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  • 26.01.2015           66      Teilen:   |

Mahn- und Lebensdokument

Ein inneres Coming-out im KZ

Artikelbild
Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau wurde vor 70 Jahren, am 27. Januar 1945, durch Truppen der Roten Armee befreit (Bild: Thomas Spencer / flickr / cc by 2.0)

In der Biografie "Ein gutes Leben ist die beste Antwort" erzählt Friedrich Dönhoff die Geschichte des schwulen Juden und Auschwitz-Überlebenden Jerry Rosenstein.

Von Angelo Algieri

In diesen Tagen wird der 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, dem größten Vernichtungslager der Nazi-Zeit, durch die sowjetische Armee gefeiert. Vermutlich gibt es heutzutage keinen Überlebenden mehr, der nach dem Homoparagrafen 175 des Reichsstrafgesetzbuches verurteilt und deportiert wurde. Der vermutlich letzte Überlebende, der im Konzentrationslager den rosa Winkel tragen musste, war Rudolf Brazda, der im Jahr 2011 im Alter von 98 Jahren starb (queer.de berichtete).

Und dennoch gibt es schwule KZ-Überlebende, die etwa als Jude in die Vernichtungslager verfrachtet wurden und damals noch Jugendliche waren. Etwa wie Walter Guttmann, dessen Biografie "Ich wollte es so normal wie andere auch" im Jahr 2011 von Michael Bochow und Andreas Pretzel in der Edition Waldschlösschen bei Männerschwarm veröffentlicht wurde (queer.de berichtete).

Nun ist eine weitere wichtige Lebensgeschichte erschienen, jene von Jerry Rosenstein. Seine Biografie "Ein gutes Leben ist die beste Antwort" hat Friedrich Dönhoff aufgeschrieben, sie ist kürzlich im Zürcher Diogenes Verlag erschienen. Herausgeber und Autor Friedrich Dönhoff – der Großneffe der legendären Herausgeberin der Wochenzeitung "Die Zeit", Marion Gräfin Dönhoff – traf sich in den letzten Jahren regelmäßig mit dem ehemaligen KZ-Häftling, der erst nach seiner Befreiung homosexuelle Erfahrungen machen konnte.

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Flucht von den Nazis nach Amsterdam

Jerry Rosenstein (li.) und Friedrich Dönhoff auf Spurensuche - Quelle: Diogenes
Jerry Rosenstein (li.) und Friedrich Dönhoff auf Spurensuche (Bild: Diogenes)

Doch von Anfang an: Jerry Rosenstein wurde im Mai 1927 im südhessischen Bensheim Mai 1927 als drittes Kind geboren. Er wuchs in wohlbehüteten Verhältnissen auf. Nachdem die Nazis Ende Januar 1933 an die Macht kamen, verschärfte sich das Klima auch in Bensheim. Jerry und seine Familie wurden auf offener Straße beschimpft und angespuckt. Fenster wurden eingeschlagen. Eine vergiftete Atmosphäre, so dass die Familie Anfang 1936 über Darmstadt in die Niederlande floh.

In Amsterdam ging es kurzfristig bergauf: Der Vater hatte ein regelmäßiges Einkommen, die zwei größeren Brüder und Jerry gingen in die dortige Schule, lernten schnell Holländisch. Doch die schlechten Nachrichten aus Nazi-Deutschland brachen nicht ab. Vor allem nach der Pogromnacht 1938 boten die Rosensteins vielen deutschen Juden Unterschlupf, die von Amsterdam aus weiter in die USA reisten. Viele wollten die Rosensteins auch dazu überreden, denn Hitler würde bald Krieg beginnen. Jerrys Vater unterschätzte die Lage – sein Credo: Holland würde sich im Kriegsfall neutral verhalten.

Die beiden älteren Brüder kamen ums Leben

Es kam bekanntlich anders: Nazi-Deutschland griff im Mai 1940 die Niederlande an, die kurz darauf kapitulierten. Die Familie war nun in den Händen der Nazis. Immer mehr wurde das Leben der Juden eingeschränkt: Verbote in Kinos und Schwimmbädern, Übersiedlung und "Ghettoisierung" der Amsterdamer Juden an einen Ort. 1942 wurde der zweite Sohn, ca. zwei Jahre älter als Jerry, in ein Arbeitslager im Osten verfrachtet. Wochen später bekam die Familie eine Postkarte, dass es im gut gehe. Abgestempelt in Birkenau. Das letzte Lebenszeichen von ihm.

Der älteste Bruder war bereits 1939 nach Palästina ausgereist und engagierte sich mit 17 Jahren in einem Kibbuz – doch auch sein Schicksal ist eng mit Nazi-Deutschland verbunden. Er kämpfte später mit der englischen Armee gegen die Nazis; an der Flug-Front über Albanien fiel er.

Im Januar 1943 wurden Jerry und seine Eltern ins Durchgangslager Westerbork verschleppt. Jerry gestand sich an seinem 16. Geburtstag, schwul zu sein – es wühlte ihn allerdings auf. Er nahm sich vor, es geheim zu halten.

Von Theresienstadt nach Auschwitz

Im Sommer 1943 wurden die Eltern in das Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert und der alleingelassene Jerry wenige Wochen später nach Theresienstadt. Dort waren viele Künstler untergebracht. Tagsüber musste Jerry Arbeiten in Büros oder in der Rüstungsproduktion verrichten, nachts kauerte er bei den Proben von Brechts Dreigroschenoper. Er lernte dort den faszinierenden etwa gleichaltrigen František kennen, mit dem er ständig zusammen war. Er kannte sämtliche italienische Arien, die er bevorzugt auf Deutsch sang. Dieses Treffen und das freudige Wiedersehen der Eltern in Theresienstadt gehörten zu den wenigen "Glücksmomenten" in diesem Lager.

Doch das Glück hielt nicht lange an: Im Herbst 1944 wurden Vater und Sohn nach Auschwitz deportiert. Die Mutter musste in Theresienstadt bleiben. Man brauchte nicht nur Glück, sondern auch Intuition, erzählt Jerry Rosenstein. Und das sollte sich vor allem in Auschwitz zeigen: Der Vater trichterte dem Sohn gleich nach der Ankunft ein, zu sagen, dass er Metallarbeiter wäre. Denn Arbeiter wurden nicht sofort in die Gaskammern aussortiert. Der grässliche Alltag in Auschwitz: 5 Uhr aufstehen, Zählappell, lächerliches Frühstück, Arbeiten bis zum Umfallen, wieder Zählappell. Bei Wind und Wetter. Mit unerwarteten, unerträglichen Schikanen von SS-Offizieren und Wächtern.

Der Kapo bot Schokolade gegen Sex

Aber auch vom Kapo in der Baracke: So kam Jerry – auch hier half die Intuition – um Haaresbreite an den Gaskammern vorbei. Der Kapo wollte Jerry ficken – dafür sollte er Schokolade und Sardinen bekommen. Doch Jerry stellte sich klugerweise dumm. Bei diesem verlockenden Angebot und den lächerlichen Essrationen gab es viele Jugendliche, die sich dem Kapo "anboten". Langweilte der sich jedoch oder war unzufrieden, schickte er die Jugendlichen in den Tod.

Doch Glück gehörte immer wieder dazu: Vater und Sohn wurden in das Außenlager Gleitwitz III gebracht. Kein Vernichtungslager, ein Arbeitslager. Dort erkannte ein Wächter den abgemagerten Vater, mit dem er im Ersten Weltkrieg diente. Sie bekamen daraufhin mehr zu essen und zum Lesen eine Zeitung.

Im Januar 1945 waren die Kriegsgefechte rund um das Lager nicht mehr zu überhören. Zwei bis drei Tagen durften die Inhaftierten die Baracken nicht verlassen. Bis plötzlich Stille war. Sie machten die Barackentür auf und ihnen kamen die Befreier, die Rotarmisten, entgegen. Endlich frei! Sie konnten es kaum fassen.

Ein Wiedersehen mit der Mutter in Amsterdam

Jerry Rosensteins Biografie "Ein gutes Leben ist die beste Antwort" ist im Schweizer Diogenes Verlag erschienen
Jerry Rosensteins Biografie "Ein gutes Leben ist die beste Antwort" ist im Schweizer Diogenes Verlag erschienen

Ihre Reise führte Vater und Sohn über Kattowitz, Czernowitz nach Odessa, von wo sie nach ein paar Wochen Aufenthalt ein Schiff nahmen, das sie im April 1945 nach Marseille brachte. Von dort ging es weiter nach Paris. Dort blieben sie zunächst einmal, da Amsterdam noch im Chaos war. Während der Vater ins Krankenhaus musste, fuhr Jerry nach Amsterdam in der Hoffnung, dort seine Mutter anzutreffen. Es klappte – Wiedersehen in Freiheit.

Doch die Geschichte endet nicht hier. Jerry und seine Eltern entschieden sich 1946, in die USA auszuwandern. Sie wohnten zunächst im jüdischen Stadtteil Washington Heights in Upper Manhattan, New York City. Die deutschen Juden nannten das Viertel ironischerweise "Viertes Reich".

Allerdings war das neue Leben für Jerry unerträglich: Die Familie – aber auch Jerry selbst – mochten nicht über die Lagererlebnisse sprechen, ein angespanntes und erdrückendes Schweigen. Auch über sein Schwulsein. Denn Jerry hatte viele homosexuelle Abenteuer, auch längere Romanzen wie etwa mit Marc.

