehrenamtsvertreter, die an den Vorstandssitzungen teilnehmen. Da gibt's ein Miteinander, das allerdings ausbaufähig ist. Ziel sollte es sein, dass sich Ehrenamtler und Vorstände auf Augenhöhe begegnen, besonders weil Ehrenamtler oft länger im Museum sind als festangestellte Mitarbeiter und einige Vorstände.

Aber was ist mit der Finanzlage?

Es herrscht eine große Misere im Moment, weswegen es kaum Möglichkeiten gibt, Menschen fest anzustellen und dauerhaft hier zu halten. Dadurch fehlt personelle Kontinuität. Das erschwert die inhaltliche Neuausrichtung des Museums ebenso wie die Bewältigung der vielen Aufgaben, die anstehen. Ich bin aber guter Hoffnung, dass die neue geschäftsführende Direktorin, Andrea Wellbrock-Thumeyer, der fünfköpfige Vorstand und auch die enorme Spendenbereitschaft vieler Unterstützer des Museums helfen werden, dass sich die Lage verbessert. Als normaler Besucher merkt man davon in den Ausstellungsräumen allerdings wenig, man muss sich davon also nicht den Genuss der Ausstellungen verderben lassen.



Hast du einen persönlichen Wunsch für die Zukunft des Hauses?

Ich wünsche mir, dass das, was das Museum in 25 Jahren seines Bestehens mit Sammlungstätigkeit, Archivtätigkeit und wissenschaftlicher Tätigkeit aufgebaut hat und womit es ein solides Fundament gelegt hat, künftig deutlicher in den Ausstellungsräumen rüber kommt. Ich wünsche mir eine umfangreiche Dauerausstellung, die die Geschichte der Schwulen, Lesben und von Transgender-Menschen darstellt. Weil ich glaube, dass dann die Erdung, die dieses Museum grundsätzlich hat, auch nach außen sichtbarer wird. Dann braucht man auch nicht nahezu darum betteln – wie jüngst mehrfach geschehen -, dass die Berliner Besucher und Besucherinnen kommen mögen. Die kommen von alleine, wenn sie merken: Da ist was, was uns wirklich interessiert.

Anfang Dezember wurde die große geschichtliche Ausstellung zu schwuler, lesbischer und Trans-Pornografie eröffnet…

Ich denke, viele Berlinerinnen und Berliner werden dazu schon aus Neugierde kommen. Denn jeder will wissen: Was sieht man da genau? (lacht). Nicht zu vergessen: Mitte 2015 kommt die große Schau "Homosexualität_en", in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museum, sie wird zum Teil bei uns gezeigt, ebenso Unter den Linden im DHM. Für die Außenwirkung unseres Hauses ist das großartig. Mit dieser Kooperation werden wir hoffentlich auch unsere eigene neue Dauerausstellung finanziell und inhaltlich in den Griff bekommen.

Das Museum hat aktuell eine heterosexuelle Geschäftsführerin als Direktorin. Ist das die neue "Inklusion", das Sternchen im Namen?

Ich schätze Andrea Wellbrock-Thumeyer sehr und bewundere, wie bravourös sie die Herausforderung bewältigt, sich in einem ihr völlig neuen, unvertrauten Umfeld zurechtzufinden, mit dem sie nie zuvor etwas zu tun hatte. Sie macht, was die Verwaltung der Finanzen und die Sanierung der Haushaltslage angeht, eine hervorragende Arbeit, soweit ich das beurteilen kann. Aber langfristig finde ich schon, dass ein Schwules Museum* von jemandem geleitet werden sollte, der/die aus der Mitte der Community kommt, jahrelange Erfahrung innerhalb der Community sammeln konnte und dort entsprechend vernetzt ist.

Jemand, der ein gelebtes homosexuelles Leben einbringt, wenn er/sie in dieses Haus kommt, hat natürlich einen viel intensiveren Blick für alles, um das es hier geht. Das Vermitteln von Erlebtem, von Diskriminierung in der Nazi-Zeit, Paragraf 175 usw., das alles ist Geschichte, die dringend weitergegeben werden muss. Das ist auch die Kernkompetenz des Museums, wie ich finde. Wir als Ehrenamtler haben bei der letzten Mitgliederversammlung vorgeschlagen, dass der Vorstand und die Geschäftsführung an einem verbindlichen Leitbild arbeiten sollte.

Was wäre denn, deiner Meinung nach, ein Leitsatz fürs Schwule Museum*?

"Sammeln, bewahren, Zeugnis ablegen. Von dem, was gewesen ist, und von dem, was kommen soll in den Bereichen schwul, lesbisch, transgender."

