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  • 02.02.2015           14      Teilen:   |

Reise-Blog

Rainbow Reporter: Panama, der Alleskönner

Zum vierten Mal ist ein Rainbow Reporter für queer.de unterwegs. In einer Gemeinschaftsaktion mit dem Tourism Board Panama und Air France hatten wir Ende letzten Jahres einen Leser gesucht, der im Februar für zehn Tage kostenlos nach Panama fliegen und von dort täglich für die User von queer.de bloggen möchte.

Unsere Wahl aus vielen tollen Bewerberinnen und Bewerbern fiel schließlich auf Felix Schneider, einem in Wien lebenden jungen Bayern (queer.de berichtete). Der 28-Jährige hat Englisch und Spanisch studiert und ist Projektassistent für einen gemeinnützigen Verein, der außerschulische Bildung entwickelt und durchführt. Darüber hinaus ist er seit vielen Jahren in der queeren Community engagiert.

Hier berichtet er exklusiv von seinen Erlebnissen.


Live-Ticker (abgeschlossen, chronologisch)

12.02, 10:32h Panama, der Alleskönner



Wien hat mich wieder. Mein Transatlantikflug war erstaunlich gemütlich: Abendessen, Lichter ausgeknipst, Früstück, Paris. Hat sich angefühlt wie lediglich drei Stunden! Eventuell haben die leckeren Weine an Bord von Air France ihren Teil zum guten Schlaf beigetragen...

Apropos Flug: Als ich im Dezember erfuhr, dass ich der Glückliche bin, der nach Panama fliegen darf (und das auch noch umsonst), ließ ich meine Flug-Emissionen berechnen, um sie zu kompensieren. Ein guter Anbieter, für den auch ich mich entschieden habe, ist ATMOSFAIR. Eine tolle Sache, die in meinem Fall für 150 Euro das eigene Gewissen beruhigt und gleichzeitig zur nachhaltigen Entwicklung im globalen Süden beiträgt.

Meine Umsteigezeit in Paris nutze ich zu einem letzten Shopping-Einsatz. Hier ein Foto all jener Dinge, die ich in den letzten Tagen so erstanden habe.



Ihr seht schon, ich habe mich kulturbezogen eher auf schöne selbstgemalte Bilder beschränkt, die ich auf dem Markt im Casco Antiguo erstanden habe. Wer es noch größer und farbenfreudiger will, der wird sicherlich fündig werden: Insbesondere die Embera und Kuna Indigenen weben und besticken sehr aufwändig Decken und Taschen.

Ansonsten ist mein Tipp der Touristenshop im Miraflores Visitors Center: Hier kann man geschmackvolle Accessoirs des Panamakanals erstehen und die schönsten Postkarten. Ich bin außerdem sowohl im Tocumen Airport in Panama als auch in Paris fündig geworden: Eine Pro-Marriage-Special-Tee-Edition (Beatiful Tea for Beatiful People) wird ein sehr gutes mit mir befreundetes Pärchen bekommen, die in meiner Abwesenheit beide Geburtstag hatten (und sowieso heiratsüberfällig sind). Die Originalausgaben von "Charlie Hebdo" sind sowieso ein Pflichtkauf, wenn man dieser Tage nach Paris kommt.

Panama ist ein Alleskönner: Vom Karibikstrand bis schwulem Nightlife, vom Baudenkmal bis tiefem Dschungel – das Land bietet auf kleiner Fläche eigentlich alles, was man sich als Tourist wünschen kann. Sicherlich, die Menschenrechtslage gilt es zu verbessern, das wird aber auch passieren. Gute Vorboten dafür sind die Sicherheit des Landes, seine Stabilität und die Offenheit der Einwohner und EInwohnerinnen

Zum Ende meines Blogs bleibt nur noch ein großes Danke: Danke an Air France für den Flug, danke an Bern Hotel & Resorts und Panama Tourism für die wunderbare Versorgung vor Ort, danke an Sixt für den Flitzer, der mich auf meiner Reise treu begleitet hat, und danke an die Voraborganisation und die Superidee des Projektes "Rainbow Reporter" an die Agentur Communigayte und queer.de – hoffentlich folgen mir viele Menschen, die diesen Blog gelesen und genossen haben. In Panama kann man wirklich traumhafte Sonnenuntergänge erleben!



Solltet ihr konkrete Fragen haben zum Blog oder zu Panama, dann findet ihr unter meinem queer.de-Profil Felix_Panama eine Email-Adresse, an welche ihr euch wenden könnt.

