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  • 21.01.2015           14      Teilen:   |

20. Februar

München: Konzert von Elephant Man abgesagt

Artikelbild

Nach Kritik macht der Veranstalter des Auftrittes im Muffatwerk einen Rückzieher.

Der umstrittene Dancehall-Sänger Elephant Man wird nicht wie geplant am 20. Februar in München auftreten. Der 40-jährige Jamaikaner, der in einigen Songs zur Ermordung von Schwulen und Lesben aufgerufen hatte, sollte im Muffatwerk ein Konzert geben (queer.de berichtete).

"Der Veranstalter der Party mit Elephant Man hat den Auftritt des Künstlers bei uns im Ampere abgesagt", so Ralf Binder vom Muffatwerk am Mittwoch. "Wir hatten den Künstler zunächst ohne genügender Prüfung in unsere Ankündigungen übernommen."

Zuvor hatte der LSVD Kritik an dem geplanten Konzert geübt und die Polizei aufgefordert, sicherzustellen, dass der Künstler bei der Veranstaltung nicht zum Mord an Homosexuellen aufruft. Immer wieder waren in der Vergangenheit Konzerte des Künstlers in Deutschland nach Kritik abgesagt worden, 2014 konnte er allerdings kurzfristig beim "Ruhr Reggae Summer" in Dortmund auftreten.

In Liedern wie "A Nuh Fi Wi Fault", "We Nuh like Gay" und "Log on" singt er davon, schwule Männer zu töten. In Europa distanziert sich Elephant Man zwar von den Songs und führt sie nicht auf, in der Heimat sind sie aber noch in seinem Repertoire. (nb)

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Tags: elephant man, münchen, jamaika, dancehall, reggae
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Reaktionen zu "München: Konzert von Elephant Man abgesagt"


 14 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
21.01.2015
15:21:46
Via Handy


(+3, 11 Votes)

Von Foxie
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Der Typ sieht selber voll tuntig aus. Ist ja völlig ok, wenn er eine ist. Aber wenn er sich selber dafür haßt, ist das erst mal sein eigenes Problem!


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#2
21.01.2015
16:29:59


(+12, 12 Votes)

Von ursus


>"Wir hatten den Künstler zunächst ohne genügender Prüfung ín unsere Ankündigungen übernommen."

kann man ernsthaft im musikveranstaltungsbereich arbeiten, ohne von den alljährlichen skandalen in diesem genre etwas mitzubekommen?

na, wenigstens hat die späte einsicht nun die richtigen konsequenzen. es gibt ja leider immer noch veranstalter, die sich mit windigen bis ignoranten ausreden aus der affäre ziehen und diesen hetzern unbedingt eine bühne bieten wollen.


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#3
21.01.2015
17:26:49


(+4, 10 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Wunderbar!


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#4
21.01.2015
18:17:08


(+7, 11 Votes)

Von Robby69
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Antwort zu Kommentar #1 von Foxie


Hör gefälligst auf, Tunten schlecht zu machen, verdammt noch mal! Intoleranter geht's nicht mehr, oder?! Wenn Dir das Aussehen dieses schwulen-hassenden Hetero-Idioten nicht gefällt, gibt Dir das lange nicht das Recht, Tunten in den Dreck zu ziehen! Das ist ja echt das Letzte!
Ein bißchen mehr TOLERANZ würde Dir echt nicht schaden!


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#5
21.01.2015
18:19:41


(+9, 11 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Bravo! Wurde auch Zeit! So ein Schwulen-Hasser wie DER hätte überhaupt nicht "engagiert" werden dürfen!
Und die Ausrede des Veranstalters ist ja wohl mehr als kläglich. Tja, das kommt davon, wenn man absichtlich einem Schwulen-Hasser ein Forum für seine perverse Hetze bieten will - nach dem Motto "Ach, das kriegt schon kein Schwuler mit...". Dann brauchen sie sich auch nicht wundern, wenn es mehr als deutliche Kritik für so ein Engagement eines Schwulen-Hassers hagelt.


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#6
21.01.2015
19:47:01
Via Handy


(+3, 9 Votes)

Von Foxie
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Antwort zu Kommentar #4 von Robby69


Vielleicht liest du meinen Beitrag noch mal richtig. Wo hab ich wen denn schlecht gemacht bzw. nicht toleriert?
Ich nehme deine Entschuldigung zur Kenntnis.


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#7
21.01.2015
20:13:00


(+11, 11 Votes)

Von Benjamin Carbon


Gut so.MfG Benjamin Carbon


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#8
22.01.2015
09:17:01


(+11, 11 Votes)

Von Sebi


Sehr gut und das einzige richtige.

Wer keine Nazi-Bands auftreten lassen würde, darf auch keine Reggea-Hass-Sänger auftreten lassen.

Allerdings kommen auf jeden abgesagten Auftritt zehn weitere, die nicht so bekannt werden und weiterhin stattfinden.

Wieso müssen wir eigentlich jedesmal erst aktiv werden? Für jede Art von Hassverbreitung (auch getarnt als "Musik"), sollte es per se Auftritts- und Verkaufsverbote geben, so dass es gar nicht erst dazu kommt und wir nicht jedes mal erst aktiv werden müssen.


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#9
22.01.2015
09:27:29


(+11, 11 Votes)

Von kuesschen11
Aus Darmstadt (Hessen)
Mitglied seit 26.08.2012


Na also, geht doch.

Die Konzertveranstalter sollten sich im Vorfeld besser informieren über solche Hass-Sänger.
Wehret den Anfängen.


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#10
22.01.2015
17:35:24


(-3, 11 Votes)

Von Robby69
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Antwort zu Kommentar #6 von Foxie


Hier, Schätzchen!
"Der Typ sieht selber voll tuntig aus."
Grade dass Du nicht schreibst "der sieht ja voll schwul aus" (wenn man den Heten-Slang analog sehen will). Das wäre genauso abwertend. Und das weißt Du auch.

" Ich nehme deine Entschuldigung zur Kenntnis"
Sag mal, geht's noch bei Dir?! Ich denke gar nicht daran, mich bei Dir zu entschuldigen.
Warum sollte ich auch. Gibt schließlich keinen Grund.
DU bist schließlich derjenige, der andere - sprich: in diesem Fall Tunten - schlecht macht und in den Dreck zieht. - Nicht ich.
Also bist höchstens DU derjenige, der sich bei anderen zu entschuldigen hat. Sprich: Bei den Tunten.
Nicht mehr, nicht weniger.
Dein Tatsachenverdrehen kannst Du Dir in Zukunft sparen, Schätzchen. Das zieht bei mir nicht. (Dürftest Du ja inzwischen schon mitbekommen haben) Grins...


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