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  • 04.01.2015           269      Teilen:   |

Gegen Menschenfeindlichkeit

LGBT-Proteste gegen Pegida-Ableger in Berlin und Köln

Artikelbild
Pegida-Anhänger kürzlich in Düsseldorf (Bild: Grüne NRW)

Der Cologne Pride, der LSVD und Enough is Enough laden dazu ein, sich am Montag der Anti-Islam-Bewegung entgegenzustellen.

In mehreren deutschen Städten gehen am Montag Anhänger der Pegida-Bewegung auf die Straße. Die Proteste der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" schüren Fremdenfeindlichkeit und Rassismus – nebenbei richtet sich das Positionspapier der Bewegung auch gegen ein vermeintlich "wahnwitziges 'Gender Mainstreaming'".

In Köln will am Montag "Ködiga" demonstrieren. Dazu sind zahlreiche Gegenproteste geplant, der Dom will etwa seine Beleuchtung abschalten, um den Pegida-Anhängern, die vom Deutzer Bahnhof zum Roncalliplatz ziehen, keine Kulisse zu bieten.

Das Aktionsbündnis "Köln stellt sich quer" ruft wie seine Bündnispartner Kölner Lesben- und Schwulentag, LSVD Köln und Schwusos NRW und Köln mit über 50 Gruppen zur Gegendemo auf (Beginn ab 17.30 Uhr unterhalb des LVR-Turms in Deutz). "Gleich ob es gegen Schwule und Lesben, gegen Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit oder ihrer Herkunft oder ihrer sozialen Stellung geht: Menschenhass und Gewalt jeder Art, gleich gegen wenn auch immer, hat keinen Platz in unserer Gesellschaft", so der Cologne Pride in seinem Demoaufruf, der Parallelen zwischen Pegida und der Anti-Bildungsplanbewegung sieht.

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Versammlungen in Berlin und anderswo

Die Berliner Gruppe "Enough is Enough" hat derweil zu einem Protest gegen seinen örtlichen Pegida-Ableger aufgerufen. Der Protest unter dem Titel "Berlin für mehr Respekt und Akzeptanz" beginnt am Montag um 17.45 Uhr am Denkmal für die im Nazionalsozialismus verfolgten Homosexuellen. Von dort geht es um 18.15 Uhr zum Gegenprotest am Brandenburger Tor.

"Hass, Fremdenfeindlichkeit und Fanatismus bleiben Hass, Fremdenfeindlichkeit und Fanatismus, egal ob sie sich als Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie oder Homo- und Transphobie verkleiden. Wir wissen, was es heißt, nicht willkommen zu sein und nicht die gleichen Rechte zu haben", heißt es in dem Demoaufruf bei Facebook. "Deswegen können wir nicht tatenlos zusehen, wenn mit vorgeschobenen Argumenten rechte Meinung mehrheitsfähig gemacht wird, die auch gegen uns gerichtet ist."

Der Berliner CSD ruft derweil zur Teilnahme an dieser Veranstaltung des Bündnis gegen Rassismus auf; diese beginnt um 17 Uhr an der Stralauer Straße / Ecke Jüdenstraße (U2 Klosterstraße).

Auch in Hamburg, Dresden, Münster, Kassel, Marburg München, Stuttgart, Rostock und Würzburg gibt es am Montag zumeist von Bündnissen organisierte Gegenproteste zu Pegida-Veranstaltungen. Eine Übersicht gibt es u.a. hier. In Stuttgart ruft etwa das schwul-lesbische Zentrum Weissenburg zur Teilnahme auf. (nb)

Wochen-Umfrage: Sollten sich LGBT-Verbände an den Protesten gegen Pegida & Co. beteiligen? (Ergebnis)

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Tags: köln, berlin, pegida, cologne pride, enough is enough
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Reaktionen zu "LGBT-Proteste gegen Pegida-Ableger in Berlin und Köln"


 269 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
04.01.2015
23:08:42
Via Handy


(-13, 31 Votes)

Von Cologneboy


Es gibt Gründe gegen Pegida zu sein. Das hat aber nichts mit Schwulsein oder nicht zutun. Die Pegida Befürworter die ich kenne sind nicht homophob.


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#2
04.01.2015
23:26:15


(+15, 31 Votes)

Von Robin


Wir müssen uns morgen diesen Faschisten entgegenstellen und zeigen, dass sie in der Minderheit sind...


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#3
05.01.2015
01:56:25


(-12, 34 Votes)

Von Christian44


Ich empfinde es als vollkommen daneben, das der LSVD und andere LGBT-Organisationen wie Enough is Enough hier mitmarschiert und sich hier in anderem Sachthemen ("Islamkritik, Integrationsprobleme, straffällige Ausländer, Großmoscheenbau, Burkinis und Burkas, Verschuldungspolitik Griechenlands, Eurokritik") verzettelt und sich in Themenfeldern tummelt, wo der LSVD NICHTS verloren hat.
Solche Beteiligungen sind sogar kontraproduktiv, da es nicht Aufgabe vom LSVD ist, hier bei anderen Sachthemen Flagge zu zeigen.