10:08h Verfahren nach Südamerika

Ich hab' auch noch ein kleines Abschiedsvideo von meiner (versehentlichen) Fahrt über die Puente de las Américas:

11.02, 07:07h Bye bye, Panama!



Ich kann es nicht glauben: Ich habe Panamas Verkehr überlebt! Am Ende ist es wegen eines Unfalls auf dem Weg zum Airport und der Rushhour noch richtig knapp geworden.

Endlich bin ich am Gate. Hinter mir stehen schon die Leute an für den Air-France-Flieger, der mich nach zehn aufregenden Tagen in Panama hoffentlich sicher nach Paris bringen wird.

Aber, wie Ihr seht, arbeite ich brav bis zum Schluss und gewähre Euch noch einen Blick hinter die Kulissen, live vom Flughafen Tocumen in Panama City.

Jetzt muss ich aber los: "This is the last and final call..."

06:55h Letzter Tag: Dschungel und Causeway



Heute ist mein letzter Tag in Panama, aber da ich erst um 22 Uhr abfliege, nutze ich meine Zeit für Sightseeing.

Nach einem entspannten Vormittag im Gamboa Resort starte ich in Richtung Panama. Auf meinem Weg durch den Urwald halte ich kurz am gut erreichbaren Sendero Natural an, einem 800 Meter langen Pfad in den Dschungel. Man überquert wackelige Brücken und ist zumindest heute am Dienstag ziemlich alleine, was das Ganze zu einem kleinen Abenteuer macht.

Die 5 Dollar Eintritt habe ich mir übrigens gespart, aber nur weil niemand im Eingangshäuschen sitzt, um sie zu kassieren. Am Wochenende ist hier sicherlich mehr los, dann kommt vielleicht auch jemand zum Ticket verkaufen...

Mein Tipp: Schwimmsachen und Picknickkorb nicht vergessen, hier kann man auch ins Tropenwasser springen. Gigantisch kommen mir die Urwaldbäume vor, die den Indianern, aber auch den Spaniern, als Aussichtspunkte dienten...



Meine Reise geht weiter: Ich fahre in die Stadt und direkt wieder "raus" zum Amador Causeway, einer sechs Kilometer langen Küstenstraße, die drei Inseln verbindet – das klassische Wochenendziel der Bewohner von Panama-Stadt. Hier kann man wunderbar Flanieren, Joggen, Radeln – wenn nicht gerade, wie jetzt, vieles "en construcciones" ist... Kommende Besucher werden sich daran und an einem spektakulären Ausblick auf die Skyline der Metropole erfreuen können.

Ein wichtiger "Teil" vom Causeway ist aber bereits fertig: Das Biomuseo, konstruiert vom berühmten Guggenheim- Architekten Frank Gehry, ist nicht nur von außen ein Highlight (und Panamas neuestes Wahrzeichen), sondern auch innen sehr sehenswert.

10.02, 12:29h Karibik-Feeling



Heute stehe ich sehr früh auf, weil ich eine letzte große Tagestour vorhabe. Mit meinem Mietwagen geht's vom Gamboa Resort zunächst in Richtung Colon, einer Hafenstadt an der Karibischen Küste, und dann weiter die Küstenstraße. Um die Inseln vor der Bucht von Portobelo, so heißt es, kann man wunderbar schnorcheln. Bei einem kurzen Stopp 20 Minuten nach Colon kann man sie schon erkennen.



Am Strand lerne ich zufällig Tommy Vazquez kennen. Der Exil-Amerikaner lebt hier schon seit über 30 Jahren und hat sich seine Existenz als persönlicher Reiseführer aufgebaut. (Auf der Fahrt nach Portobelo beim Polizeihäuschen links, genau dort, wo Playa Blanca auf einem großen Schild steht, und dann einfach nach Tommy fragen). Er ist ein total umgänglicher Typ und willigt spontan ein, mir den Tag für einen fairen Preis zu organisieren. Eine halbe Stunde später sitzen wir schon auf dem Rücken seines Bananenbootes in Richtung Traumstrände und Korallenriffs.



Überall um uns herum türkisfarbenes Wasser, das heute extrem ruhig ist. Unser erster Stopp ist am Playa Huerto, wo wir eine Runde schnorcheln am Riff, dass eigentlich die ganze Küste entlang läuft, aber um Portobelo herum am schönsten ist. Das heutige Dörfchen war während der Kolonialzeit der größte Karibikhafen und man hier heute noch immer zwischen Dutzenden versunkener Schiffe auf Schatzsuche gehen.

