Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?22972

Elisabeth Pott war drei Jahrzehnte lang Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Bild: BzgA)

Zum 1. Januar hat die bisherige Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Prof. Dr. Elisabeth Pott, den Vorsitz im Vorstand der Deutschen Aids-Stiftung in Bonn übernommen.

Ihre Berufung durch den Stiftungsrat, das Aufsichtsgremium der Organisation, erfolgte bereits im Juli 2014. Somit besteht der Vorstand der Deutschen Aids-Stiftung aus drei Mitgliedern. Prof. Dr. Elisabeth Pott ist neue ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende. Sie folgt auf Dr. Christoph Uleer, der weiterhin ehrenamtliches Vorstandsmitglied ist. Dr. Ulrich Heide bleibt Geschäftsführender Vorstand.

"Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe im Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. Die Arbeit der Organisation ist mir seit vielen Jahren vertraut, unter anderem durch meine Tätigkeit im Kuratorium der Stiftung", erklärte Pott am Montag. Der bisherige Stiftungschef Christoph Uleer lobte sie als "exzellente Nachfolgerin".

Pott ist Ärztin für das öffentliche Gesundheitswesen. Von 1985 an leitete sie als Direktorin die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln und trug maßgeblich zum großen Erfolg der deutschen HIV/Aids-Präventionsarbeit bei. 2007 erhielt sie eine Honorarprofessur im Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover. Ende des Monats tritt sie als Direktorin der BZgA in den Ruhestand.

Prof. Dr. Elisabeth Pott ist erst die dritte Person im Amt des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Aids-Stiftung. Vorgänger von Dr. Christoph Uleer war von 1996 bis 2001 der 2013 verstorbene Prof. Dr. Rudolf Kopf. (pm/cw)