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Deutliche Worte von Igor Zelenitsyn

Lob für Hitzlspergers Coming-out aus Russland


Thomas Hitzlsperger hatte sich vor einem Jahr als erster prominenter deutscher Fußballprofi als schwul geoutet (Bild: dictum media)

Der Chefredakteur der russischen Ausgabe von Eurosport warnte am vergangenen Wochenende vor Homophobie. In seinem Blog hatte Igor Zelenitsyn auf mehrere Leserfragen geantwortet, darunter zu der Frage, wie man auf den Hinweis in einem Spielbericht, Thomas Hitzlsperger sei schwul, reagieren solle.

Zelenitsyns Antwort: "Druck das aus und häng es über den Arbeitsplatz. Lies es laut in der U-Bahn vor. Erzähl der Mutter davon. Unternehme alles, damit Leute in deinem Umfeld erfahren, dass der Fußballer Thomas Hitzlsperger keine Angst vor der stinkenden öffentlichen Meinung hatte und erklärte, schwul zu sein."

Das sei wichtig, weil das russische Volk das Wort "schwul" weiter abschätzend als Beleidigung nutze und alles verbiete, was außerhalb seines Verständnisses liegt, anstatt diesen Horizont zu erweitern. Weiter heißt es in dem im gesamten russischsprachigen Raum viel beachteten und verlinkten Text, man müsse nicht mit Schwulen schlafen, wenn man sie nicht möge – man solle sie aber nicht beleidigen. Ein solches Verhalten sei eine "Schande der Menschheit". (nb)



#1 XDASAnonym
  • 23.01.2015, 09:51h
  • Schön, dass es auch noch ein paar vereinzelte Stimmen der Vernunft im in den Faschismus abgleitenden Russland gibt.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Johanna DAnonym
#4 MeineFresseAnonym
  • 23.01.2015, 13:39h
  • Mal sehen, ob er einen Rüffel kriegt und eine öffentliche Entschuldigung gefordert oder er gefeuert/versetzt wird.
    Können diesen Blog Minderjährige lesen?
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#5 AdrienEhemaliges Profil
  • 23.01.2015, 15:44h
  • Wenn's nicht um einen richtigen Mann wie Thomas H. ginge, sähe die Sache vielleicht eh ganz anders aus.
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#6 David77Anonym
#7 LarsAnonym
  • 23.01.2015, 16:36h
  • Antwort auf #5 von Adrien
  • Ja, das ist das übergreifende Problem in der russischen Gesellschaft: Die Sicht auf das, was "richtige" Männlichkeit ist. Starke Männer sind in, nur starke Männer sind "richtige Männer".

    Deshalb wird das Phänomen der Homophobie auch nicht seperat von anderen gesellschaftlichen Themen, wie etwa dem Frauenbild und der Gleichsetzung von männlicher Sexualität und Dominanz zu lösen sein.
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#8 OswiecimAnonym
#9 Robby69
  • 23.01.2015, 18:01h
  • Hut ab vor seinem Mut, sich von den verdammten Schwulen-Hasssern nicht den Mund verbieten zu lassen!
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