Mit dem Boot geht es nach zwei Stunden weiter, Tommys Hund Rihanna streckt die Nase genüsslich in die Luft und schaut auf die kleinen Sandbuchten mit Palmen – was für ein Leben, denke ich mir!



Unsere nächste Station ist der Playa Blanca: Weißer Sand, Palmen bis ins Wasser – Entspannung pur.

Auch den Spaniern, die hier ihre Zelte aufgeschlagen haben, gefällt's, wir posen abwechselnd im Wasser.



Nachmittags fährt Tommy mich weiter die Küste entlang: Saftige Landschaften wechseln sich ab mit verschlafenen Dörfchen – dazwischen immer wieder das Meer, das in der Sonne glitzert. Zum Sonnenuntergang kommen wir zurück nach Portobelo, wo die Ruinen der Häuser von Kolonialherren und Piraten die Jahrhunderte verschlafen.



Fazit des Tages: Mein Ausflug war seinen Aufwand vollkommen wert, es hat sich mehr als gelohnt – und auch wenn ich bei der Rückfahrt die Ausfahrt ins Gamboa verpasse und einen unfreiwilligen Abstecher nach Panama City mache, kann ich nur jedem so einen Trip anraten.

09.02, 05:02h Ein Hotel mitten im Regenwald



Man kann sich darüber streiten, ob das Gamboa Rainforest Resort aus ökologischen Gründen mitten im Nationalpark bestehen sollte. Aber eines steht fest: die Anlage ist Weltklasse! Und erbaut wurde das Resort immerhin nicht für touristische Zwecke, sondern für militärische: Es diente den Amerikanern vor ihrer Übergabe der Kanalzone an Panama als Militärbasis und der NASA als Raumfahrttrainingscamp (für eine ungeplante Landung in verlassenem Regenwaldterritorium).

Vom imposanten Hauptgebäude aus überblickt man das Gelände mit Schmetterlinghaus, Orchideenzucht, Sesselbahn hoch zu einem Aussichtsturm und natürlich auch den Urwald und die Ausläufe des Rio Chagres, der das ganze Land und auch den Panamalkanal mit Wasser und Energie speist.

Jeder Gast des Hotels bekommt nicht nur eine atemberaubende Suite mit Balkon und Hängematte, sondern auch die kostenlose Möglichkeit, an einer geführten Urwaldbegehung teilzunehmen – ein Angebot, das ich während meiner Wartezeit auf den Check-In gleich annehme. Nur 500 Meter vom Resort entfernd taucht man in eine völlig andere Welt ein. Alles ist ruhig, grün und die Tiere sind überall.



Nachdem die Sonne untergegangen ist, geht es erst richtig los. Ich mache nachts noch eine zweite Tour, in der wir auf Safari gehen. Wir entdecken seltene Vögel, Wasserschweine und hören Affen so laut von den Bäumen schreien, dass einem Angst und Bange wird. Und aus dem Wasser heraus läuchten uns rot die Augen der Kaimane entgegen, wenn wir mit der Taschenlampe hineinleuchten...

04:50h Auf dem Weg in den Dschungel



Heute ist mal wieder ein Hotelwechsel angesagt. Auf meinem Weg von Panama-Stadt nach Gamboa, das im Regenwald liegt, fährt man an dem Touristenzentrum par excellance vorbei: dem Miraflores Visitors Center.

Das Besucherzentrum des Panamakanals ist mit 15 Dollar nicht ganz günstig, liegt aber sehr gut direkt an der Schleusenpassage. Man kann mitverfolgen, wie sich die Schleusen nach und nach mit Wasser füllen und die riesigen Boote wie von Zauberhand mehr als 30 Meter nach oben gehoben werden.

Im Inneren des Gebäudes gibt es eine Ausstellung über den Kanal, Flora und Fauna der Region und die Geschichte Panamas. Ich bin auch kurz in die Rolle der Kontrolleure geschlüpft, die von ihrem Tower aus die Schiffe durch die Schleusen navigieren.



Meine Reise ins Inland geht weiter. Nächste Station ist der Zoo (Parque Municipal Summit, Eintritt 5 Dollar) des Naturschutzgebietes Soberanía, das für seine Vogelvielfalt weltweit berühmt ist. Am Sonntag ist es ziemlich überfüllt. Aber es gibt weitläufige Parkflächen, und man kommt nahe an die Tiere heran. Insbesondere das Gehege des Nationalsymbols Panamas, des Aguila Hárpia, ist diesen Kurztrip wert.