  Hintergrund
Dieser Text entstand im Rahmen der Medienpartnerschaft zwischen queer.de und dem Schwulen Museum*. Der freie queer.de-Autor Kevin Clarke, der dieses Interview führte, ist Vorstandsmitglied des Vereins der Freundinnen und Freunde des Schwulen Museums in Berlin. Wer Interesse hat, ehrenamtlich im Schwulen Museum* mitzuarbeiten, kann sich per Email an Tom Nehiba wenden, der gerne weiterhilft: tom.nehiba@schwulesmuseum.de
Links zum Thema:
» Homepage des Schwulen Museums*
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Tags: schwules museum, ehrenamt, klaus kobow
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Reaktionen zu "Ehrenamtler schmeißen das Schwule Museum*"


 10 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
26.12.2014
14:16:32


(+1, 5 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Toll! Ehrenämter sind wichtig und es ist super, daß es sie gibt!


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#2
26.12.2014
15:08:07


(+4, 4 Votes)

Von Geerd Berlin


Hut ab vor all den Männer und Frauen, die da ehrenamtlich im Museum arbeiten. Hoffentlich werden ihre Kritikpunkte (sowie die einiger Besucher) in der SchwuMu-Entscheideretage gehört. Alles, was Klaus zum Leitbild des Hauses sagt, würde ich so ebenfalls unterschreiben. Ich bin gespannt, was die neue Dauerausstellung 2015 davon umsetzt.


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#3
26.12.2014
18:20:00


(-6, 8 Votes)

Von Michael43


Einer der besten Artikel des Jahres auf Queer... sehr lesenswert und sehr informativ.


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#4
26.12.2014
19:13:11


(0, 8 Votes)

Von Gerd Nunmehr
Antwort zu Kommentar #3 von Michael43


Nunmehr erschien auch auf FAZ.net der beste Artikel des Jahres über Gott und die Welt.

Absolut lesenswert, vor- und rückschauend informativ.

Link:
blogs.faz.net/deus/2014/12/24/versagen-im-bett-mit
-pegida-2287/


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#5
27.12.2014
10:02:11


(-1, 3 Votes)

Von Alte Tunte
Antwort zu Kommentar #4 von Gerd Nunmehr


Zickenalarm?


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#6
27.12.2014
12:03:55


(+1, 3 Votes)

Von Michael Moabit


Ich finde es schon bemerkenswert, dass das "schwule" Museum von einer Hetera geleitet wird. Irgendwie komisch, aber gleichzeitig auch irgendwie spannend. Freut mich jedenfalls zu lesen, dass sie sich da scheinbar wohl fühlt und die Mitarbeiter_innen mit ihr gut klar kommen.


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#7
27.12.2014
15:50:20


(+4, 4 Votes)

Von buddybudy


Die Überschrift liest sich "flott" - - - aber leider höchst missverständlich!

Ich habe prompt gedacht: Umgotteswillen, wenn jetzt auch noch die Ehrenamtler (hin)schmeissen


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#8
28.12.2014
12:24:03


(+3, 3 Votes)

Von Rüdiger 1


Wenn die Ehrenamtler hinschmeißen, dann kann das Museum dicht machen. Andererseits ist es gut zu wissen, dass eine solche Institution sich zu 95 Prozent durch Ehrenamtler und Spenden trägt. Das gibt's vermutlich in der restlichen Museumslandschaft selten.


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#9
28.12.2014
16:22:38


(-1, 3 Votes)

Von respice finem
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Ja und nein. In vielen Fällen vernichten Ehrenamtler reguläre Jobs, von denen junge Menschen sonst ihren Lebensunterhalt bestreiten könnten.


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#10
30.12.2014
22:57:00


(0, 4 Votes)

Von Lars


Ich finde es traurig , wenn das Fehlen von jungen knackigen Maennern an der Infotheke als schwules Imageproblem dargestellt wird. Das ist bestenfalls Auf dem schalen Niveau eines Altherrenwitzes. Die Leute an der Theke sollen nett sein, sich fuer ihr Haus begeistern und was zu sagen haben, vielleicht auch etwas von der Geschichte der Schwulen erzählen koennen. Da sind die Aelteren nun mal klar im Vorteil. Es geht um Inhalte. Ein Museum ist viel mehr als nur ein Szeneort, es kann durch seine Themenwahl aufklären und Brücken schlagen, weit über den Rahmen der Szene hinaus. Alter, Geschlecht und selbst die Orientierung sind da zweitrangig.


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