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Vorstoß aus Nordrhein-Westfalen

Schwusos wollen keine Schwusos mehr sein


Bald ein Stück fürs Schwule Museum*? Schwusos-Fahne beim CSD Köln (Bild: NRW-SPD)

Die Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der nordrhein-westfälischen SPD hat sich bei ihrer Mitgliederversammlung am 24. Januar in Düsseldorf einstimmig für eine Umbenennung ausgesprochen.

Der neue Name "Arbeitsgemeinschaft queerer Sozialdemokrat*innen" soll der Bundesebene als Änderungsvorschlag vorgelegt werden. Auch das Kürzel "Schwusos" soll entfallen. Die breite Mehrheit der Mitgliederversammlung sprach sich stattdessen für den Zusatz "QueerSozis" aus. Weiteren Zuspruch fand auch der Kurzname "QueerSocialists".

Mit dem neuen Namen sollen verstärkt Lesben, Bi-, Inter- und Transsexuelle angesprochen werden. "Seit fast 37 Jahren gibt es die Schwusos. Wir sind stolz auf Erreichte und dankbar für das von unseren Vorgängern – meist schwule Männer – Geleistete", erklärte Anke Vetter, die frauenpolitische Sprecherin der Schwusos NRW. Eine Hemmschwelle für neue Mitglieder bzw. erklärungsbedürftig sei jedoch häufig das Kürzel "Schwusos": "Alle, die nicht schwul sind, können sich mit diesem Namen nicht identifizieren." (cw)



#2 reiserobbyEhemaliges Profil
#3 DizzydevilAnonym
#4 realnessAnonym
  • 29.01.2015, 14:56h
  • Antwort auf #3 von Dizzydevil
  • vorteil: mehr transparenz geht nicht.

    hochwertige falsche zähne erinnern an schröder (wahlkampf 1998). schröder und die spd gewannen u. a. deshalb die bundestagswahlen , weil sie die these aufstellten, durch die sparpläne der cdu werde armut an fehlenden zähnen wieder sichtbar.
    dann kam rot-grün, agenda 2010 und hartzIV:
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#5 FreeUser221Profil
  • 29.01.2015, 15:09hKöln
  • Echt nur noch peinlich die SPD. Es gibt kaum Trans oder Intersexuelle, so geht es nicht. Kein Wunder, dass die SPD seit fast 6 Jahren nicht mehr über 25% hinauskommt. Nur noch lächerlich, löst euch einfach auf oder macht eine kluge Politik.
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#6 FreeUser221Profil
  • 29.01.2015, 15:15hKöln
  • Antwort auf #2 von reiserobby
  • Albern. So werden die nie wieder aus ihrer Krise herauskommen. Die SPD war früher mal eine Volkspartei. Wenn alle Intersexuellen in Deutschland die SPD wählen würden, hätten die vielleicht 0,02% mehr Stimmen.
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#7 *alltours*Anonym
#8 David77Anonym
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
#10 VeritasAnonym
  • 29.01.2015, 18:07h
  • Die Schwusos heißen jetzt also "QueerSozis". Ah ja ...

    Wieso nicht gleich "LSBTTIQ-Sozis"? Versteht auch keiner, vielleicht noch weniger als "QueerSozis". Klingt aber noch "gelehrter".

    Begriffe, mit denen man in die Öffentlichkeit geht, müssen "griffig" sein. Das war bei "Schwule Sozialdemokraten" eindeutig der Fall.

    Wer aber kann mit der Vokabel "queer" irgendetwas anfangen? Das fängt schon bei der Aussprache an: Deutsch oder Englisch? Und was sich letztlich dahinter verbirgt - nun, das sieht wohl jeder anders.

    Call me old-fashioned, honey, aber ich definiere mich weiterhin als schwulen Mann. Mit "queer" habe ich nichts am Hut.

    Schwule, Lesben, Bi-, Inter- und Transsexuelle trennen letztlich Welten - und ich habe weitaus mehr mit einem heterosexuellen Mann gemeinsam als etwa mit einer Lesbe. Ich halte es nicht für klug, das alles unter einem Wischi-Waschi-Begriff zu subsumieren, der in etwa so konkret ist wie "Liebe" oder "Weltgeist".

    Mir ist das - sorry to say - einfach zu politisch korrekt. Und ich möchte mich als schwuler Mann nicht vor irgendjemandes Karren spannen lassen.
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