Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 16.01.2015           18      Teilen:   |

Konzert in München geplant

Hasssänger Elephant Man will erneut in Deutschland auftreten

Artikelbild
Elephant Man verdient mit seinen Mordfantasien gegen Schwule viel Geld

In seinen Songs ruft der 40-Jährige zur Ermordung von Homosexuellen auf – und will kommenden Monat bei einem Konzert in München seine Weltsicht verbreiten.

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) hat die Polizei wegen eines in München geplanten Konzerts des jamaikanischen Dancehall-Künstlers Elephant Man eingeschaltet. Der 40-Jährige soll am 20. Februar im Veranstaltungsort Muffatwerk auftreten. Der LSVD fordert daher das Polizeipräsidium München auf, sicherzustellen, dass der Künstler bei der Veranstaltung nicht zum Mord an Homosexuellen aufruft.

Elephant Man appelliert in Liedern wie "A Nuh Fi Wi Fault", "We Nuh like Gay" und "Log on" an seine Zuhörer, schwule Männer mit einem Maschinengewehr zu töten. Diese Songs werden zwar normalerweise nicht in Europa aufgeführt, auf Jamaika gehören sie aber zu Klassikern.

In der vergangenen Jahren hat sich Elephant Man vor Konzerten in Europa wiederholt von den Lieder distanziert, führte sie danach aber in seinem Heimatland trotzdem auf. Wegen dieser Taktik wurden bereits mehrfach Konzerte des Hasssängers abgesagt, zuletzt vergangenes Jahr in Hamburg (queer.de berichtete). Elephant Man durfte aber trotz seiner homophoben Texte kurzfristig beim "Ruhr Reggae Summer 2014" auftreten.

Fortsetzung nach Anzeige


LSVD: Elephant Man fordert zu Straftaten auf

Laut LSVD-Sprecher Markus Ulrich erfüllen die Lieder mit den Mordfantasien den Straftatbestand der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten gemäß Paragraf 111 sowie den Tatbestand der Volksverhetzung nach Paragraf 130. "Strafbar machen sich in diesem Fall unseres Erachtens auch die Veranstalter", so Ulrich weiter.

Die Veranstalter von "Fresh To Death Entertainment" loben auf einer Ticket-Website Elephant Man als einen Künstler, der die "brennendsten Lyriks" verbreitet, und frohlocken: "Nach Jahren europäischer Abstinenz ist es endlich wieder soweit." Der Veranstalter hat festgelegt, dass Minderjährigen der Zutritt zum Konzert untersagt ist.

In den letzten Jahren gab es immer wieder Proteste gegen Auftritte von Hasssängern aus Jamaika. 2009 verglich der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck die Musik von Elephant Man mit der von Neonazi-Bands (queer.de berichtete). (dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 18 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 196             2     
Service: | pdf | mailen
Tags: elephant man, reggae, jamaika, münchen
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Hasssänger Elephant Man will erneut in Deutschland auftreten"


 18 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
16.01.2015
15:13:02


(-7, 17 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


Noch kein einziger rassistischer Kommentar? Wow, was ist los?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
16.01.2015
15:25:41
Via Handy


(+18, 18 Votes)

Von Nico


Gewaltaufrufe und Anstiftung zu Straftaten gehören verboten. Auch wenn man das als angebliche Musik tarnt.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
16.01.2015
15:42:27


(-6, 14 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby
Antwort zu Kommentar #2 von Nico


"Gewaltaufrufe und Anstiftung zu Straftaten" sind verboten.
Volksverhetzung greift bei "Hasssängern"
Link zu www.gesetze-im-internet.de

Allerdings reicht das Trällern schlimmer Lieder wohl nicht aus, um als Anstifter zu gelten:
Link zu www.gesetze-im-internet.de


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
16.01.2015
16:20:29
Via Handy


(+15, 15 Votes)

Von Alex


Da solche Subjekte nur die Sprache des Geldes verstehen, kann man die nur mit Auftrittsverboten und Verkaufsverboten stoppen.

Es wird Zeit, dass homophobe Hassmusik genauso verboten wird, wie rassistische Nazi-Musik und jede andere Form von Faschismus.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
16.01.2015
16:28:35


(+10, 14 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Das darf ja wohl nicht wahr sein! Das Konzert sollte verboten werden! Weiß einer von euch, ob da irgend ein Protest gegen diesen perversen Schwulen-Hasser geplant ist?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
16.01.2015
16:45:14


(+1, 5 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Der gibt wohl niemals auf!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
16.01.2015
16:48:41


(+8, 10 Votes)

Von panzernashorn
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Sollte der tatsächlich hier auftreten dürfen und vielleicht rein zufällig durch Fügung des Schicksals ein paar auf die Fresse bekommen, dann hielte sich mein Mitleid in sehr engen Grenzen........................


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
16.01.2015
16:53:07


(-6, 12 Votes)

Von caefick


Der Hasssänger kann überall auf treten NUR nicht
in Deutschland


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
16.01.2015
18:10:08


(+5, 11 Votes)

Von Benjamin Carbon


Es ist kriminell,dass der Hasssänger Elephant Man erneut in Deutschland auftreten will;er soll lebenslang hinter Gitter wandern(Gefängnis).MfG Benjamin Carbon


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
16.01.2015
18:42:53


(+7, 9 Votes)

Von scharfdenker
Antwort zu Kommentar #1 von reiserobby


>>Noch kein einziger rassistischer Kommentar? Wow, was ist los?

nö, aber dafür müssen wir ja einen homophoben von dir als #1 ertragen.

du beleidigst die schwulen opfer, die dieser hasssänger auf dem gewissen hat.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12  vor »


 Ort: München


 POLITIK - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Indien: Über 200 Minderjährige wegen Gesetzes gegen Homosexuelle festgenommen Axel Ranisch hat sich verpartnert Erste Football Pride Week in Berlin Schwule Senioren treffen sich in Hamburg
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt