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  • 05.01.2015           8      Teilen:   |

Wahl des "Speakers"

Homophober Republikaner will Kongress-Chef werden

Louie Gohmert ist seit 2005 Mitglied des Repräsentantenhauses und gilt als einer der konservativsten Politiker des Parlaments - Quelle: US House of Representatives
Louie Gohmert ist seit 2005 Mitglied des Repräsentantenhauses und gilt als einer der konservativsten Politiker des Parlaments (Bild: US House of Representatives)

Der US-Kongressabgeordnete Louie Gohmert hat am Sonntag im "Fox News Channel" bekannt gegeben, dass er diese Woche in einer Kampfkandidatur gegen den amtierenden Parlamentspräsidenten John Boehner antreten will.

Gohmert, ein Mitglied der republikanischen Mehrheitsfraktion im Repräsentantenhaus, hatte in der Vergangenheit wiederholt Boehner als zu moderat kritisiert, unter anderem weil er in Fragen der Bundeshaushaltes mit Präsident Barack Obama zusammengearbeitet hatte. Der 61-Jährige gehört der rechtspopulistischen Tea Party an, die eine Totalopposition gegen Obama fordert.

Innerhalb der Fraktion gilt Gohmert als einer der homophobsten Abgeordneten. Im vergangenen Jahr sprach sich der Texaner im Wahlkampf etwa für ein Homo-Verbot im Militär aus – mit einer seltsamen Begründung: Er behauptete, Schwule würde die Moral der Truppe untergraben, weil sie immerzu massiert werden wollten (queer.de berichtete). Außerdem erklärte er, dass die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Eherecht zur "Eliminierung der traditionellen Ehe" führen werde. Er sprach sich auch gegen Antidiskriminierungsgesetze aus, weil Kirchen ansonsten gezwungen werden würden, Drag Queens und "Satan-Anhänger" einzustellen.

Gohmert werden bei der Abstimmung zur Wahl des "House Speakers" nur Außenseiterchancen eingeräumt. Allerdings erhielt Boehner bereits 2013 nur eine hauchdünne Mehrheit – und vielen konservativen Republikanern gilt der Politiker aus Ohio als zu kompromissfreudig.

Bei den Wahlen im November 2014 haben die Republikaner ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus ausgebaut und konnten außerdem die Mehrheit im Senat erobern (queer.de berichtete). (dk)

 Update  07.01., 12.00 Uhr: Gohmert erhält nur drei Stimmen
Am Dienstag ist John Boehner mit 216 abgegeben Stimmen zum Parlamentspräsidenten gewählt worden. Die Demokratin Nancy Pelosi erreichte 164 Stimmen. Louie Gohmert konnte den rechten Flügel seiner Partei nicht für sich begeistern und erhielt lediglich drei Stimmen.

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Tags: louie gohmert, repräsentantenhaus, usa
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Reaktionen zu "Homophober Republikaner will Kongress-Chef werden"


 8 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
05.01.2015
16:31:58


(+4, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Einer aus der schillernden Minderheit der tumben Tea-Party-Bewegung will also Kongreßchef werden: Good Night, USA!


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#2
05.01.2015
17:39:49


(+4, 6 Votes)

Von Finn


Die Tea-Party-Bewegung ist innerhalb der Republikaner nochmal der extremistische Flügel. Wenn von denen jemand, der immer wieder gegen unbescholtene Bürger seines Landes hetzt, jemand Kongress-Chef werden will, muss das verhindert werden.


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#3
06.01.2015
09:40:45
Via Handy


(+4, 6 Votes)

Von Handsome Henry


Could anyone imagine a Drag Queen/Drag King who wants to work for an established church?It's like a cheap wants to work inside a wolf's cage...


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#4
06.01.2015
15:53:44


(+4, 6 Votes)
 
#5
06.01.2015
18:49:41


(+3, 5 Votes)

Von sachengibz
Antwort zu Kommentar #4 von -hw-


Saudi 2015 budget based on oil price around $60 - analysts

Link zu www.reuters.com

Aber die Saudis haben einen Haushalt von ca 230 Milliarden Dollar, bei Rücklagen von über 900 Milliarden. Die können das also eine Weile aussitzen.

In den USA gibt es gerade eine Welle von Atomkraftwerkschließungen. Nicht aus Sicherheitsgründen, sondern weil sich das nicht mehr rechnet, so billig wie das Fracking-Erdgas ist. Die müssen sich ja schon ziemlich verarscht vorkommen, die AKW-Betreiber in den USA, was die alles für Sicherheitsregeln zu beachten haben, und die Fracking-Industrie darf dann mal eben das Trinkwasser brennbar machen....

... oder Erdbeben verursachen.:

Link zu www.heise.de


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#6
07.01.2015
19:00:11


(+2, 2 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Bravo! Sogar bei der eigenen homophoben Partei ist dieser Schwulen-Hasser mit Pauken und Trompeten durchgefallen! Richtig so!


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#7
07.01.2015
19:24:08


(0, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Nur DREI Stimmen? Ich lach mich schlapp!


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#8
11.01.2015
21:39:22


(-1, 3 Votes)

Von Michael43


Wo wir hier gerade bei der US-Politik sind:

Jeb Bush, der Bruder von George Bush junior, der als aussichtsreicher Bewerber bei den nächsten Präsidentscahftswahlen gilt, hat in den Medien erklärt, das er im Falle eines Wahlsieges sich an die Rechtsprechung der US-Gerichte zum Theme "Ehe für gleichgeschlechtliche Paare" halten werde.

Und da mittlerweile 37 von 50 US-Bundesstaaten die Ehe geöffnet haben und voraussichtlich bis zur nächsten Präsidentschaftswahl das Urteil vom Supreme Court kommen wird, dürfte dies Thema dann abgeschlossen sein. Es sei denn, das der Supreme Court dies Thema nicht verhandeln wird, dann kommt es allein auf die Rechtsprechung in den jeweiligen Bundesstaaten an und dort steht es gegenwärtig 37:50.

Ein wichtiges Urteil wird nunmehr vom Bundesberufungsbezirksgericht der drei US-Bundesstaaten Louisiana, Mississippi und Texas erwartet.

*
Link zu www.advocate.com


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