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Dieter Stier fordert vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen Berichte über deutsche Fleischproduktion statt über Peitschenrecycling

Das deutsche TV wird bereits von "Pegida" heftig kritisiert. Jetzt beklagt auch ein Christdemokrat im Bundestag, dass es beim "Rotfunk" zu wenig um die gute alte deutsche Fleischproduktion und zu viel um fleischlosen Sex gehe.

Normalerweise enthält das Protokoll des Bundestags tausende Seiten voller Langeweile. Doch wenn sich der sachsen-anhaltinische CDU-Hinterbänkler Dieter Stier über den deutschen "Rotfunk" beschwert, wie er es am Donnerstag getan hat, wird es schlüpfrig. Auf Seite 7558 (PDF) lässt sich nachlesen, was Stier an einer WDR-Sendung wurmt:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, das ARD-Morgenmagazin – die ARD ist immerhin ein gebührenfinanzierter öffentlich-rechtlicher Sender…

(Zwischenruf Friedrich Ostendorff [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Wollen Sie den auch noch abschaffen? Auch noch "Lügenpresse"?)

…berichtet heute, dass ausgerechnet Berlin sich zum Zentrum der veganen Szene entwickelt.

(Friedrich Ostendorff [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ja, das ist so! Ist das schlimm oder was, nur weil die keine Currywurst essen? Die essen auch, auch die Veganer!)

Statt anlassbezogen über einen bäuerlichen Betrieb oder über einen Betrieb der Ernährungsbranche zu senden – dabei ist mir, lieber Kollege Ostendorff, der konventionell produzierende genauso wichtig wie der Biobetrieb -, wurde heute Morgen im Ersten Deutschen Fernsehen berichtet, dass man mittlerweile auch eine vegane Lederpeitsche im Sexshop erwerben könne, welche aus alten Fahrradschläuchen hergestellt werde.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Friedrich Ostendorff [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Die essen sie aber nicht! Was will er uns jetzt sagen? – Dr. Kirsten Tackmann [DIE LINKE]: Haben Sie was dagegen?)

Mir zumindest fehlt dafür jedes Verständnis.

Die Rede entwickelt sich inzwischen zu einem Hit in sozialen Netzwerken. Ein Ausschnitt wurde eigens auf Youtube veröffentlicht:

Mal sehen, wann der ausgebildete Zootechniker mal ein Statement zu veganen Lederkerlen abgibt. Wir können es kaum erwarten.

Den kritisierten TV-Beitrag gibt es übrigens in der ARD-Mediathek. (dk)

Bild: Parlamentsfernsehen



#1 Christian KnuthAnonym
#2 reiserobbyEhemaliges Profil
#3 J-eyeAnonym
  • 16.01.2015, 15:49h

  • "Mir zumindest fehlt dafür jedes Verständnis."
    Was er denkt was es bedeutet: "Wenn ich kein Verständnis dafür aufbringen kann, dann muss es falsch sein."
    Was es tatsächlich bedeutet: "Ich bin schon wieder auf irgendwelche hinterweltlerischen Verschwörungstheorien hereingefallen, bin aber zu verbohrt (blöd?), um es zu merken."
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#4 Deutschfleisch*Anonym
#5 DiversityAnonym
  • 16.01.2015, 16:16h
  • Vielen Dank an das ARD-Morgenmagazin! Den Stier können wir dann ja in einen seiner hochgelobten konventionellen Massenqual- sorry- tierhaltungsbetriebe stecken. Da kann er dann bis zu seiner Schlachtung in seiner eigenen Sch**** stehen. Go vegan!

    gruene-woche-demaskieren.de/
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#6 allen ihrsAnonym
  • 16.01.2015, 16:39h
  • "Mir zumindest fehlt dafür jedes Verständnis." 25 Jahre DDR-Sozialisation wirken halt immer noch nach. Leben und Leben lassen scheint bei dem Mann bisher noch nicht angekommen zu sein. Würde mich daher auch nicht verwundern, wenn er Schrankschwester ist.
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 Harry1972Profil
#9 HugoAnonym
  • 16.01.2015, 22:22h
  • "...der konventionell produzierende genauso wichtig wie der Biobetrieb..."

    Die verdammten verfluchten konservativen Lügner, ich hoff das ich nicht sehr lange warten muß, das auch die CDU/CSU in die Bedeutunglosigkeit wie die FDP versinken.
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#10 Miguel53deProfil