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Kommentare zu:
Rehabilitierung Homosexueller: Regierung spielt auf Zeit


#31 RalfAnonym
  • 25.01.2015, 12:51h
  • Die Bundesrepublik Deutschland war ein Unrechtsstaat, sie ist ein Unrechtsstaat, und sie will ein Unrechtsstaat bleiben. Wohin eigentlich ist ihr Staatsoberhaupt in dieser Frage abgetaucht, das doch sonst so gerne von Freiheit redet? Schwule hatten bis mindestens 1969 in diesem Lande keine Freiheit. Das scheint ihm kein Wort wert zu sein.
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#32 Karl MerkelAnonym
  • 25.01.2015, 13:01h
  • "Durchschnittlich 5000 Dollar zahlte die Bundesregierung für Zivilisten, die versehentlich im Afghanistan-Krieg getötet wurden. Für zerstörte Fahrzeuge zahlte sie laut einer neuen Auswertung teils das Doppelte."
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#33 TheDadProfil
#34 TheDadProfil
  • 25.01.2015, 16:25hHannover
  • Antwort auf #24 von Homonklin44
  • ""Mit der Rehabilitierung der anderen Unrechts-Opfer hat man doch auch nicht so lange gewartet.""..

    Arrrrrrrrrrrrgh..

    Bei einem solchem Satz habe ich immer ganz viel Bauchschmerzen..

    Es gibt genügend Opfer des § 175 die über die Beratungen über die Aufhebung der Urteile bis 1945 hinweg gestorben sind..

    Genauso wie viele jüdische Opfer, oder Sinti&Roma, Zwangsarbeitern, Kriegsgefangene, Verschleppte..

    Und das hat hier Tradition..
    Es gibt immer noch Menschen die als Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter für große Konzerne schufften mussten, die bis Heute noch auf Entschädigungen warten müssen..

    Und es gibt hier immer noch Leute im Land, die der Meinung sind, die von Adenauer verhandelten ersten 400 Millionen D-Mark Entschädigung, die von der West-BRD an Israel gezahlt wurden, seien mehr als ausreichend..

    Zwischenzeitlich sind aus diesen 400 Millionen D-Mark mehrere Milliarden Euro geworden..
    Aber diese Milliarden reichen immer noch nicht aus, um allein den wirtschaftlichen Beutezug der Nazi´s an den Europäischen Juden zu begleichen..

    Nach neueren Schätzungen beträgt der Wert der beschlagnahmten Kunstgegenstände, dem Geld, dem Gold, den Edelsteinen, den Häusern, Wohnungen, Betrieben und Betriebsvermögen, den Möbeln, der Kleidung, den Schuhen, den Kochtöpfen und Geschirr, den Auto´s, den Feldern, den Wäldern und vielem anderem mehr, mehr als Eine Billion Euro nach heutigem Wert..

    www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/InternatRecht/Entsc
    haedigung_node.html
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#35 TheDadProfil
#36 daVinci6667
#37 TheDadProfil
  • 25.01.2015, 17:27hHannover
  • Antwort auf #36 von daVinci6667
  • Jepp..

    Aber eben auch jede Menge "Spitzenpolitiker" aller Seiten..

    Die wenigen "konsequenten" die sich dann in der neu gegründeten NPD wiederfanden müßte man da schon fast als "normale Leute" beschreiben..

    Viele der uns später auch noch begegnenden Politiker waren in der Nazi-Zeit noch sehr jung..
    Da muß man "Mitläufer-Tum" schon fast unterstellen..
    Bei einigen anderen ist die hässliche Fratze des Karrieristen zu erkennen..

    Schaut man sich Heute dagegen an, wer so alles in der UNION und der FDP war, und nun zur AFD gehört..
    Dann wird man den Eindruck nicht los, das die Zwischenzeit nur eine Pause gewesen sein könnte..
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#38 HugoAnonym
  • 25.01.2015, 17:44h
  • Antwort auf #37 von TheDad
  • "Da muß man "Mitläufer-Tum" schon fast unterstellen..
    Bei einigen anderen ist die hässliche Fratze des Karrieristen zu erkennen.."

    Hm, die entscheidende Frage ist, wer überzeugter Nazi wahr und ist.
    ZurZeit stelle ich mir eine andere Frage, nähmlich die der überzeugter jeglicher Kuleur.
    Ein klar denkender Mensch sieht doch, das das falsch ist, was vorgepredigt wird, dabei meine ich alles extremistische (Nazis, fundamentalisten, u.v.a.)
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#39 TheDadProfil
  • 25.01.2015, 20:38hHannover
  • Antwort auf #38 von Hugo
  • ""ZurZeit stelle ich mir eine andere Frage""..

