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  • 03.01.2015           1      Teilen:   |

Urlaub in St. Petersburg/Clearwater

Strand und Party in Florida

Artikelbild
Schönes Leben in St. Petersburg: Tagsüber surfen, abends in den Club (Bild: Visit St. Petersburg/Clearwater)

St. Pete bietet 360 Tagen Sonne im Jahr – das dürfte unterkühlte Schwule und Lesben aus Mitteleuropa bereits hellhörig mache. Aber die Region hat auch ganz viel Szeneleben zu bieten.

Der Sonnenstaat Florida zählt ja gerade unter deutschen Touristen zu den beliebtesten Reisezielen der USA, speziell wenn es hier ein wenig fröstelt. Auch Schwule und Lesben lassen es sich gerne im Sonnenstaat gutgehen – und besuchen immer häufiger die Region von St. Petersburg und Clearwater. Die Gegend bietet Sonne pur, kilometerweite weiße Sandstrände, Weltklasse-Kultureinrichtungen, florierende Restaurant- und Kneipenszenen sowie eine dynamische und wachsende LGBT-Community. Zudem ist die Gegend preiswerter als touristischere Ziele und leicht zu erreichen.

Die größte Attraktion – gerade für Europäer mit Sonnendefizit – ist die Küste. Besonders zu empfehlen sind der preisgekrönte Caladesi Island State Park, der mit allem Komfort ausgestattete Fort De Soto Park und der Dauerbrenner St. Pete Beach. Dieser wurde 2012 von den Lesern von Tripadvisor zum besten Strand der USA und zum fünftbesten Beach weltweit gewählt. Unter LGBT-Besuchern ist insbesondere der Sunset Beach beliebt.

Aber auch Stadturlaub ist möglich: Die Stadtmitte von St. Petersburg wurde in den letzten Jahren generalüberholt und mehrere Museen haben sich angesiedelt. Dazu zählt das 2011 eröffnete Dali Museum. Das nahegelegene Museum of Fine Arts bietet zudem eine Ausstellung mit 4.600 Exponaten, die mehrere tausend Jahre Kunstgeschichte repräsentieren. Darunter sind Werke von Monet, Gauguin und O'Keefe.

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Tipps für Unterkunft und Abendessen

Der CSD in St. Petersburg findet immer im Juni statt
Der CSD in St. Petersburg findet immer im Juni statt

Downtown kann man auch schön und luxuriös übernachten. Zu den zwei besten schwulen Einrichtungen zählt zum einen das Dickens House Bed & Breakfast, ein wunderschön renoviertes Haus, das sich ganz nach den Vorgaben des Arts and Crafts Movements aus den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts orientiert. Zum anderen ist das 1921 erbaute Pier Hotel ein komplett renoviertes Schmuckstück, das an längst vergangene Zeiten erinnert. Eine empfehlenswerte Option ist auch das gay-friendly Bed and Breakfast La Veranda, das ebenfalls in der Nähe der Restaurants und touristischen Attraktionen liegt.

Zum Mittag- und Abendessen bietet St. Pete eine Riesenauswahl. Wer etwa Tapas bevorzugt, ist bei Ceviche gut aufgehoben. Französische und amerikanische Spezialitäten werden in der Cassis American Brasserie zur Perfektion gebracht. Für ein Wochendbrunch oder ein romantisches Dinner eignet sich besonders das heimelige Cafe Alma.

Vimeo | Der St. Pete Pride gehört inzwischen zur Stadt

"Gayborhood" und Nachtleben

Wer das schwul-lesbische Leben genießen will, ist in der "Gayborhood" Grand Central District richtig. Diese westlich von Downtown gelegene Gegend ist voller Designhäuser aus den Zwanzigern. Hier finden sich alle paar Meter Geschäfte, die LGBT-friendly sind oder gar Schwulen und Lesben gehören. Es gibt beispielsweise viele Antikhändler und gehobene Möbelläden. Man kann auch wunderbar essen: Wir empfehlen besonders das stylische Queenshead Euro Bar and Restaurant, in dem Einheimische nicht nur gerne speisen, sondern danach auch gerne auf ein paar Bier oder Prosecco ins Gespräch kommen.

Der führende schwul-lesbische Club ist Georgie's Alibi in Grand Central. Hier kommen Männer und Frauen in mehreren Bars, auf der Tanzfläche oder der Terrasse miteinander in Kontakt. Aber auch anderswo gibt es viel schwul-lesbische Infrastruktur, etwa im legendären Flamingo Resort mit seinen wilden Partys.

Besonders empfehlenswert ist auch die nahegelegene Künstlerstadt Gulfport. Am ersten Freitag und dritten Samstag jeden Monats gibt es hier Führungen durch die Galerien. Danach sollte man einen Happen beim Backfin Blue Cafe oder Peg's Cantina essen. Wer etwas weiter nördlich fährt, sollte sich auch den Chic A Boom Boom im beschaulichen Städtchen Dunedin anschauen.

Es gibt auch eine ganze Reihe an LGBT-Events in der Region: Jedes Jahr im Juni lockt etwa der St. Pete Pride mit einer Parade, Partys, Ausstellungen und einem Straßenfestival mit Live-Musik. Im Oktober steht wiederum das Tampa International Gay & Lesbian Film Festival auf dem Programm. (cw)



Mit diesem Artikel beginnen wir eine sechsteilige Serie, die in Zusammenarbeit mit dem St. Petersburg/Clearwater Area Convention & Visitors Bureau entstanden ist. Die Region, die man auch Florida's Beach nennt, bietet 56 Kilometer Küstenlinie und eine Durchschnittstemperatur von 23 Grad. Der nächstgelegene Flughafen liegt in Tampa, aber auch der Orlando Airport ist in nur etwa zwei Stunden zu erreichen.

Links zum Thema:
» Reise-Infos zu St. Petersburg und Clearwater
Mehr zum Thema:
» Gay and gayfriendly Hotels buchen
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Tags: usa, st. pete, florida
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Reaktionen zu "Strand und Party in Florida"


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
03.01.2015
18:31:14


(+3, 3 Votes)

Von Robby69
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St. Pete ist immer eine Reise wert...


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 Ort: St. Petersburg


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