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Joel Grey spielte den Zeremonienmeister sowohl auf dem Broadway als auch in der Filmversion von "Cabaret" mit Liza Minnelli und Michael York

Willkommen, Bienvenue, Welcome: Im Alter von 82 Jahren hat Oscar-Preisträger Joel Grey sein Coming-out als schwuler Mann.

Der amerikanische Schauspieler Joel Grey hat sich im Magazin "People" als schwul geoutet. "Ich mag keine Schubladen, aber wenn man mich in eine stecken muss, sage ich: Ich bin ein schwuler Mann", sagte der 82-Jährige dem Magazin. Seine Freunde hätten bereits seit langem über seine sexuelle Orientierung Bescheid gewusst. Er sagte allerdings auch: "Es hat Zeit gebraucht, diesen anderen Teil von mir anzunehmen, der ich immer war."

Grey stellte den Zeremonienmeister sowohl im 1966 erstmals am Broadway in New York City aufgeführten Musical "Cabaret" dar als auch im gleichnamigen Film aus dem Jahr 1973 mit Liza Minnelli in der Hauptrolle. Für seine schauspielerische Leistung erhielt er den Oscar als bester Nebendarsteller. Zuletzt war er in mehreren Rollen am Broadway zu sehen, darunter im Revival von "Chicago" und als Zauberer von Oz in "Wicked". Er spielte auch im kürzlich verfilmten Broadway-Stück "The Normal Heart" einen schwulen Mann.

Youtube | Joel Grey im Film "Cabaret"

In homophober Umgebung aufgewachsen


Joel Grey (Bild aus dem Jahr 1993)

Der 1932 geborene Schauspieler sprach im Interview auch darüber, wie er in den homophoben Dreißiger- und Vierzigerjahren in Ohio aufgewachsen ist. "Ich habe damals die Erwachsenen gehört, inklusive meiner Mutter, die darüber gesprochen haben, wie 'fairies' ins Gefängnis geschickt worden sind – oder noch schlimmer." "Fairy" (Fee) ist ein altes amerikanisches Schimpfwort für Schwule. Trotz der Ablehnung habe er damals schnell gemerkt, dass er sich auch zu Männern hingezogen gefühlt habe.

Grey war von 1958 bis 1982 mit seiner Schauspielkollegin Jo Wilder verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder, darunter die Schauspielerin Jennifer Grey, die 1987 als Tanzpartnerin von Patrick Swayze in "Dirty Dancing" weltberühmt wurde. Die 54-Jährige lobte ihren Vater in "People" für sein Coming-out: "Ich bin sehr glücklich darüber, dass mein Dad endlich an einem Punkt in seinem Leben ist, an dem er sich sicher und wohl genug fühlt, sich als schwuler Mann in der Öffentlichkeit zu zeigen." (dk)



#1 BankableAnonym
#2 Michael43Anonym
  • 29.01.2015, 15:39h
  • Besser spät als nie...aber doch in diesem Fall sehr sehr spät...

    Aber es gibt ja auch Personen wie unserem deutschen Ex-Papst Ratzinger, der dies immer noch nicht geschafft hat und auch wohl nicht mehr schaffen wird.

    Gerade im katholischen Klerus gibt es eine ganze Reihe schwuler Männer, die ihr inneres Coming-Out nicht schaffen und erst Recht nicht das äußere Coming-Out. Und diese "Klemmschwestern" bereiten dann so viele Probleme für den Kampf um gleiche Rechte, weil sie verbissen gegen alles ankämpfen, was schwul ist, denn es konfrontiert sie, mit ihrer eigenen nicht glücklich gelösten Coming-Out-Frage.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 29.01.2015, 15:53h
  • Schön, daß er aus dem Schrank ist. Einfach ein sehr guter Schauspieler und ich hoffe, daß er noch viele Rollenangebote bekommt und gesund bleibt.
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#4 KlaroAnonym
#5 Sabelmann
#6 Robby69
#7 Robby69
  • 29.01.2015, 19:43h
  • Antwort auf #2 von Michael43
  • " Aber es gibt ja auch Personen wie unserem deutschen Ex-Papst Ratzinger, der dies immer noch nicht geschafft hat und auch wohl nicht mehr schaffen wird."
    Weil er auch nicht schwul ist, Religiot!
    Der steht auf das, wofür diese Gehirnwäsche-Sekte ja mehr als bekannt ist. Na, klingelt's bei Dir?!
    So war der auch drauf, bevor er Papst wurde...
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#8 ursusAnonym
  • 29.01.2015, 19:56h
  • Antwort auf #2 von Michael43
  • du hast hier mal geschrieben, dass es verwerflich sei, jemanden öffentlich als schwul zu bezeichnen, wenn man dafür keine beweise habe.

    jetzt bin ich gespannt.

    war das wieder mal ein fall von "moral gilt immer nur für die anderen, aber nicht für mich"? oder weißt du etwas über ratzinger, das sonst niemand weiß? dann immer raus damit!
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#9 FredinbkkProfil
  • 30.01.2015, 06:30hBangkok
  • Antwort auf #7 von Robby69
  • Weil er auch nicht schwul ist,

    na das weis Uta R.Heinemann andres zu berichten,die kannte den schon zur Studienzeit,
    auch sein "Schatten" der huebsche Georg ,spricht dagegen .....schon behaart und postpubertaer...
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#10 daVinci6667
  • 30.01.2015, 10:29h
  • Antwort auf #7 von Robby69

  • Schrankschwestern und Pädos werden von der RKK und deren Zölibat magisch angezogen. So wie Scheisse Fliegen anzieht.

    Es gab und gibt immer Gerüchte Ratzi solle schwul sein. Viele wollen ihn, gerade im Raum Köln an einschlägigen Orten erkannt haben. Mich würde es nicht wundern wenn der schwul wäre, gar nicht.

    Ich bin gegen zwangsoutings ausser der Betroffene schadet uns. Bei Ratzi ist das sowas gegeben! Und dann noch die vielen Vertuschungsskandale für die er massgeblich verantwortlich ist. Er deckt viele Kinderficker und ist deshalb eines der grössten klerikalen Arschlöcher.

    Du kennst mich, ich will gerecht sein und menschlich. Doch wenn der sich aufgrund eines Zwangsoutings was antun würde, könnte ich kein bisschen von Mitgefühl empfinden.
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