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In Ostfriesland geht die FDP mit offener Homophobie auf Stimmenfang

Anders als die Landtagsfraktion haben sich die Liberalen im niedersächsischen Westoverledingen gegen eine Aufklärung über sexuelle Viefalt in der Schule ausgesprochen.

Die FDP in Niedersachsen stellte sich, anders als in Baden-Württemberg, von Beginn an auf die Seite der Befürworter von Bildungsplänen zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt – doch dagegen regt sich Widerstand in der eigenen Partei.

"Viele Eltern in Niedersachsen mit schulpflichtigen Kindern werden sich in naher Zukunft mit den Themen Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität, Intersexualtität, Pädophilie und Sodomie beschäftigen müssen", schlug der Ortsverband Westoverledingen der Liberalen in einer Pressemitteilung Alarm. Denn die rot-grüne Landesregierung sei dabei, die Unterrichtung der Schüler über diese Themen "vorzuschreiben".

Die Westoverledinger Liberalen sind "keine Försterlinge"

Die Pressemitteilung stammt bereits von Anfang Dezember, sorgt aber erst jetzt für Berichte und Empörung. Pressesprecher Klaus Knebel kritisierte darüber hinaus die Unterstützung des schwulen FDP-Landtagsabgeordnete Björn Försterling für die Pläne der Regierungsfraktionen.

Für dieses Verhalten hätten die Westoverledinger Liberalen "kein Verständnis". Sie lehnten die Pläne ab, heißt es weiter in der Pressemitteilung des FDP-Ortsverbands, da sie ein "Eingriff" des Staates in die Rechte der Eltern seien und "das Recht und die Würde der Schüler" missachteten. Kinder dürften kein Spielball der Politik werden.

Die Gemeinde Westoverledingen liegt im Landkreis Leer. Mit rund 20.000 Einwohnern ist sie die siebtgrößte Kommune Ostfrieslands.

Der Beschluss des Landtags

Der von SPD, Grüne und und auch der FDP inzwischen am 15. Dezember beschlossene Entschließungsantrag fordert die Landesregierung auf, dass die "Schule der Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten" gerecht werden müsse. Lehrer seien entsprechend aus- und weiterzubilden, auch müssten die Kerncurricula aller Klassenstufen derart ergänzt werden, "dass die Thematisierung der Existenz und Lebenswirklichkeit von Menschen verschiedener sexueller Identitäten hinreichend Berücksichtigung und angemessene Behandlung finden."

Das sei auch bei der Auswahl von Schulbüchern zu beachten. Schulen sollten zudem Unterstützung erhalten, wenn sie Aufklärungsprojekte wie SchLAu einladen, auch müsse deren Netzwerkarbeit gezielt gefördert werden.

Der schwule FDP-Landtagsabgeordnete Björn Försterling, der bildungs- und jugendpolitische Sprecher seiner Fraktion, hatte die Zustimmung seiner Partei während der Landtagsdebatte in einer sehr persönliche Rede begründet (queer.de berichtete). (cw)



#1 So WhatAnonym
  • 30.12.2014, 09:28h

  • Na, welches nicht erfolgte Coming Out oder welche unterdrückten Phantasien treiben denn da wieder Sumpfblüten?
    Es ist ja schon auffällig, dass die stärkste Sexualisierung immer bei den Gegnern der selben zu beobachten ist.
    Herr Lindner, tun Sie was!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.12.2014, 09:48h
  • Hier sollte der Landesverband sofort einschreiten und solche asozialen Triebe unterbinden!
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#3 David77Anonym
  • 30.12.2014, 09:57h

  • Na, in den verband könnte doch der geschasste cdu-ler sven heibel eintreten. Die partei will weiterhin ihrem namen - fast drei prozent - gerecht bleiben.
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#4 David77Anonym
  • 30.12.2014, 10:01h

  • Da fallen einem doch glatt ein paar ostfriesen-witze aus alten zeiten ein...warum ist die ostfriesen-fdp gelb? ;-)
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#5 FinnAnonym
#6 Harry1972Profil
#7 SebiAnonym
  • 30.12.2014, 10:07h
  • Das ist bei der FDP der Unterschied zwischen einem Ortsverband und einem Landesverband:
    der Ortsverband ist so dumm, seine Meinung offen raus zu trompeten.

    Der Landesverband hat im Prinzip dieselbe Meinung, ist aber raffiniert genug, das Gegenteil zu behaupten. Aber sobald sie dann wieder an der Macht sind, zeigen sie ihr wahres Gesicht.

    Ich kann nur hoffen, dass die Lügner- und Betrügerpartei FDP nie wieder irgendwo Macht bekommt.
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#8 NicoAnonym
  • 30.12.2014, 10:10h
  • Genau wie die FDP in Baden-Württemberg:
    die sind auch gegen Aufklärung an Schulen. Bloß keine Bildung, sondern schon die Kinder und Jugendlichen dumm halten, damit man sie später leichter verarschen und führen kann.

    Aber das auch noch als "Sodomie" zu bezeichnen ist wirklich Volksverhetzung.

    Gut, dass die FDP eh kurz vorm Niedergang steht.
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#9 AlexAnonym
#10 Tobi CologneAnonym
  • 30.12.2014, 10:25h
  • Die FDP läuft Amok, weil sie vor dem Abgrund steht.

    Wir sollten ihr den Gnadenstoß verpassen...
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