    Das machen nur wenige..
    Sich Fragen stellen..

    ""Ein klar denkender Mensch""..

    Das machen noch weniger..
    Die meisten "lassen denken", oder lassen es gleich ganz..

    Überzeugte Nazi´s bis an´s Ende ihrer Tage waren so Leute wie Filbinger, der Nazi-Richter, der dem Nazi Kiesinger in´s Amt des Ministerpräsidenten in B-W folgte, als dieser Kanzler wurde, und der den Satz prägte :
    "Was Gestern Recht war, kann Heute nicht Unrecht sein"..

    Zunächst meinte er nur sich selbst damit, glaubte entschuldigen zu können, als Marine-Richter an Todesurteilen gegen Deserteure beteiligt gewesen zu sein..

    Man selbst kann sich aber gar nicht "ent-schulden", und damit auch nicht seine Taten "entschuldigen"..
    Das können immer nur Andere, und die müssen gute Gründe dazu haben..

    So wurde in der Folge die Diskussion um die Rehabilitierung von Deserteuren auch nicht offen geführt, denn zuzugeben das Desertieren IMMER ein Menschenrecht ist, wäre ja ein Freibrief zur Abschaffung der Wehrpflicht gewesen, dem man sich nicht aussetzen wollte..

    Natürlich musste ein deutlicher Unterschied zwischen dem Deserteur im Nazi-Reich, und dem Kriegsdienstverweigerer der Bundesrepublik geschaffen werden..
    Und dieser wurde auf die sprachliche Floskel festgelegt, das man desertieren dürfe, wenn klar sei, das es sich um einen Unrechtsstaat handele..

    Aus ethischen Gründen den Kriegsdienst verweigern, weil jeder Krieg ein Verbrechen am eigenem Volk und am Nachbarn ist, egal wer da nun wen überfallen hat ?

    Das darf es nicht geben, denn noch immer herrscht in den Köpfen der Gedanke, Krieg sei legitimes Mittel der Politik, und der "Gipfel" der Diplomatie, wenn diese versagt hätte..

    Getreu dem Filbinger´schem Motto zur "Rechtstreue" verfährt die UNION seitdem mit allen anderen Unrechten, mit allen anderen Opfern der Justiz, die ja angeblich nur so lange unabhängig agieren könnte, wenn man sie nicht, und hier nicht einmal im Nachhinein, kritisierte..

    Und so "wehrt" man sich gegen die Erkenntnis, das Justiz immer nur ein Spiegel der Zeit ist, und Urteile vor dem Hintergrund der geltenden Gesetze fällt..

    Richter würden "beschädigt" wenn man die Urteile aufhöbe..

    Wie blödsinnig das ist, weiß jeder der weiß dass Justiz durchaus in der Lage ist, Fehl-Urteile aufzuheben, und Justiz-Irrtümer, selten zwar, zu korrigieren..

    Und so bleibt der Justiz gar nichts anderes übrig, als sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass die Urteile aufgehoben werden müssen, so wie alle Rechtsfolgen aller Urteile beseitigt werden müssen, die sich als Irrtum erweisen, oder durch eine geänderte Gesetzeslage Menschen ungerechtfertigt benachteiligen..

    Und es ist die Aufgabe der Politik diese bestehenden Benachteiligungen zu beseitigen, denn die Politik hat die Gesetze geändert oder abgeschafft, die zu diesen Nachteilen geführt haben..

    Das gilt denn für die Opfer des § 175 ebenso, wie die Verurteilten des "Kuppelei-Paragraphen"..

    Fundamentalismus beginnt übrigens immer dort, wo Leute sich einbilden, ihnen stünden Rechte zu, die anderen Menschen nicht zustehen würden, und vor allem dann, wenn irgendein Geist-Wesen daran beteiligt ist..

    Und immer dort, wo jemand sagt, wie andere zu leben haben..

    Auf die Proteste einer ganz bestimmten Person zu diesem Satz freue ich mich schon ganz besonders..
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#40 HugoAnonym
  • 25.01.2015, 21:00h
  • Antwort auf #39 von TheDad
  • Mensch, mußst Du immer so lange Kommentare verfassen (ein Augenzwinkender Hugo)?

    "Und es ist die Aufgabe der Politik diese bestehenden Benachteiligungen zu beseitigen, denn die Politik hat die Gesetze geändert oder abgeschafft, die zu diesen Nachteilen geführt haben.."

    Ich versteh den zweiten Teil nicht so ganz:
    wie soll die Politik was beseitigen, was sie schon abgeschafft hat? oder steh ich auf'm Holzbalken?

    Das ich jetzt richtig verstanden werde, ich bin auch der Meinung, das die Politik die Aufgabe zum beseitigen von jedwelchen Mißständen hat.
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