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  • 16.01.2015           22      Teilen:   |

"Frankfurt ist bunt"

Frankfurt: Protest gegen AfD-Storch geplant

Artikelbild
Beatrix von Storch gehört zu den homophobsten Politikern im Europaparlament

Es formiert sich Widerstand gegen den für kommenden Freitag geplanten Besuch der AfD-Europaabgeordneten Beatrix von Storch in Frankfurt am Main.

Storch soll am Abend des 23. Januar ab 19 Uhr auf Einladung der AfD Frankfurt im "Saalbau Gutleut" (Rottweiler Straße 32) auftreten und unter anderem zum Thema "Gender Mainstreaming" sprechen. Unter dem Motto "Frankfurt ist bunt" wollen Aktivisten die erbitterte Homo-Gegnerin begrüßen.

"Wir werden die Veranstaltung kritisch begleiten und unter anderem vor dem Saalbau Gutleut Beatrix von Storch zur 'Persona non grata' in Frankfurt erklären", heißt es in dem Aufruf auf Facebook. "Denn Frankfurt am Main ist eine bunte, lebendige und vor allem vielfältige, weltoffene Stadt! Wir bieten keinen Freiraum für menschenverachtende 'Galionsfiguren der national-konservativen Szene in Deutschland'!"

Beatrix von Storch sorgte mehrfach mit homophoben Äußerungen für Aufregung: So schimpft die 43-Jährige besonders gerne gegen die "Schwulen-Lobby" und betreibt mit ihrem Mann das Internet-Portal "Freie Welt", in dem zum Widerstand gegen die Gleichbehandlung von Homosexuellen aufgerufen wird. Im vergangenen Jahr protestierte due AfD-Politikerin gegen einen Auftritt Conchita Wursts vor dem Europaparlament (queer.de berichtete).

Der Sprecher der parteiinternen Gruppe "Homosexuelle in der AfD" bezeichnete Storch dagegen als "integre, flotte und lustige Person" (queer.de berichtete).

Seit der Europawahl 2014, bei der die AfD aus dem Stand 7,1 Prozent der Stimmen holte, sitzt Storch im Europäischen Parlament. (dk)

 Update  17.01.: Auftritt abgesagt
Nach einem Bericht der "Frankfurter Neuen Presse" hat Beatrix von Storch den Auftritt wegen eines Todesfalls in der Familie abgesagt. Er soll nachgeholt werden. Ein Termin ist bisher noch nicht bekanntgegeben worden.

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Tags: frankfurt, beatrix von storch, afd
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Reaktionen zu "Frankfurt: Protest gegen AfD-Storch geplant"


 22 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
16.01.2015
09:07:45


(+2, 12 Votes)

Von Frage


Wieso nennt der Typ sich Beatrix?

Ist das schon wieder so eine Hape-Kerkeling-Nummer?


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#2
16.01.2015
09:09:04


(+10, 12 Votes)

Von Finn


Übrigens:
bevor die in die AfD gegangen ist, war die in der FDP.

Das sagt auch sehr viel über die FDP aus, wer da jahrelang als Parteimitglied akzeptiert wurde.


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#3
16.01.2015
09:13:32


(+9, 13 Votes)

Von Harkness
Antwort zu Kommentar #1 von Frage


So sehr ich Frau Storch auch verachte, kann ich solche Kommentare genauso wenig leiden - denn die klingen immer extrem transphob und das sollte gerade die queere Community vermeiden...


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#4
16.01.2015
09:21:56


(-2, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Bei dem Gesicht hätte sie sich am besten für den Rummel beworben - als Geisterbahnfigur!


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#5
16.01.2015
09:23:39


(+11, 13 Votes)

Von Julian S
Antwort zu Kommentar #3 von Harkness


Frau von Storch ist (wie alle in der AfD) eine hasserfüllte Hetzerin.

Wie alle in der AfD: angebliche Biedermänner, aber in Wirklichkeit nur geistige Brandstifter.


