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London Der Bürgermeister Londons, Ken Livingstone, hat sich im Streit um die Regenbogen-Beflaggung von Kneipen und Shops in Soho eingeschaltet. Das Westminster Council hatte Beamte angewiesen, die Regenbogenflaggen unter anderem auf der schwulen Straße Old Compton Street zu entfernen, da für sie keine Genehmigung vorliege. Die Anbringung eines Fahnenmastes an ein Gebäude sei ein genehmigungspflichtiger Eingriff in die Bausubstanz, rechtfertigte sich die Stadtteilverwaltung, dies sei kein homophober Schritt, zumal es sich bei den Flaggen um Werbung halte. In einem Schreiben an das Council bezeichnete Livingstone die Flaggenentfernung als "zutiefst beleidigend gegenüber Lesben und Schwulen". Er erwarte, dass die Flaggen "wieder am ursprünglichen Ort aufgestellt" werden, da sie ein Zeichen schwul-lesbischer Emanzipation seien. Eine Sprecherin des schwulen Pubs Admiral Duncan, der vor wenigen Jahren durch die Bombe eines Extremisten teilweise zerstört wurde, sagte, die Verwaltung habe mit Strafen von bis zu 250 britischen Pfund pro Tag gedroht, an dem die Flagge vor der Kneipe hänge. (nb)



#1 KritikerAnonym
  • 18.01.2005, 18:26h
  • Wie lächerlich ist dieser Artikel wieder?!
    Es steht sogar drin, dass dies alles KEIN homophober Akt sei und für diese Masten eine Baugenehmigung notwendig sei.

    Ich bin mir sicher, dass dies im Bürokraten-Staat Nr.1 - der Bundesrepublik - ähnlich ist.
    Wenn es entsprechende Vorschriften gibt, dann steht ja nirgendwo geschrieben, dass dies für Homos nicht gilt!
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#2 RalfAnonym
  • 18.01.2005, 21:44h
  • Es erscheint doch zu hinterfragen, weshalb die Verwaltung gegen Regenbogenflaggen vorgeht und gegen andere Flaggen nicht. Oder sollten Regenbogenflaggen in der ganzen Stadt die einzigen Flaggen sein? Das wäre kurios. Nebenbei: Wieso sind diese Flaggen Werbung? Ich habe auch eine. Ich bin mir bislang nie bewusst gewesen, dass ich damit Werbung treibe. Wofür bloß? Und keine Verwaltung ist je auf den Gedanken gekommen, mir die Flagge zu verbieten oder sie als Eingriff in die Bausubstanz zu bezeichnen.
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#3 Thommen, PeterAnonym
  • 18.01.2005, 22:48h
  • In Basel sind die Regenbogenflaggen den kommunalen, kantonalen und nationalen Flaggen gleichgestellt. Dh. für diese muss keine "Werbegebühr" bezahlt werden!
    Auch die Innungen/Zünfte haben ihre Flaggen, die nicht mit Gebühren belegt werden!
    Ich bin mal gespannt, wie lange dies noch so bleiben wird...
    Jedenfalls wurden bei uns die Regenbogenflaggen vor Jahren auch als Zeichen der Solidarität mit HIV+ vor die Lokale gehängt.
    Vielleicht zeigen sie nicht nur Touristen, sondern auch vielen Klemmschwestern, wohin sie eigentlich auch mal gehen sollten! ;)
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#4 marcAnonym
#5 james²Anonym
  • 20.01.2005, 11:16h
  • In =D= braucht man für das anbringen einer Fahne keine Genehmigung.
    Verboten sind nur Fahnen, die das Zeichen des Bundesadlers der BRDeutschland enthalten (von politischen Symbolen, Nazi-Verherrlichung abgesehen, die sind natürlich verboten).

    Warum regen sich hier alle auf, über Deutschland(?), der Bericht bezieht sich doch eindeutig auf UK.
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