Freiheit in der Schwulenmetropole San Francisco

1949 zog Jerry spontan nach Kalifornien um – weit weg von den Eltern. In San Francisco erlebte er die Schwulenbewegung. Empfand aber die Unterdrückung gegenüber Homosexuellen aufgrund seiner Holocaust-Erfahrung als weniger dramatisch als viele amerikanische Gays. Auch dann nicht, als er in eine Razzia kam oder der schwule Aktivist und Stadtrat Harvey Milk ermordet wurde.

Stattdessen versuchte er, seinen jüdischen Glauben mit dem Schwulsein zu verbinden. Seit der Gründung im Jahr 1977 unterstützt Jerry die Gay Synagoge Congregation Scha'ar Zahav in San Francisco. In den 1980er Jahren erlebte er, wie viele Freunde und Bekannte an den Folgen von Aids verstarben. – Der lakonische, fatalistische Satz, den Jerry Rosenstein immer wieder im Gespräch mit Friedrich Dönhoff bringt, ist an die schmerzlichen, ernüchternden Erfahrungen seines Lebens gekoppelt: "Es ist, wie es ist."

Jerrys Mutter, die bis in die 1980er Jahre lebte, konnte bis zuletzt nicht akzeptieren, dass ihr Sohn schwul ist. Sie erwartete von ihrem einzigen überlebendem Kind, dass es eine Familie gründete. Welch großer Druck in dem ohnehin schon angespannten Verhältnis!

Ein Mahn- und Lebensdokument

Rosenstein schildert in einer nüchternen, distanzierten Sprache seine Lebensgeschichte. Es ist immer wieder beeindruckend, wie stark der Lebenswille auch in extremen Situationen ist. Und wie unfassbar noch immer die Gräueltaten der Nazis wirken. Diese Biografie ist mehr als ein Zeitdokument, es ist ein Mahn- und Lebensdokument.

Für "Ein gutes Leben ist die beste Antwort" ist Friedrich Dönhoff mit Jerry Rosenstein an die Orte seiner Kindheit und Jugend zurückgekehrt. Die spannendsten Passagen sind jene aus Amsterdam, wo Jerry etwa die erste Wohnung der Familie besucht. Eine rührende Szene. Leider gibt es andere Passagen der Gegenwart, die man ruhig hätte weglassen können – da sie weder der Reise noch der Charakterisierung der Person dienlich sind. Schade!

Außerdem hätte ich mir noch viel mehr über das schwule Leben nach 1945 gewünscht. Etwa die Tabuisierung in den USA während und nach der McCarthy-Ära und Jerrys Umgang damit. Auch mehr Details, warum die Beziehungen, die er hatte, immer wieder auseinander gegangen sind. Er deutet an einer Stelle an, dass ihn die Holocaust-Erfahrung beziehungsunfähig gemacht habe, führt dies jedoch nicht aus. Auch hätte mich interessiert, ob Jerry in den USA andere schwule Holocaust-Überlebende getroffen hat und ob er wenigstens mit ihnen über die schreckliche Zeit in den Konzentrationslagern sprechen konnte.

Vielleicht sind die Wünsche und Erwartungen der nachkommenden, neugierigen Generationen manchmal zu groß, weil wir uns die seelischen Wunden nicht vorstellen können, die ein KZ-Opfer lebenslang begleiten und seinen Alltag noch immer bestimmen. Doch angesichts der immer weniger werdenden Zeitzeugen hätte ich es mehr als spannend gefunden.

Um nochmals die Dringlichkeit und Wichtigkeit dieses Buches hervorzuheben: Diese Biografie ist mehr als ein Zeitdokument. Sie soll uns an das Nie-Wieder und an das Nie-Vergessen, aber auch an den Lebenswillen und die Hoffnung in aussichtslosen Situationen erinnern. Und es ist ein Buch gegen alle Holocaust-Leugner: In your face! Denn, wie Jerry Rosenstein klug und richtigerweise für sich und gegenüber den Nazi-Vernichtern sagt: "Ein gutes Leben ist die beste Antwort".

  Infos zum Buch
Friedrich Dönhoff: Ein gutes Leben ist die beste Antwort. Die Geschichte des Jerry Rosenstein. 192 Seiten. Diogenes Verlag. Zürich 2014. 19,90 €. ISBN: 978-3-257-06902-0.
Links zum Thema:
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Tags: jerry rosenstein, friedrich dönhoff, konzentrationslager, jude, auschwitz, theresienstadt, diogenes, biografie
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Reaktionen zu "Ein inneres Coming-out im KZ"


 66 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
26.01.2015
16:07:13


(-21, 23 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Dazu paßt folgende Meldung:

Link zu www.t-online.de

Irgendwann muß auch mal Schluß sein, das in der Geschichte Deutschlands tiefschwärztes Kapitel in den nächsten hundert oder tausend Jahren noch im Mittelpunkt steht, da es auch nur noch ganz wenige Überlende sowie andere Zeitzeugen gibt.