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#6
16.01.2015
09:25:05


(+6, 8 Votes)

Von asdf
Antwort zu Kommentar #3 von Harkness


"denn die klingen immer extrem transphob "

Ist Frau von Storch transsexuell? Ich glaube kaum. Wie soll sowas dann transphob sein?


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#7
16.01.2015
09:25:23


(-14, 18 Votes)

Von Michael43
Antwort zu Kommentar #2 von Finn


@Linker Finn
"Das sagt auch sehr viel über die FDP aus, wer da jahrelang als Parteimitglied akzeptiert wurde."

--> Ach erzähle hier nicht wieder dein linkes Bashing gegen die FDP und wieder unter neuem Nick, gell.

Die FDP hat mit Guido Westerwelle in der Geschichte der deutschen Parteien den ersten offen schwulen Parteivorsitzenden gewählt, der mehrfach auf Parteitagen der FDP bestätigt wurde. Unter diesem Vorsitzenden gelang der FDP 2009 ein historischer Wahlerfolg für die FDP. Erst seine Nachfolger führten dann die FDP in den derzeitigen Absturz.

Die FDP hat sich für LGBT-Rechte in der Bundesrepublik Deutschland schon eingesetzt, da gab es die Linkspartei noch überhaupt nicht und da waren die Linksparteiler noch die Lakaein und Helfer von Honecker und sperrten Bürgerrechtler in Bautzen ein.

Also lass dein durchschaubares FDP-Bashing sein, das nur aus Unwarhheiten, Geschichtsverfälschungen und Lügen besteht.

Wenn dann kümmere dich um die AfD, aber lass die FDP dabei rau aus deinem linksideologischen Bashing.


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#8
16.01.2015
09:54:40


(+6, 6 Votes)

Von Harkness
Antwort zu Kommentar #6 von asdf


Weil es genügend Trans* gibt, die eben nicht im Gesicht eindeutig weiblich oder männlich aussehen - und dann genau solche Sprüche zu hören kriegen.

Nach deiner Logik wäre "Schwuchtel"/"schwul" ja auch kein Schimpfwort, wenn man es zu einem Heterosexuellen sagen würde.


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#9
16.01.2015
09:56:32


(+7, 7 Votes)

Von Harkness
Antwort zu Kommentar #5 von Julian S


Ja, das habe ich auch nicht in Abrede gestellt. Aber man kann nicht einerseits heulen, dass schwul/Schwuchtel eines der meistgebrauchtesten Schimpfwörter ist, aber dann selbst transphobe Sprüche ablassen. Ein bisschen Sensibilisierung für alles, was abseits von Schwulen ist, halte ich schon für angebracht.


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#10
16.01.2015
10:10:26


(+10, 14 Votes)

Von Finn
Antwort zu Kommentar #7 von Michael43


1. Dass hier mehrere Leute nicht gut auf die FDP zu sprechen sind, bedeutet nicht, dass das nur eine Person unter mehreren Nicks ist. Da hat die FDP schon selbst für gesorgt, dass so viele Leute sie verachten.

2. Dass Frau von Storch vor der AfD in der FDP war und das dort niemanden gestört hat, ist nun mal Fakt. Ich kann doch nichts für die Fakten.

3. Auch Westerwelles Nachfolger haben die FDP in den Abgrund geführt. Aber den Beginn hatte bereits Westerwelle gemacht. Deswegen wurde er ja überhaupt erst abgelöst. Die Wähler haben damals gesehen, dass das ganze Blabla vor der Wahl nach der Wahl nichts mehr wert war und das genaue Gegenteil gemacht wurde.

4. Wo hat die FDP sich denn für Homorechte eingesetzt? Die haben sogar GEGEN jede noch so kleine Verbesserung gestimmt. Nicht nur in der letzten Regierung, sondern auch schon früher. Die hatten einfach nur immer ein Talent darin, sich ein anderes Image zu geben, als es der Realität entspricht.

5. Was ich schreiben darf und was nicht, lasse ich mir von Dir nicht sagen. Ich verbiete Dir nicht den Mund und lasse mir auch von Dir nicht mein Recht auf freie Rede nehmen.


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