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Die Schweiz entdeckt Homos als Zielgruppe. Schwule Skiwochen sollen die Pisten außerhalb der Schulferien füllen.

Von Dennis Klein

Nicht nur Mallorca, Ibiza und San Francisco sollen schwule Urlaubsparadiese werden - jetzt hat auch die kleine Schweiz die Macht des "pink dollar" - des "rosa Gästefranken" - erkannt. "Schweiz Tourismus" investiert dieses Jahr 320.000 Franken (rund 210.000 Euro) in Gay Marketing - zunächst nur für die Märkte in England und den USA. Daran nehmen neben den Städten Bern, Genf, Lausanne, Luzern, Zürich, Arosa, Davos, Engelberg und Zermatt auch die Schweizerische Bundesbahn, die Fluglinie Swiss sowie der Postbus teil.

Schwule stellen für den Tourismus eine interessante Zielgruppe dar, da sie nicht an die Ferien gebunden sind und - so Marketingstrategen - gerne wegfahren und Geld ausgeben. Die Schweizer haben als Titel ihrer Kampagne "It's only natural" gewählt (frei übersetzt: "Die natürlichste Sache der Welt"). So natürlich scheinen es die Helvetier dann in den Broschüren doch nicht zu nehmen. So glänzt diese zwar durch hervorragende Landschaftsaufnahmen, aber von Homo-Pärchen sucht man hier vergeblich - auch wenn es in der Broschüre für Familien von Kindern geradezu wimmelt.

Ist die Wirklichkeit der schwulen Bergurlaubs auch so zurückhaltend? Keinesfalls. Bei der Gay-Woche des Hotels Eden im Graubündener Arosa, die erstmals Anfang Januar stattfand, mischten sich die Homos unters Volk. Die so genannte "Snow & Motion Week" ist für die meisten eine einzige Party - auch für das schneescheue Volk. So boten die Veranstalter ein tägliches Inklusivprogramm, das sowohl diverse Livebands als auch eine Schaumparty beinhaltete, bei der selbst gestandene Heteros der freundlichen Berührung ihrer schwulen Kollegen nicht mehr ganz widerstehen konnten. Der Hotel-eigene Kitchen-Club, der alles von Techno-Tönen bis zum Schweizer Hip Hop bot, war der Treffpunkt. Auch die beiden Chefs des Hotels, das Ehepärchen Valerie und Hitsch, feierten munter mit. Daneben konnten die Besucher an Curling-Turnieren, ausgiebigen Fondue-Essen oder doppeldeutigen Massage-Sessions teilnehmen. Für Sportliche gab's als Höhepunkt das Drag-Queen-Skirennen - das mit Make-up-Tipps für einige alt eingesessene Schweizerinnen endete.

Bleibt die Frage: Braucht man überhaupt schwule Ferien? Oder sollte man als Schwuler nicht überall Urlaub machen können? Es ist sicher kein Nachteil, dass hier keine Mallorca-getillten Proll-Engländer herumlaufen, aber man ebensowenig über dutzende kreischende und beißende Kleinkinder stolpert. Auch so mancher Flirt an der Bar läuft besser ab. Des weiteren muss man sich keine Sorgen machen, dass beim Anblick von zwei Männern der überambitionierte Hotelpage noch schnell das Doppelbett mit zwei Einzelbetten ersetzt. Und auch "Schweiz Tourismus" ist glücklich: Marketing-Fachleute rechnen dieses Jahr mit 50.000 zusätzlichen Gästeübernachtungen wegen der Kampagne.

TV-Tipp: Quer - Rosa Gästefranken - Scharf auf schwule Skitouristen, Freitag 21.1., 20:30-21:50 Uhr, Schweizer Fernsehen SF1.

19. Januar 2005



#1 HayriAnonym
  • 08.10.2006, 15:01h
  • Guten Tag, ich hatte mal eure Webseite besucht und es mir angeschaut, und ich hatte da was entdeckt, diesen süssen Boy
    der mich mit seinem aussehen tierisch anmachte, ich hatte ihn auf dem Bild mir betrachtet, und er machte mir ein atraktiven eindruck, es ist der fremde Boy
    mit blonden Haare und herlich schönen
    graublauen Augen, Arosa-Sunnyboy (Daniel), mich hatten neben meine Landsfrauen und Landsmännern auch schon immer Blondinen tierisch angemacht, blonde Girl´s und Boy´s, da war ich sofort schwach und ich verliebte mich in sie, und sah meine Welt rosa, lange Worte kurze Sinn, ich möchte nur damit sagen, wer immer auch er ist, ich finde ihn atraktiv, süss und empfinde gegenüber ihm Liebe, ich wünschte ich könnte so ein Boy wie ihn kennenlernen *-)
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