Als Mitglied des LSVD bin ich schwer enttäuscht und finde es nicht gut, das ich hier vom LSVD indirekt mitgefährdert werde.

Die Themen von Pegida sind sicherlich bisher nicht LGBT-Themen, sondern es geht dort, wenn man sich den Forderungskatalog der Pegida durchliest, um ganz, ganz andere Themen.

Mich kotzt es an, das hier andere schwule/lesbische Aktivisten meinen, das sie für mich als schwulen Mann hier sprechen könnten und ich lehne es ab, das der LSVD hier mitmacht.

Demnächst rennen LGBT-Aktivisten dann bei einer Veganeraktion oder bei einer Aktion für bessere Tierhaltung oder bei einer Aktion für bessere Bezahlung von Lehrern mit... boah was mir das mittlerweile "auf den Sack" geht.


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#4
05.01.2015
02:13:28


(-17, 31 Votes)

Von Michael43
Antwort zu Kommentar #1 von Cologneboy


@Cologneboy
"Es gibt Gründe gegen Pegida zu sein. Das hat aber nichts mit Schwulsein oder nicht zutun. Die Pegida Befürworter die ich kenne sind nicht homophob."

--> Vollkommen richtig erkannt. Auch ich lehne die Pegida ab. Aber ich finde es nicht gut, wenn ich hier von andere LGBT-Aktivisten vereinnahmt werde.

Der Pegida geht es bisher überhaupt NICHT um LGBT Themen, wenn man sich den Foderungskatalog von Pegida durchliest, steht dort überhaupt nichts zum Thema "LGBT Rechte".

Mittlerweile nerven mich diese selbsternannten "linken" schwulen/lesbischen Aktivisten immer mehr, die meinen sie müßten bei jeder Demo und jeder aktion mit Regenbogenflaggen schwenken. Ich für meinen Teil lehne es als schwuler Aktivist ab, das dort LSVD und andere LGBT-Organisationen mitmarschieren.


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#5
05.01.2015
03:34:46


(-17, 31 Votes)

Von Tusculum
Aus Berlin
Mitglied seit 05.01.2015
Antwort zu Kommentar #2 von Robin


Mit dem Begriff Faschist solltest du etwas sorgfältiger umgehen, ansonsten könntest du schnell als Linksextremit abgestempelt werden, weil das deren Vokabular ist.
Außerdem ist es für mich unbegreiflich, das Schwulsein politisiert wird - das hat mit Interessenvertretung nichts zu tun - die ist politisch neutral.
Ich persönlich habe als Schwuler mit Schwulen mehr Schwierigkeiten als mit Heteros.


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#6
05.01.2015
04:01:12


(-17, 31 Votes)

Von ErstDenkenDannHa


Wie meine beiden Vorkommentierer schon schrieben, ist es dumm, ohne Grund gegen Pegida aufzumarschieren.

Es gibt aber noch weitere Argumente:
- Wer wie Pegida gegen Islamauswüchse a la IS protestiert, steht auf unserer Seite, denn: Wo der extreme Islam die Macht hat, ist unser Leben keinen Pfifferling mehr wert. Wenn die IS-Araber aus Syrien/Irak zurückkommen und sagen wir eine schwule Disco hochgehen lassen, möchte ich nicht in der Situation o.g. Berufsdemonstranten stecken
- Wenn Pegida wächst (wovon auszugehen ist) ist es völlig kontraproduktiv, sich als Schwule gegen unser eigenes Volk zu stellen. Am Ende schadet es uns selbst, mindestens aber diesen Organisationen

Reicht es nicht, daß Frau Merkel mit ihrer Rede zu Neujahr den größtmöglichen Fehler gemacht hat? Sich gegen die Grundrechte zu stellen ist eine Sache, aber ohne jede Opposition? So geht Glaubwürdigkeit dauerhaft verloren.

Und nicht zuletzt: Es werden sicher auch bürgerliche Schwule bei Pegida dabei sein. Wollen wir denen den Judenstern auf die Stirn brennen? Wenn man den Artikel liest, kann man denken, daß LSVD & Co. dies bezwecken.

Wer Toleranz fordert, muß selbst tolerant sein. Haben einige vergessen.


