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Mit Konversationskursen wollen die Münchner Lesbenberatung LeTRa und das Schwulenzentrum Sub homo-, bisexuelle, transidente Frauen und Männer sowie Intersexuelle in die Szene integrieren.

Jeweils drei erfahrene Lehrerinnen und Lehrer aus unterschiedlichen Ländern gestalten den Unterricht, der ab 12. Januar immer montags bei LeTRA und donnerstags im Sub stattfindet. "Wenn die Sprache oder auch der Mut zu sprechen fehlt, wird der Weg in die schwul-lesbische und Trans-Community oftmals sehr weit", erklärte Sascha Hübner, Mitarbeiter der psychosozialen Beratungsstelle im Sub.

Das Konzept ist unkonventionell: "Wir wollen Deutsch spielerischer und informeller als in der Schule vermitteln", so LeTRA-Mitarbeiterin Melina Meyer. Über völlig neues Lehrmaterial soll den Kursteilnehmenden auch der Zugang zur Szene erleichtert werden. "Darum geht es ja", ergänzte Michael Plaß, Leiter der Kulturarbeit im Sub: "Wir wollen die Leute in die Münchner Szene integrieren." Dafür müssten sie auch deren spezielle Sprache und Kultur kennen lernen, die in keinem herkömmlichen Lehrbuch vermittelt wird.

Ansprechen sollen die Deutsch-Konversationskurse queere Menschen aus aller Welt – von leitenden Mitarbeitern in internationalen Unternehmen bis zu Asylsuchenden. Flüchtlinge und Erwerbslose nehmen kostenlos teil, von anderen wird "je nach Möglichkeit" eine Spende zwischen 30 und 80 Euro erwartet. (cw)



#1 FelixAnonym
  • 09.01.2015, 11:02h
  • Sehr sehr wichtig!

    Sprache ist der Schlüssel zu allem.

    Deswegen sollte jeder Migrant alles daran setzen, die Sprache des Landes, wo er leben möchte, so gut wie möglich zu erlernen. Das öffnet ihm den Zugang zum Arbeitsmarkt, zu den Medien, zu Sport- und Freizeiteinrichtungen, zu Mitbürgern, etc.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Robby69Ehemaliges Profil