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Eine Regenbogenfamilie mit zwei Vätern

Das Forum Düsseldorfer Lesben-, Schwulen- und Transgruppen fordert, dass in Formularen die Bezeichnungen "Elternteil 1" und "Elternteil 2" statt Vater und Mutter verwendet wird.

Wie die "Rheinische Post" am Mittwoch berichtet, erklärte Forumssprecher Christian Naumann, dass damit der Diskriminierung andersartiger Familienmodelle entgegengewirkt werden soll. "Es gibt Kinder, die wachsen heute bei Mutter und Mutter oder bei Vater und Vater auf", so Naumann. Er brachte diese Forderung in den Gleichstellungsausschuss des Rates ein. Auch der Lesben- und Schwulenverband unterstützt diese Forderung.

In anderen Ländern ist diese gerechtere Sprache bereits heute in Gebrauch: So hat Großbritannien 2011 beschlossen, dass bei Formularen zur Beantragung von Reisepässen die Worte "Elternteil 1" bzw. "Elternteil 2" verwendet werden (queer.de berichtete). Das schütze die Interessen des Kindes, erklärte damals ein Sprecher des Innenministeriums. Die USA hatten diese Änderung bereits 2010 eingeführt. (dk)



14 Kommentare

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 28.01.2015, 19:54h
  • Die Bundesregierung befindet sich ja mal wieder in Sachen Homorechte im Winterschlaf. Höchste Zeit zum Aufstehen!
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#2 RobinAnonym
  • 28.01.2015, 21:33h
  • Ich geh da schon mal mit guten Beispeil voran, obwohl ich noch einer altmodischen Kostellation entstamme. Ansonsten fehlt der doch Druck, was zu ändern.

    Ab sofort heißt mein Vater Elternteil 1 und meine Mutter Elternteil 2. Hoffentlich streiten die sich nicht wegen der Nummernfolge.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 28.01.2015, 23:22h
  • Antwort auf #2 von Robin
  • Wichtig ist auch, dass sich die 'Elternteile' nicht über ein knappes Einkommen, mit dem sie nicht auskommen, streiten müssen.

    Für das Problem gibt es aber keine einfachen Lösungen auf dem Papier.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 signaturAnonym
  • 29.01.2015, 10:47h

  • Kinder ihre sexuelle Idendität aufzuzwingen geht aber auch nicht. Statt Sohn,Tochter also bitte Nachwuchs1,Nachwuchs2 ...
    Und die mögen am Muttertag bzw. Eltern1-Tag dann bitte Blümchen überreichen.
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#6 KlaroAnonym
  • 29.01.2015, 11:40h
  • " "Elternteil 1" und "Elternteil 2" statt Vater und Mutter"

    Es sind genau solche Forderungen, die die "besorgten Eltern" auf die Straße treiben.
    Durch solche Maximalforderungen werden die Sympathien, die bei den Heteros für Schwule und Lesben in den letzten Jahrzehnten aufgebaut wurden, wieder verscherzt.
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#7 David77Anonym
#8 TheDad
  • 29.01.2015, 15:10h
  • Antwort auf #6 von Klaro
  • ""Es sind genau solche Forderungen, die die "besorgten Eltern" auf die Straße treiben""..

    BLÖDSINN !

    Die treibt einzig die "Angst" auf die Straße, das sie ihre Kinderchen nicht mehr mit Märchen zuschütten können, in denen vom Klapperstorch über den Weihnachtsmann und dem Osterhasen die Rede ist..
    Mithin ein Belohungssystem für Wohlverhalten der Kinder, die in genau diesen Familien der Gefahr sexueller Übergriffe und Gewalt in besonders hohem Maß ausgesetzt sind !

    Die Statistiken weisen nämlich ganz klar aus, das Kinder und Jugendliche die frühzeitig und umfassend Aufklärung erfahren, die größte Chance haben um NICHT Opfer solcher Eltern zu werden !

    Die Täter sind in mehr als 95 % aller Fälle Eltern und Stief-Eltern, oder Familien-Nahe Personen, die sich über diese Eltern den Zugang zum Opfer verschaffen !

    Eine "Maximal-Forderung" wäre hier übrigens nicht von "Eltern-Teil", sondern zukünftig nur noch von Erziehungsberechtigten zu sprechen !
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#9 Robby69Ehemaliges Profil
#10 KommentatorAnonym
  • 29.01.2015, 21:17h

  • Hab ich auch so n bisschen gedacht. Ich hätte die Felder einfach mal so im Zuge einer allgemeinen Überarbeitung geändert und als Begründung angeführt, dass Eltern das beim Ausfüllen manchmal vertauscht haben; ohne das groß zu präsentieren.
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