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Kommentare zu:
Rehabilitierung Homosexueller: Regierung spielt auf Zeit


#21 AdrienEhemaliges Profil
  • 24.01.2015, 23:26h
  • Antwort auf #20 von TheDad
  • "Ich habe Forderungen formuliert!"

    "Was irgendwelche (Ministerial-)Beamte dazu sagen, ist mir so etwas von egal."

    "Würden Beamte verstehen was sie dort machen, hätten sie sich schon längst abgeschafft"

    "Clevere Beamte... wissen, ich welche Ecke ich sie gestellt habe..."

    usw.

    Geht's noch? Weiß du überhaupt, was du damit sagst?
    Du solltest dich mit weiteren solcher Formulierungen zurückhalten.
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#22 David77Anonym
#23 paren57Ehemaliges Profil
  • 25.01.2015, 00:13h
  • Hier scheinen einige die Zeichen der Zeit nicht zu verstehen. Man muss neuerdings auf die Ängste rechter Marschierer Rücksicht nehmen. Da passt eine Rehabilitierung von ehemals nach § 175 Bestraften nicht in die Landschaft. Eher wird man diskutieren, ob die Entscheidung , Homosexualität nicht länger als Krankheit anzusehen, nicht voreilig war. Schließlich ist öffentlich zur Schau gestellte Homosexualität Blasphemie und kränkt die Gefühle der Gläubigen. Das kann einen Terroranschlag jederzeit rechtfertigen. Nicht nur von Islamisten, wie gerade aus Litauen zu hören ist.
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#24 Homonklin44Profil
  • 25.01.2015, 04:14hTauroa Point
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • The Dad, darauf müsste man 50 Mal + drücken können.

    Es ist doch beschämend, wie sich die Entscheidungs-Ebene in dieser Sache Zeit lässt. Man bekommt das Gefühl, als wäre unser Justizapparat an dem Ende von mehr braunen Schlieren durchsetzt, als sie in einer Unterhose nach einer durchzechten Nacht vorkommen könnten.

    Mit der Rehabilitierung der anderen Unrechts-Opfer hat man doch auch nicht so lange gewartet. Ist diese Prüferitis ein Hinweis darauf hin, dass die einstige Legalität des Unrechts zukunftswirkend Bestand haben soll? Oder ist Rechtstheorie ein Fachgebiet, zu dem nur Insider-Kompetenzen zugelassen werden...

    Eine merkwürdige Philosophie muss darin aufgehen, wenn man die Menschen, die von Gesetzes Wegen 50 Jahre lang gedemütigt wurden, in den Tod hinein zu demütigen wünscht. Das ist ein perfides und sich selbst verratendes Rechts-Sytem. Ein System ... zu weit rechts.
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#25 fritzrth
  • 25.01.2015, 04:18h
  • Erst Montag, 19. Januar, feierten wir hier den Geburtstag Martin Luther Kings. Ein passendes Zitat:

    "Justice delayed is justice denied (verzögertes Recht verweigert)" -- Martin Luther King Jr.
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#26 saltgay
  • 25.01.2015, 10:48h
  • Die Wahrheit ist banaler, als man(n) sich vorstellt. Eine Rehabilitierung ist in dem Falle gegeben, wenn ein Bürger durch eine Willkürmaßnahme, ein Fehlurteil oder einen Straftatsbestand, der unrecht war, verurteilt wurde. Diese Rehabilitierung muss auch einen geeigneten Schadensersatz vorsehen. Das ist aber gar nicht erwünscht. Anstatt, dass die Zwangsarbeiter einfach nur einmal Dankbarkeit zeigen, dafür dass sie deutsche Ordnung und Sauberkeit kennen lernten und in einem deutschen Unternehmen malochen durften, wollen die auch noch Wiedergutmachung! Jetzt kommmen vielleicht noch die schwulen Knabenverderber her und wollen noch Geld dafür bekommen. Heilige Pegida demonstriere für uns!

