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Der Klosterkomplex Banteay Kdei wurde Ende des 12. Jahrhunderts in Angkor errichtet (Bild: Mike Smith / flickr / by-sa 2.0)

Weil sie in der berühmten kambodschanischen Tempelanlage Angkor Nacktfotos von sich machten, sind am Donnerstag drei französische Männer festgenommen worden. Die 20 bis 22 Jahre alten Touristen wurden von einem Sicherheitsmann in der historischen Tempelruine Banteay Kdei, die zum Weltkulturerbe gehört, erwischt.

Keat Bunthan, ein leitender Polizeibeamter im Nordwesten der Provinz Siem Reap, bestätigte die Festnahmen und erklärte, dass viele Kambodschaner durch das Handeln der Touristen verärgert seien: "Ihre Aktivitäten in der Tempelanlage beleidigen unsere Kultur. Niemand sollte Nacktaufnahmen in einem alten Tempel machen", sagte er gegenüber der Presse.

Die jungen Franzosen hätten inzwischen "zugegeben, dass die Nacktaufnahmen ein Fehler waren". Ihnen droht eine Anklage wegen öffentlichen Entblößens oder sogar der Anfertigung pornografischer Aufnahmen. Im ersten Fall müssen sie mit einer Haftstrafe von bis zu sechs Monaten, im zweiten mit bis zu einem Jahr Gefängnis rechnen. Hinzu kämen jeweils Strafgelder.

Die Region Angkor nahe der Stadt Siem Reap bildete vom 9. bis zum 15. Jahrhundert das Zentrum des historischen Khmer-Königreiches Kambuja. Bis heute wurden auf eine Gesamtfläche von über 200 Quadratkilometern mehr als 1.000 historische Tempel und Heiligtümer unterschiedlicher Größe entdeckt. Der ärchäologische Park ist eine der wichtigsten Touristenattraktionen Kambodschas. (cw)



Kambodscha wirbt um schwule Touristen

Mit der weltweiten Kampagne "Adore Cambodia!" wollen Tourismus-Unternehmen in Kambodscha Schwule und Lesben anlocken.
#1 reiserobbyEhemaliges Profil
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 FuZZZynessAnonym
#5 JUjuAnonym
  • 31.01.2015, 16:47h

  • Ich erinnere mich nicht mehr welches Land des war, aber es gab hier mal ein Bericht in dem junge Männer oder Jugendliche Strafen kriegten, weil sie zuviel Haut zeigten. Sie waren aber nicht nackt, hatten Hosen an und somit die Geschlechtsteile und den Hintern bedeckt.
    Der Aufschrei in den allgemeinen Medien blieb aus und wenn dann wurde es "schwul" genannt.
    Wenn es darum geht das Frauen sich in manchen Ländern verhüllen oder zumindest nicht halb nackt rumlaufen dürfen, ist das Geschrei in westlichen Medien groß.
    Klar werden Frauen bezüglich ihrer Kleidung dort stärker diskriminiert, aber das auch Männer nicht freizügig rumlaufen dürfen ( das wird dann unter dem Tarnmantel schwul verboten, obwohl natürlich nicht nur Schwule Haut zeigen, auch Heteromänner zeigen bisweilen gerne ihren Körpet...warum auch nicht, jeder mag doch Komplimente, egal ob Mann Frau homo hetero, oder auch einfach weil das Wetter heiß ist.
    Denn in streng religiösen Ländern sollen auch Männer in diesen weißen Umhängen und Kopfbedeckung rumlaufen.
    Aber das Männer aus religiösen Gründeb auch durch Kleidervorschriften in der Kleiderwahl eingeengt sind ( wenn auch nicht so stark wie Frauen) wird kaum bis gar nicht thematisiert.
    Das zeigt, dass nicht nur jene Länder sexualisierend denken, sondern auch wir. Denn wir verbinden Nacktheit und religiöse Verhüllung durch Kleidung nur mit Frauen und vergessen die Männer.

    So hieß es von in Deutschland lebenden, muslimischen Eltern eines Mädchens, welches selbst nicht im Burkini mit Jungs schwimmen durfte, dass sie nicht wollten das ihre Tochter halbnackte Jungs sieht.
    Die deutschen Medien sprachen aber fast nur von den Jungs, welche das Mädchen nicht sehen dürften.

    Es wird von unseren Medien extrem einseitig betrachtet. Es wird gar nicht in Erwägung gezogen, dass Männer oder Jungs ( außer in Form der Homosexualität) auch Objekt sein können.

