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Papst Franziskus hat offenbar einem Transsexuellen Mut zugesprochen und ihm erklärt, auch er gehöre zur Kirche

Papst Franziskus hat nach Berichten der spanischen Zeitung "Hoy" am Samstag in seinem Gästehaus im Vatikan einen Transmann und dessen Freundin bei einer Privataudienz getroffen.

Der 48-jährige Spanier Diego Neria Lejárraga hat sich dem Bericht zufolge vor acht Jahren einer Geschlechtsanpassung unterzogen und sei danach von seiner Gemeinde angefeindet worden. Ein Priester habe ihn demnach sogar als "Tochter des Teufels" bezeichnet. Wegen der von der katholischen Kirche angeführten sozialen Ächtung habe sich sein Leidensweg verlängert, erklärte er. Deshalb habe er sich in einem Brief an den Papst gewandt und sei von dem Anführer der katholischen Kirche zwei Mal angerufen worden, davon einmal am Heiligen Abend. Der Papst habe ihn dann in den Vatikan eingeladen.

Neria erklärte, er habe Franziskus bei dem Treffen gefragt, ob es für ihn einen Platz im Hause Gottes gebe. Daraufhin habe der Pontifex ihn umarmt.

Öffentlich will sich der Vatikan aber offenbar nicht zu der Zusammenkunft bekennen: Auf Anfrage der "Huffington Post" bestätigte der Vatikan die Audienz mit dem Transmann nicht. Im Pressebüro des Papstes hieß es lediglich, man habe keinerlei Informationen über ein derartiges Treffen.

Bereits 2013 gab es einen Bericht, dass der Papst einen schwulen Katholiken in Frankreich angerufen habe, um ihm Mut zu machen. Der Vatikan dementierte die Geschichte jedoch umgehend (queer.de berichtete). (dk)



#1 RobinAnonym
  • 27.01.2015, 18:23h
  • "
    Neria erklärte, er habe Franziskus bei dem Treffen gefragt, ob es für ihn einen Platz im Hause Gottes gebe. Daraufhin habe der Pontifex ihn umarmt."

    Also nicht geantwortet...
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#2 HonestAbeProfil
  • 27.01.2015, 18:37hBonn
  • Antwort auf #1 von Robin
  • Ratzinger hätte vielleicht unverblümt gesagt, dass Transsexuelle (und auch das andere "widernatürliche" Pack) NATÜRLICH in die Hölle kommen.
    Bergoglio ist da halt schlauer ...
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#3 AlexAnonym
#4 HonestAbeProfil
  • 27.01.2015, 19:50hBonn
  • Antwort auf #3 von Alex
  • Ganz wie es der Katechismus der Katholischen Kirche fordert: "Achtung, Mitgefühl und Takt" gegenüber Menschen mit "objektiv ungeordneten" Neigungen.

    Mit Objektivität hat das alles zwar nichts zu tun, doch warum nicht einfach lügen? Kirche darf das ... meint Kirche!
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#5 daVinci6667
  • 27.01.2015, 20:20h

  • Sollte dieser Transmann seine Freundin heiraten und für seine Ehe den vollen Segen erhalten, sehe ich schon ganze Horden von katholischen Schrankschwestern die Operationssäle stürmen. Genau wie im Iran.
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#6 TheDadProfil
  • 27.01.2015, 21:40hHannover
  • Antwort auf #5 von daVinci6667
  • Vielleicht sollte dieser Transmann, der ja offensichtlich sowieso nicht ohne dies Brimborium leben will, Theologie studieren, und sich zum Priester weihen lassen..

    Oder sich als nächster Papst ins Gespräch bringen..
    Denn Papst werden kann nach dem Kirchenrecht jeder Katholik, dazu muß man nicht einmal Kleriker sein..

    Was ist hier passiert ?

    Herr Bergoglio hat einen Mann getroffen..

    Ist das eine Meldung wert ?
    Nöö..

    Nur für die Transphoben Religioten ist das eine "Sensation"..

    Wie oft hat schon irgendein Papst gegenüber einem Schwulem Mann gestanden ?
    Einer Lesbe ?
    Einem Intersexuellen Menschen ?
    Einer Transfrau/Transmann OHNE das diese sich vorher über das Verhalten der Heimat-Gemeinde "beschwert" haben ?

    Eine "Sensation" wäre es gewesen, Herr Bergoglio wäre in seinen klapprigen R4 geklettert, in die spanische Heimat-Gemeinde von Diego Neria Lejárraga gebrettert, und hätte den Pfaffen mit einem kräftigem Tritt in den Arsch aus dem Amt und aus der Kirche getreten..

    Aber das wird niemals passieren..
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 agneta
  • 28.01.2015, 13:39h
  • Es handelt sich hier um einen Transsexuellen, der ins hochwertige männliche Geschlecht gewechselt ist. Ein Transweib würde niemals vom Papst empfangen !
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#9 HonestAbeProfil
  • 28.01.2015, 13:52hBonn
  • Antwort auf #7 von FoXXXyness
  • Ich denke die Antwort lautet eher: "Du bist eine Sünderin, die nicht bereut und deswegen kommst du in die Hölle, weil der Herrgott das nun mal so will und alles was der Herrgott will ist nach meiner Überzeugung automatisch moralisch korrekt. Ich fühle zwar sehr deutlich, dass das moralisch falsch ist und daher habe ich aufrichtiges Mitgefühl mit dir, doch ich habe mich so konditioniert, dass ich in der Lage bin, meinen irrationalen Glauben über mein Gewissen zu stellen und von daher heiße ich deine Verdammung gut und unterdrücke einfach den Teil in mir, der mich zu einem mitfühlenden menschlichen Wesen macht."

    Ein klassischer Fall von Doppeldenk*. Darin sind Hardcore-Gläubige nun mal meisterlich!

    *
    de.wikipedia.org/wiki/Doppeldenk
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#10 Michael43Anonym
  • 28.01.2015, 14:39h
  • Antwort auf #1 von Robin
  • Neria erklärte, er habe Franziskus bei dem Treffen gefragt, ob es für ihn einen Platz im Hause Gottes gebe. Daraufhin habe der Pontifex ihn umarmt."

    "Also nicht geantwortet..."

    --> Klar das Du dies wieder als Atheist verdrehst und nicht wahrhaben willst.

    Aber es ist sehr erfreulich, das Franziskus mit dieser Geste der Umarmung und mit dieser Einladung ganz klar zum Ausdruck gebracht hat, das transsexuelle Menschen auch in der römisch-katholischen Kirche und im Hause Gottes willkommen sind. Nach katholischer Lehrauffassung gelten alle Menschen als Geschöpfe Gottes und werden als solche gleichwertig bewertet.

    Es ist gut und richtig, das Franziskus dies als Oberhaupt der katholischen Kirche so auch hat klar nach außen kommuniziert.

    Sehr lobenswert was dieser Reformpapst so alles auf den Weg bringt.
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