    Das Kalkül der Bundesregierung ist ganz einfach. Wie bei den Zwangsarbeitern wartet man einfach bis nur noch eine Handvoll davon am Leben ist und dann gibt's ein Almosen mit Feierstunde beim Gauckler im Schloss Bellevue. Die Bundesregierung will mit ihren schwarzen Nullen im Kabinett einfach nur Geld sparen. Ihnen sind Menschen absolut kotgleich. Hauptsache sie sind in den Medien im rechten Bild.

    Aber, jetzt mal ehrlich - irgendjemand muss doch das Gesocks auch gewählt haben.
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#27 goddamn liberalAnonym
  • 25.01.2015, 11:03h
  • Antwort auf #1 von 34578iujhb4gg4e
  • Bei dem Paragrafen handelte es sich ja sowieso um einen vorkonstitutionellen Nazi-Paragrafen von 1935.

    Die Logik ist sowieso absurd: Nach ihr dürfte man in den USA die nachkonstitutionelle Sklaverei und den Massenmord an den Indianern auch nicht klar verurteilen.

    Das ist eben die traditionelle rechtswidrige Rechtslastigkeit des deutschen Rechtssystems.
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#28 HugoAnonym
  • 25.01.2015, 12:23h
  • Antwort auf #20 von TheDad
  • "Ein Staat der sich weigert die Urteile aufzuheben, die auf einem Gesetz basieren, das ein Unrechtsstaat erlassen hat, muß sich ebenso Unrechtsstaat nennen lassen !"

    Das ist es ja was ich immer versuche zu sagen. Das "nachkriegdeutschland" wurde mit Hilfe von den "ehemaligen" Nazis aufgebaut insbesondere der Geheimdienst.
    Ich will gar nicht wissen wieviel prozent der ehemaligen NSDAP Mitglieder der CDU wahren.
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#29 HugoAnonym
  • 25.01.2015, 12:28h
  • Antwort auf #24 von Homonklin44
  • "Es ist doch beschämend, wie sich die Entscheidungs-Ebene in dieser Sache Zeit lässt."

    Das ist das beste Beispiel, das zeigt, das bis heute die Nazis überall drin sind, bis in die höchsten Stellen im Staat.
    Warum konnte die NSU solange morden,? weil die Nazis überall drin sind vor allem im Justizaparat.
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#30 Else MerkelAnonym
  • 25.01.2015, 12:43h
  • Diesen dezent zu korrigierenden Satz las ich letzten:

    "Die ersten sechs Generalbundesanwälte unserer Republik waren frühere Mitglieder der NSDAP".
    (Ludwig Martin war zwar Jurist beim Reichsgerichtshof, aber nicht Parteimitglied.)

    In der ersten Hälfte der 50er Jahre war der Anteil von NSDAP-Juristen im Staatsdienst höher als 1939.
    1956 waren 80% derer am BGH ehemalige Parteimitglieder.

    "Nur ein knappes halbes Jahr hatte Martin Zeit, Leipziger Erfahrungen zu sammeln. Während Fränkel in den Strudel der NS-Justiz geriet, kam für ihn am 24. September 1939 der Gestellungsbefehl. Das amtliche Merkblatt über den Bundesrichter Martin versäumt nicht, darauf hinzuweisen, daß er während seiner kurzen Gastrolle bei der Leipziger Reichsanwaltschaft nicht an den Sitzungen des Gerichtes teilnahm. Das Bundesjustizministerium konnte sogar vermelden, daß Martin nicht Mitglied der NSDAP gewesen sei. Für verantwortliche Positionen hochqualifizierte Juristen zu finden, die nicht jener Partei angehörten, scheint für die Bonner Personalpolitiker schon fast eine unlösbare Aufgabe zu sein. Ein Nicht-PGals Generalbundesanwalt, das ist ja geradezu sensationell, konnte man bereits hören."

    www.zeit.de/1963/09/der-neue-general-in-karlsruhe
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