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#2
26.01.2015
16:43:16


(+15, 19 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Das Du dich dieser "Mehrheit" zugehörig fühlst, ist klar..

Wer solche Geschichten liest wie sie das Buch bereit hält, KANN nicht wollen, das alles einfach dem Vergessen überlassen wird..

Deutschland KANN dem Holocaust nicht entfliehen, und wenn sich das noch so sehr, noch so viele wünschen, denn der Teil der deutschen Geschichte kann nicht getilgt werden..

Das wegsterben der Zeitzeugen muß dazu führen diese Erlebnisse festzuhalten, und sie verfügbar zu halten, denn es ist die Aufgabe nachfolgender Generationen, diese Geschichte in der Erinnerung lebendig zu halten..


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#3
26.01.2015
16:49:05


(+15, 19 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Schluss ist weder mit der historischen Realität noch mit der deutschen Mentalität (siehe z. B. Dresden und Umgebung).

Bei dem, was uns vielleicht noch bevor steht, können uns Lebensgeschichten wie diese eine Hilfe sein.

Schluss?

Es fängt wieder an.

Weil es einfach nie aufgehört hat.

Link zu www1.wdr.de


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#4
26.01.2015
16:56:35


(+15, 19 Votes)

Von oder tausend
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Am 23. Juli 1944 erreichte die Rote Arme das KZ Majdanek. Die Überlebenden waren befreit.

Im Sommer 1944 wurde das Gebiet um Sobibor von der Roten Armee und polnischen Kämpfern befreit. Etwa 50 Juden hatten das KZ Sobibor überlebt. Viele hatten sich den Partisanen angeschlossen oder sich bis zum Kriegsende verstecken können.

Am 27. Januar 1945 erreichte die Rote Armee das KZ Auschwitz.

Am 8. Mai 1945 erreichte die Rote Armee KZ Theresienstadt. Die Überlebenden waren befreit.

..waren von 1944 bis 1945 befreit:

...KZ Maly Trostniez
...das KZ Belzec
...das KZ Sobibor
...das KZ Treblinka
...KZ Kulmenhof
...KZ Groß-Rosen
...KZ Riga-Kaiserwald
...KZ Kaunas
...KZ Stutthof
...KZ Vaivara
...KZ Warschau
...Zigeunerlager Hodonin
...Zigeunerlager Lety
...Zwangsarbeitslager Lemberg-Janowska

...Das KZ Jasenovac wurde am 5. Mai 1945 von jugoslawischen Partisanen befreit.


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#5
26.01.2015
17:05:06


(+15, 19 Votes)

Von Loren
Aus Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)
Mitglied seit 02.11.2013
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


"Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."
(George Santayana)

Youtube-Video:


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#6
26.01.2015
17:09:36


(+16, 20 Votes)

Von pink table
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Dein Kommentar ist an Dummheit kaum zu überbieten!


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#7
26.01.2015
17:10:55


(+17, 21 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Nein, es darf niemals vergessen werden, schon gar nicht vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse in Deutschland und schon überhaupt nicht mit dem strunzdoofen Hinweis darauf, daß es ja kaum noch Überlebende gebe.

Ob Pegida, die NSU-Vertuschungen oder die dutzendfachen Angriffe auf Flüchtlingsheime. Hier droht sich Geschichte zu wiederholen und das kann sie, wenn sie vergessen wird.

Nein, die Aufarbeitung muss noch deutlich weiter gehen und Strukturen nach dem 3. Reich aufdecken. Wie Mitglieder der NSDAP nach Kriegsende geschafft haben, sich als einfache Mitläufer ausweisen zu lassen und Karriere in der BRD gemacht haben, während die Opfer der Nazis bis heute auf Entschädigung warten.


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#8
26.01.2015
17:55:05


(+13, 15 Votes)
 
#9
26.01.2015
18:09:57


(+12, 14 Votes)

Von PuderBaer
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Diese üble Geschichte darf NIEMALs vergessen werden! Wie kannst du nur so etwas schreiben, Foxyness???


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#10
26.01.2015
18:32:43


(+10, 10 Votes)

Von Herbert_HH


schade.... früher hätte ich am Ende des Artikels die ISBN kopiert und dem "Männerschwarm" geschickt mir das Buch zu bestellen... leider ist das nun vorbei ;-(


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