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  • 21.01.2015           37      Teilen:   |

"Geschenk" der Verschiedenheit

Obama: Homo-Ehe ist Bürgerrecht und Freiheit

Der US-Präsident ging in seiner Ansprache zur Lage der Nation ausführlich auf LGBT ein.



Der amerikanische Präsident Barack Obama ist am Dienstag in seiner sechsten "State of the Union"-Rede zur Lage der Nation mehrfach auf Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender eingegangen – in einem Absatz benannte er erstmals ausdrücklich diese Gruppen einzeln:

Darum verteidigen wir die Redefreiheit, treten für politische Gefangene ein und verdammen die Verfolgung von Frauen oder von religiösen Minderheiten oder von Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender sind. Wir tun diese Dinge nicht nur, weil sie richtig sind, sondern weil sie uns sicherer machen.



In einem anderen Teil der Rede ging er unter großem Applaus auf das hochaktuelle Thema der Ehe-Öffnung für Schwule und Lesben ein und sprach in diesem Zusammenhang von einem Bürgerrecht:

Ich habe gesehen, dass etwas wie die gleichgeschlechtlich Ehe sich von einem Thema, das uns gespalten hat, zu einer Geschichte der Freiheit im ganzen Land entwickelt hat, zu einem Bürgerrecht in Staaten, die sieben von zehn Amerikanern ihre Heimat nennen.



Dass die anwesenden Richter des Supreme Court, die in Kürze über diese Frage entscheiden werden, keine Regung zeigten, sollte einen nicht beunruhigen. Dass nur eine Hälfte des Saales klatsche, hingegen schon:



Wie bereits mehrfach umschloss Obama ansonsten noch Schwule und Lesben in einer Aufzählung über die Vielfalt des Landes:

Ich möchte, dass zukünftige Generationen wissen, dass wir ein Volk sind, das unsere Verschiedenheit als großes Geschenk ansieht, dass wir Menschen sind, die die Würde und den Wert von jedem Bürger schätzen – Mann und Frau, jung und alt, schwarz und weiß, Latino und Asiat, Immigrant und gebürtiger Amerikaner, homo- und heterosexuell, Amerikaner mit psychischer Erkrankung oder körperlicher Einschränkung.



Bereits in früheren Ansprachen zur Lage der Nation war Obama auf Schwule und Lesben eingegangen, im letzten Jahr sagte er etwa: "Wir werden die Gleichbehandlung aller Armeeangehörigen sicherstellen und auch die gleiche Versorgungsleistungen für ihre Familien – homosexuell wie heterosexuell."

Links zum Thema:
» Die komplette Rede auf Englisch
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Tags: barack obama, usa, ehe-öffnung, state of the union
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Reaktionen zu "Obama: Homo-Ehe ist Bürgerrecht und Freiheit"


 37 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
21.01.2015
12:05:57


(0, 8 Votes)
 
#2
21.01.2015
12:44:44


(+4, 12 Votes)
 
#3
21.01.2015
13:15:57


(+7, 9 Votes)

Von goddamn liberal


Und unsere Pastorentochter pflegt ihr Bauchgrimmen.

Das ist dann halt der Unterschied.


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#4
21.01.2015
13:39:36


(+3, 9 Votes)
 
#5
21.01.2015
13:54:43
Via Handy


(+5, 7 Votes)

Von Nico


Sehr gut. Es ist sehr wichtig, dass hochrangige Politiker offen Partei für uns ergreifen.


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#6
21.01.2015
14:33:57


(+5, 11 Votes)

Von Bollywood


"Die Frage ist nicht, ob Amerika die Welt anführt, sondern wie."
(In seiner Ansprache zur Lage der Nation)

Amerika liebt "American Sniper". Der Film, der auf Kyles gleichnamiger Autobiografie beruht, staubte sechs Oscar-Nominierungen ab und spielt Rekordsummen ein.

Link zu www.spiegel.de


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#7
21.01.2015
16:06:42


(0, 4 Votes)

Von Cleviii
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 21.01.2015
Antwort zu Kommentar #3 von goddamn liberal


Er hat an seinem Standpunkt von 2013 im Prinzip nichts geändert!

Link zu www.zeit.de


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#8
21.01.2015
17:25:27


(-4, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Schade, daß der Ruf nicht in Mazedonien gehört wurde!


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#9
21.01.2015
17:45:17


(+6, 6 Votes)

Von Hugo


Hoffentlich gewinnt die amerikanische Wirtschaft in den nächsten zwei Jahren ordentlich an Fahrt, sonst sehe ich keine Möglichkeit, das ein Demokrat, Präsident wird.


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#10
21.01.2015
18:30:01


(-10, 12 Votes)

Von Hessen


"im ganzen Land".

Noch 2008 befürwortete Obama "marriage equality" nicht - und 2012, als erstmals seine Unterstützung für gay marriage bekanntgab, war fester Meinung, dass die Homo-Ehe Sache der Bundesstaaten bleiben sollte.

Aber jetzt wo der endgültige Sieg amerikanischer Community zum Greifen nah ist, und das von Katholiken dominierte Verfassungsgericht Ende Juni Homo-Ehe für "Bürgerrecht" erklären plant, fällt es natürlich leichter, noch etwas an dem ursprünglichen Standpunkt zu ändern.

Politiker, die so was machen, werden allerdings in amerikanischen Medien in der Regel "flip flop" genannt.


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