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Schauspieler Jeffrey Tambor spielt in "Transparent" Maura Pfefferman (geboren als Morton L. Pfefferman). Die Rolle brachte ihm seinen ersten Golden Globe ein (Bild: Amazon Studios)

Die Hollywood Foreign Press Association zeichnete u.a. eine Serie über das Coming-out einer transsexuellen Rentnerin und einen bewegenden Film über den Beginn der Aids-Krise aus.

Bei einer live im US-Fernsehen übertragenen Gala sind am Sonntag in Los Angeles die TV-Produktionen "Transparent" und "The Normal Heart" mit insgesamt drei Golden Globes ausgezeichnet worden. Die von "Amazon Studios" produzierte Serie "Transparent" erhielt zwei Preise. Sie handelt vom transsexuellen Coming-out einer Rentnerin, die vorher als Politikwissenschaftsprofessor gearbeitet hatte.

Die zehnteilige Reihe erhielt den begehrten Preis als "beste Serie – Komödie/Musical" – und konnte sich damit unter anderem gegen "Girls" und "Orange is the New Black" durchsetzen. Serien-Schöpferin Jill Soloway widmete den Globe der 17-jährigen Leelah Alcorn, die Transgender-Teenagerin hatte sich kürzlich das Leben genommen (queer.de berichtete), "und zu vielen anderen Transpersonen, die zu früh sterben".

Außerdem erhielt der 70-jährige Hauptdarsteller Jeffrey Tambor einen Golden Globe als bester Seriendarsteller Comedy/Musical. Er stach damit beliebte Komiker wie Louis C.K. und Ricky Gervais aus. Damit konnten die erst vor wenigen Jahren gegründeten "Amazon Studios" erstmals in ihrer Geschichte Golden Globes gewinnen. Die Serie ist in Deutschland bei "Amazon Instant Video" in Originalfassung mit Untertiteln zu sehen (kostenlos für Amazon-Prime-Mitglieder). In diesem Jahr soll eine zweite Staffel folgen.

Youtube | Trailer für "Transparent"

Preis für Matt Bomer

Den Preis als bester Nebendarsteller in einer Serie/Miniserie/TV-Movie erhielt der schwule Schauspieler Matt Bomer für seiner Rolle in "The Normal Heart". Der Film spielt in den frühen Achtzigerjahren und handelt davon, wie HIV/Aids das Leben von Schwulen in New York verändert. In seiner Rede erinnerte Bomer an die Opfer der Immunschwäche: "Ich richte mich an die Generation, die wir verloren haben, und die Menschen, die weiterhin ihren Kampf gegen die Krankheit verlieren: Ich will nur sagen, dass wir euch lieben und uns an euch erinnern werden!"


Conchita Wurst auf dem Red Carpet

Leer ausgegangen ist die Kinoproduktion "The Imitation Game", in der Benedict Cumberbatch den schwulen Mathematiker Alan Turing darstellt. Das Biopic war für fünf Golden Globes nominiert. Neben Cumberbatch als bester Hauptdarsteller hatte es Nominierungen in den Kategorien bestes Drama, beste Schauspielerin (Keira Knightley), bestes Drehbuch (Graham Moore) und beste Filmmusik (Alexandre Desplat) gegeben.

Der britische Film "Pride" musste sich in der Kategorie "Bester Film – Komödie/Musical" der britisch-deutschen Koproduktion "Grand Budapest Hotel" geschlagen geben.

Für besondere Aufmerksamkeit vor der Gala sorgte der Auftritt von Eurovision-Gewinnerin Conchita Wurst auf dem Roten Teppich. Das Klatsch-Magazin "People" beschrieb die bärtige Drag Queen als "starke Anwärterin auf den Titel der Königin des roten Teppichs". (dk)

Youtube | Matt Bomers Auszeichnung bei der Golden-Globe-Gala


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 anderswoAnonym
#3 ToitschPrimetimeAnonym
  • 13.01.2015, 12:29h
  • Bei uns gibt es keine transsexuellen Hauptrollen. Und auch keine schwulen und lesbischen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 walton74Anonym