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Die Rosenberg veröffentlicht ihre erste DVD. Im Bonusteil wird das Geheimnis gelüftet, warum besonders Schwule auf Marianne abfahren.

Von Jan Gebauer

Eigentlich hätte man so ein Comeback ja gar nicht mehr für möglich gehalten. Vor zwei Jahren wäre man noch ausgelacht worden, wenn man darauf gewettet hätte, dass Marianne Rosenberg erblondet und mit den alten Disco-Schinken von einst nochmal so richtig abräumt – zumindest in den Alben-Charts wie nie zuvor. Für ihre Comeback-CD (und jetzt auch DVD) "Für immer wie heute" (queer.de-Review) hüllte sie die Perlen der Vergangenheit in ein neues Gewand. Auch live will sie nun den Anspruch gerecht werden, dass die alten Songs noch am meisten ziehen. Da kann die Nachwuchs-Schwuppe direkt neben der gealterten Vorstadt-Trulla schunkeln, während Mutti und Vati ihre Wunderkerzen auspacken, denn schließlich waren das die Songs, zu denen ihre Lieben gezeugt wurden. Wenn sie mal vorher gewusst hätten, was aus dem Nachwuchs später wird...

Die Tour steht zwar noch bevor, aber letztes Jahr gab Marianne bereits am 10. November ein Konzert im ausverkauften Berliner Tempodrom. Dort wurden alle großen Hits geschmettert und selbst Georg Uecker, einer der zahlreichen Stargäste, war hingerissen – schließlich hieß auch seine erste Single als kleiner Bub "Lieder der Nacht" (im Bonus-Teil der DVD plaudert er darüber). "Für immer wie heute" bietet nicht nur ein tolles Konzert, sondern auch eine interessante Dokumentation namens "Höchstpersönlich", fast 30 Minuten Interview mit Marianne, Familie und Kollegen, alte Auftritte und spannende Hintergrundinformationen über die Karriere der Sängerin. Dabei wird auch genauer darauf eingegangen, warum die Gute einen solchen Kult-Status bei Schwulen besitzt. Lustigerweise hat sie selber weniger eine Theorie dazu als ihr ehemaliger Songschreiber Joachim Heider. Als der das "Geheimnis" lüftet, ist selbst Marianne etwas verblüfft: Hetero Heider schrieb nämlich die Lieder zuerst ohne sich Gedanken zu machen, welches Publikum er damit anspricht. Erst als nach einem Auftritt Anfang der 70er Jahre, etliche Gays zu ihm kamen und meinten, dass Marianne die ultimative Sängerin für sie sei, schrieb er die Lieder mit besonderem Augenmerk auf die Gay-Community. Frau Rosenberg wurde quasi ohne es zu merken von den Schwulen annektiert, weil ihr Songschreiber das ganze Potenzial dieser besonders treuen Fans erkannte.

Die Termine für Mariannes Tour:

Mo | 04.04.2005 | Rostock > Stadthalle
Do | 07.04.2005 | Kiel > Ostseehalle
Fr | 08.04.2005 | Bremerhaven > Stadthalle
Sa | 09.04.2005 | Flensburg > Campushalle
So | 10.04.2005 | Hamburg > CCH Saal 1
Di | 12.04.2005 | Dresden > Kulturpalast
Mi | 13.04.2005 | Magdeburg > Stadthalle
Do | 14.04.2005 | Cottbus > Stadthalle
Sa | 16.04.2005 | Köln > E-Werk
Mo | 18.04.2005 | Essen > Colloseum
Di | 19.04.2005 | Nürnberg > Meistersingerhalle
Mi | 20.04.2005 | Erfurt > Thüringenhalle
Sa | 23.04.2005 | Frankfurt > Jahrhunderthalle
So | 24.04.2005 | München > Circus Krone
Di | 26.04.2005 | Münster > Halle Münsterland
Mi | 27.04.2005 | Berlin > Tempodrom

19. Januar 2005



12 Kommentare

#1 KlausAnonym
  • 19.01.2005, 14:34h
  • DIE Rosenberg? Von einer Diva ist die Tussi aber weit entfernt. Und dann noch die Überschrift. Warum EINIGE WENIGE Schwule Marianne lieben, trifft es doch wohl eher
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#2 Dennis, Willy, Daniel, ValerieAnonym
  • 19.01.2005, 14:43h
  • Das ist wohl eine Frechheit von meinem Vorredner - die Rosenberg ist sehr wohl eine Diva - die ultimative Schlagerqueen. Wir haben sie schon in den 70ern total verehrt und werden es auch immer tun.