    Bis auf die Patriarchen und gutverdienenden können sich in Unterdrückungsstaaten auch die Männer wenig erlauben.

    Heteromänner meinen auch oft, im Patriarchat könnten sie mehrere Frauen heiraten...aber auf wieviele Männer trifft das denn zu?
    Auf die Minderheit der Männer.

    Es wirkt durch unsere Medien meist so, als hätten die Männer in bestimmten Ländern alle Rechte und die Frauen keine. Wieviele der Männer dort aber ebenfalls kaum mehr Rechte als Frauen haben, wird übergangen.
    Getrennt wird pauschal nach Geschlecht, hier auch noch öfter als wir uns es in unserer freien Gesellschaft eingestehen.

    Dadurch gelten Männer, die angeblich" sexuell anzüglich wenig anhaben, oder sonstwie sich objektivizieren" dort als schwul, was unsere Medien kritiklos übernehmen.
    Ja uns Schwule trifft es in manchen Staaten rigoros, aber nicht alle die wegen Nacktheit etc verhaftet werden sind schwul.
    Sobald es um Objektifizierung einer Person geht, wird hier wie dort von weiblich oder schwul ausgegangen.
    Auch wenn Frauen weniger visuell erregbar sind, kann mir keiner sagen dass diese sich nicht gerne Männer angucken. Es gibt sogar Steipshows für Frauen etc.
    So schwarz- weiß wie dargestellt, ist undere Welt eben nicht.
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#6 LangsamLangsamEhemaliges Profil
  • 31.01.2015, 18:39h
  • Antwort auf #5 von JUju
  • Viel geschrieben, aber darum geht es hier nicht. Es geht hier um 3 Touris, die sich nackt in einem "Heiligtum" des Landes fotografiert haben. Vermutlich um die Fotos, später auf FB zu posten. Selbstverständlich nicht mit Klarnamen sondern unter Synonym. Eigentlich logische Konsequenz, bei dem was passiert ist und richtig. Die hätten sich vorher informieren sollen, über das Land. Wird wohl bei einer Geldstrafe bleiben.
    Warum steht das eigentlich hier? Ist nicht schwul. Vielleicht als Reisetipp unter "gutes Benehmen".
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#7 daVinci6667
  • 31.01.2015, 18:51h

  • "Ihnen droht eine Anklage wegen öffentlichen Entblößens oder sogar der Anfertigung pornografischer Aufnahmen. Im ersten Fall müssen sie mit einer Haftstrafe von bis zu sechs Monaten, im zweiten mit bis zu einem Jahr Gefängnis rechnen. Hinzu kämen jeweils Strafgelder."

    Das war wirklich keine gute Idee, haben sie inzwischen selbst zugegeben. Aber solch drakonische Strafen sind völlig übertrieben. Schliesslich werden wir so geboren wie wir unter den Kleidern sind.

    Mir tun die drei leid. Jugendlicher Übermut halt. Hoffentlich sehen die Richter das auch so und hoffentlich spielen die diplomatischen Kanäle im Hintergrund um denen das Schlimmste zu ersparen.

    Geldstrafe ja, aber Gefängnis für nackte Schwänze, egal ob steif oder nicht, ist völlig übertrieben!
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#8 KlaroAnonym
  • 31.01.2015, 19:45h
  • am besten, Femen käme mal vorbei. Die sollten mal in Kambodscha ihre Aktion gegen religiöse Intoleranz durchziehen und ein deutliches Zeichen gegen Homophobie setzen.
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#9 KnisfoAnonym
  • 31.01.2015, 20:30h
  • Antwort auf #5 von JUju
  • Zweierlei Maß / Doppelmoral immer und überall

    Als die Mädels von Pussy Riot in Russland in einer Kirche demonstrierten und dafür von russischen Behörden zur Rechenschaft gezogen werden sollten, war der Aufschrei groß. "Westliche" Politker und Medien forderten die Freilassung, da die Mädels nur von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung gebraucht gemacht hätten.

    Als ein Mädel in Deutschland in einer Kirche ähnlich handelte, forderten die gleichen westlichen Politiker und Medien, sie dafür zu bestrafen. Da war dann nichts mehr vom Recht auf freie Meinungsäußerung zu hören.

    Randalieren in einer Kirche in Russland = freie Meinungsäußerung
    Randalieren in einer Kirche in Deutschland = Störung der Religionsausübung
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#10 KnisfoAnonym