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#7
05.01.2015
04:16:18


(+12, 26 Votes)

Von Miguel53de
Aus Wuppertal (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 23.07.2012
Antwort zu Kommentar #3 von Christian44


Mich kotzt es an, dass hier ein User unter vielen verschiedenen Namen immer und immer wieder falsche Meldungen, falsche Aussagen verbreitet. Herr Timm Tinitus, Herr Oliver 43-44, Gerd, Stefan, Eva Braune, Christian44 oder wie immer Sie sich gerade nennen. Ich glaube kaum, dass Sie Mitglied im LSVD sind. Sie waeren laengst dort ausgeschlossen worden, wenn Sie es denn je gewesen waeren.

Wenn ich nicht irre, hat sich ein Mitglied des Vorstandes des LSVD sich schon vor einiger Zeit hier entsprechend geaeussert und sich gegen Ihre Aussagen deutlich verwahrt!

Ihre Statements sind voeelig neben der Realitaet. Nicht nur wird in diesem Artikel beschrieben, dass Pegida auch homophobe Thesen aufstellt. Und die Partei, die die Pegida jetzt fuer sich vereinnahmt, die AfD, hat sich laengst als homophob geoutet.

Unabhaengig davon steht es einer Organisation, die gegen Unterdrueckung von Menschenrechten, gegen Hass und Rassismus steht, mehr als gut an, sich gegen diese Anfaenge einer Neo-Nationalisierung zu stellen.

Wer sich verzettelt, sind Sie, der sich in der Missionisierung fuer das Christentum und der Islamophobie, sowie der Ablehnung von Fluechtlingen verheddert. Ich gehe davon aus, dass selbst Ihre Kirche sich ausdruecklich gegen Ihre mehrfach belegte voellig unchristliche Gesinnung stellen wuerde.

Ihre Pamphlete lassen sich einfach kaum ertragen. Egal, welchen Ihrer Aliasnamen Sie auch verwenden!

Boah, wie Sie jedem Menschen mit einem klitzekleinen bisschen Grips mittlerweile auf den Sack gehen!


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#8
05.01.2015
04:37:55


(+12, 26 Votes)

Von Miguel53de
Aus Wuppertal (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 23.07.2012


Was geht denn hier in den ersten Kommentaren ab? Wo bin ich? Wer schreibt hier derartiges Zeug? Melden sich jetzt neben Tinitus noch weitere User mehrfach an? Hat da niemand Geschichtsbewusstsein? Bin ich zurueck in 1932/33, als selbst die Juden sich noch gegenseitig zu beruhigen versuchten?

Sehen diese Schreiber vor mir nicht, dass Pegida nur ein Teil eines wachsenden Roll-Backs ist, dass ueber kurz oder lang immer staerker auch gegen Schwule agieren wird? Es in Teilen schon tut?

Seit wann ist man linksradikal, wenn man einen Faschisten als Faschisten bezeichnet? Seit wann ist es ein Fehler, wenn man Rassisten als Rassisten brandmarkt? Seit wann sind schwule Themen nicht aeusserst politisch? Doch wohl allerspaetestens, als Schwule in den Vernichtungslaegern des faschistisch, rassistischen Deutschlands landeten! Und der unselige 175er mit allernazistischen Haerte weit in die Nachkriegsgeschichte bestehen blieb. Die Nachkriegsopfer bis heute nicht rehabilitiert sind.

Ich glaube, ich bin im falschen Film oder auf der falschen Seite!

Was hier gerade abgeht, ist gespenstig und beaengstigend zugleich. Habt Ihr keine "Eier" in den Hosen oder was? Wenn die "Islamisten", die Fluechtlinge und dann der "Rest" der Auslaender erledigt sind, dann sind wir dran, Leute. Unweigerlich.

Diese Typen, die sich jetzt als Pegida bezeichnen, brauchen immer Opfer! Macht Euch das klar!


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#9
05.01.2015
05:10:00
Via Handy


(-13, 21 Votes)

Von Zitziim


Die ganzen Berichte darüber das Pegida zahlenmäßig nur aus wenigen besteht, das die Menschen die Pegida ablehnen die Masse wären und Pegida nur ein paar Verblendete anzieht und eine Protestform wäre, die sich schnell abnutzt,
steht im Gegensatz zu der medialen Aufmerksamkeit die Pegida täglich erfährt.


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#10
05.01.2015
05:17:06
Via Handy


(+10, 26 Votes)

Von David77
Antwort zu Kommentar #3 von Christian44


War doch klar, dass du deinen senf abgibst...Du gehörst vom lsvd auf den mond geschossen und lebenslang ausgeschlossen, da du der bewegung und derem ansehen schadest!! Pegida und co sind genau wie die afd nicht schwulenfreundlich und spielen ebenfalls gruppen gegeneinander aus. Du hast dem lsvd gar nichts zu diktieren! Du hättest vor 20 jahren doch in rostock-lichtenhagen auch nur still dagestanden oder sogar mitgemacht, du bigotter pseudo-christ!! Man sollte dich moralischen brandstifter wie k-net enttarnen!


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