    Liebe Grüße

    die Rosengang
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#3 blnlivebb38Anonym
  • 19.01.2005, 16:43h
  • hallo rosengang, euer vorredner wird so ein komischer hip-hip-ewig-teenie sein der keine ahnung von musik hat sonst würde er marianne nicht als tussi bezeichnen sondern sie zu den 3 besten deutschen popsängerinnen zählen zu denen sie auch gehört.

    grüße
  • Antworten » | Direktlink »
#4 MarioAnonym
#5 BebeAnonym
  • 19.01.2005, 17:55h
  • M. R. ist bereits seit 30 Jahren im Geschäft, jeder kennt sie noch, auch Leute, die bei M.s ersten Vinyl-Singles mit Sternchen in der Mitte noch gar nicht geboren waren.

    Sie hat so viel verschiedene Sachen gemacht, darunter auch jede Menge , was man ohne weiteres als Pop bezeichnen kann.

    Also was soll das Gemeckere. Die Sache ist doch so, daß Frau Rosenberg nur von Leuten als Schlager-Tussi und Nicht-Diva bezeichnet wird, die außer "er gehört zu mir"
    nichts diesbezüglich kennen.
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#6 wolfAnonym
  • 19.01.2005, 18:31h
  • hätte mir anfang der 70ziger auch nicht träumen lassen marianne rosenberg oder abba, 30 jahre später, mal gut oder fast toll zu finden.
    man stand auf rock !
    aber erstaunlicherweise verkörpert diese musik einen positiven zeitgeist, der heute zu recht oder unrecht kultstatus hat und anmacht.
    und die vorstellung von jan gebauer mit der vorstadtkneipe, hat was.
    ich persönlich kungele lieber mit ner rentnerin in ner kneipe, als mir in einem schwulen "action-laden" die hosenbeine von technobässen im darkroom flattern zu lassen.
    insofern trifft der begriff diva auf "die " rosenberg zu, wir haben zu wenig davon und keiner weiss wie man sowas wird, aber auch da gibt es unterschiede.
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#7 BerndAnonym
  • 19.01.2005, 22:00h
  • Marianne Rosenberg eine Pop-Queen und Diva???
    Nein wirklich nicht, eher unerträglicher Schlagerquatsch.
    Bei mir löst diese Musik nur Magen und Darmkrämpfe aus.
    Schade, dass so viele ewig gestrige einfach in der
    Vergangenheit hängen geblieben sind. Ein Glück nur, das
    nicht alle Schwulen auf M. Rosenberg abfahren, sondern
    eher auf gute Musik stehen.
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#8 LutzAnonym
  • 19.01.2005, 23:25h
  • Das ist nun mal so mit den Geschmäckern. Die einen lieben Marianne, die anderen können mit ihr bzw. ihrer Musik nichts anfangen. Leben und leben lassen sag ich dazu.
    Ich für meine Teil fand die Rosenberg schon in den Siebzigern gut, da sie als deutschsprachige Sängerin den Mut hatte ihre Lieder im "Barry White" Stil aufzunehmen. Das war schon einzigartig.

    -Und das ich heute -als "alter " Onkel mit meiner Nichte zur gleichen Mukke wie damals schunkle find ich einfach toll.
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#9 ManuAnonym
  • 20.01.2005, 01:20h
  • Ja...leben und leben lassen. Tatsache ist allerdings, dass die Leute nur auf die Rosenberg stehen weil sie seit grauen Vorzeiten schon Musik macht und sie damit irgendwelche "früher war alles besser" Teenager-Phantasien verbinden. Das hat etwa das gleiche Niveau wie die Ostalgie-Welle. So sch***e es damals auch wirklich war...durch die verklärte Brille wird alles suuuuper(und schlimmer noch...so manch ein Jugendlicher macht da mit weil er sich davon unter exzessiven Alkoholeinfluss anstecken lässt. Da ist Schlager dann fasst so gut wie die neuste Ballermann-CD...und ähnlich gehaltvoll).

    Ich hoffe nur das ich mich nicht in 30 Jahren hinstelle und Scooter als Musik-Götter bezeichne...sonst erschießt mich bitte. Danke.
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#10 RalfAnonym
  • 03.04.2005, 23:08h
  • Das ist ne frechheit.Immer sind Leute da den man nichts recht machen kann.leute wenn Ihr sie nicht hören könnt kauft sie euch doch nicht!!Oder brennt sie ech nicht.Keinen kann man was recht machen.Ihr seit doch krank..Die Rosenberg ist und bleibt geil.Es sind doch nur neidich auf den Erfolg.Mehr nicht.Auch an den Schreiber die über Musik urtleilen.Macht es doch besser,Egal was aus Deutschland kommt:BrinK,Nicole,A.Berg:Nena.Usw ,Alles wird schlecht gemacht.Es sind noch Menschen da die solche Musik hören.Also macht erst den Mund auf wenn ihr recht habt und macht es besser..Lg Ralf
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