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Nach der Auszeichnung mit zwei Golden Globes können auch in Deutschland alle zehn Folgen online angesehen werden.

Der Dienst Amazon Prime stellt seine US-Erfolgsserie "Transparent" über das transsexuelle Coming-out einer Rentnerin am Samstag allen Interessierten kostenlos als Stream zur Verfügung, in Deutschland in der englischen Originalfassung mit englischen oder deutschen Untertiteln. Die Serie ist normalerweise Teil des kostenpflichtigen Streaming-Dienstes des Versandhändlers.

Anlass ist die Auszeichnung der Amazon-Eigenproduktion in der letzten Woche mit zwei Golden Globes, in den Kategorien "Beste Comedy-Serie" und "Bester Darsteller in einer Comedy-Serie" (Jeffrey Tambor für die Hauptrolle Morton L. Pfefferman). "Wir sind unglaublich stolz auf alle, die an 'Transparent' mitgearbeitet haben – das Team ist ein Risiko eingegangen und es hat sich ausgezahlt", so Jeff Bezos, Gründer und CEO von Amazon.com. "Ein großes Lob und Glückwünsche an Jill, Jeffrey, alle Darsteller und die gesamte Crew."

Die zehnteilige Serie – eine deutsche Synchronfassung ist ebenso in Arbeit wie eine zweite Staffel – kann sich jeder am Samstag in der Zeit von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr auf dem PC oder Mac unter amazon.de/transparent anschauen, sowie mit entsprechenden Apps von Amazon Prime auf allen aktuellen Konsolen, internetfähigen Fernsehern und Blu-ray-Playern wie auch auf vielen Smartphones und Tablets (iOS und Android).



"Transparent" dreht sich in zehn halbstündigen Folgen um die Themen Familie, Identität, Sex und Liebe — Drehbuch, Regie und Produktion stammen von der Emmy-nominierten Jill Soloway, die beim Sundance Film Festival 2013 mit dem Directing Award ausgezeichnet wurde. Eine Hauptrolle in der Serie hat Jeffrey Tambor als Maura, die ihr Leben ursprünglich als Mort, Familienoberhaupt der Pfeffermans, führte. In weiteren Hauptrollen sind Judith Light (Dallas), Gaby Hoffmann (Girls), Amy Landecker (Louie) und Jay Duplass (Togetherness) zu sehen.

Seit dem Start ist "Transparent" in den USA in der Liste der beliebtesten Serien auf Prime Instant Video auf Platz 1. Auch Kritiker sind begeistert: Auf dem Bewertungsportal Rotten Tomatoes erreichte sie mit 98 Prozent ein nahezu perfektes Ergebnis, auf der Webseite Metacritic beträgt der Metascore 91. (nb/pm)



#1 Tonner66Ehemaliges Profil
#2 Kim SchicklangAnonym
  • 23.01.2015, 08:49h
  • Antwort auf #1 von Tonner66
  • Es geht in der Serie um "Transgender" und nicht um "Transsexualität". Ein Vater, der "als Frau leben" will, ist ein Gender-Thema, keines, das sich mit Frauen beschäftigt, die mit vermännlichten Körpermerkmalen geboren wurden bzw. diese ausweisen (transsexuell). Man sollte Sex und Gender nicht verwechseln.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 Johanna DAnonym
  • 23.01.2015, 12:35h
  • Antwort auf #2 von Kim Schicklang
  • Im englischen Sprachraum ist "Transgender" weitestgehend als Überbegriff zu sehen, der "Transsexualität" mit einschließt. Aber in der Serie geht es um alle Facetten der Identität, weil Maura sich ja auch erst selbst finden muss. Darum dreht sich die Serie ja auch.
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