08.02, 09:18h Gay Nightlife in Panama City



Mit den Clubs in Panama-Stadt verhält es sich wie mit Downtown Panama: Was heute steht, ist morgen weg, Namensänderungen sind gang und gäbe. Deshalb ein Tipp: Verlasst euch nicht auf Reiseführer, wenn ihr Party machen wollt, sondern auf die Einheimischen.

Allgemein gibt es in Panama-Stadt alles, was Nachteulen begehren: alternativ, international und günstig im Casco Viejo, schön und reich eher Downtown, vor allem in der Calle Uruguay. Und nächste Woche sind alle eh vollkommen aus dem Häuschen: Nach Brasilien ist der Karneval in Panama an seiner Feierwut gleich auf Platz zwei – wenn man die Leute hier bezüglich "el carnaval" fragt, dann leuchten ihre Augen, und sie scheinen gar nicht mehr Luft zu nehmen zwischen ihren Lobreden.

Schwule und Lesben mischen sich gerne unters Volk, deshalb sind alle modernen und hippen Läden auch gleichzeitig "Discotecas del ambiente". Mir reicht sowas natürlich nicht. Also bin ich auf eine relativ komplizierte, aber erfolgreiche Suche gegangen.

Mit dem Taxi fahre ich ins BLG (Calle Transístmica, gegenüber Mc Donalds, ehemals Lips, Eintritt meistens frei). Vor der recht unscheinbaren, blau beleuchteten Türe in einer düsteren Gegend stehen zwei soldatenähnliche Türsteher mit Gewehren. Drinnen ist es deutlich gemütlicher: Hier tobt das junge Latinovolk zu extrem lautem lokalen Reggaeton und Gratisbier. Sehr authentisch, aber nicht so ganz mein Ding.

Zum Glück spricht mich ein sympatischer Typ, Jairo, an.



Es dauert keine zwanzig Minuten und der Hundureño, der in Panama im Marketingbereich arbeitet, und ich sitzen in seinem Auto und fahren weiter in die Xscape Bar (Einkaufszentrum El Dorado, Eintritt 5 Dollar): Willkommen im typischen Global Gay Resort! Oben-ohne-Mäuschen servieren Bier um 2 Dollar und werden dabei von Katy, Britney und Jennifer begleitet.

Das Publikum – weniger Lesben als im BLG, dafür viele Schwule mit ihrer besten Freundin – ist extrem gut drauf und partywütig. Die Tatsache, dass die Panamaer normalerweise gleich ganze Spirit-Flaschen ordern und keine Gläser, unterstützt das Ganze.

Auf Youtube habe ich ein Video zur Xscape Bar gefunden:



Schnell lernen Jairo und ich neue Leute kennen, und wir feiern, ohne auf die Uhr zu schauen. Um 3 haben wir noch immer nicht genug: Wir fahren weiter ins Distincion (gegenüber vom Multicentro) und zahlen, auch wenn der Club um 4 gesetzlich schließen muss, noch 10 Dollar Eintritt. Distincion ist die große Schwester des Xscape und benimmt sich auch so...

Fazit: Wenn man will, dann "gayt" es auch – und eine wilde Nacht ist garantiert! Gute Nightlife-Tipps gibt es auf rumbagaypty.com – aber keine Garantie, dass es diese Seite auch in einem Jahr noch gibt...



Links zum Thema:
» Deutschsprachige Reiseinfos zu Panama
» Ursprüngliche Bewerbungsseite
Mehr zum Thema:
» Als Rainbow Reporter in South Australia (11.11.2010)
» Rainbow Reporter: Unser Trip nach La Réunion (05.09.2012)
» Rainbow Reporter: Bye, bye Florida! (12.09.2013)
» Gay and gayfriendly Hotels buchen
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Reaktionen zu "Rainbow Reporter: Panama, der Alleskönner"


 14 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
02.02.2015
11:55:09


(-10, 18 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ein hübscher Mann, genau der Richtige, um diesen Job zu machen!


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#2
02.02.2015
14:33:26


(+10, 14 Votes)

Von Sabelmann
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Aha!Hübsch ist die wichtigste Vorraussetzung!


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#3
02.02.2015
19:32:24


(+3, 13 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Bist Du neidisch, Rotstift-Rose?!


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#4
03.02.2015
02:58:04


(+6, 10 Votes)

Von HBausB
Aus Berlin
Mitglied seit 03.02.2015


Ich finde ihn auch sehr hübsch und könnte ihn mir als den schwulen Bachelor vorstellen obwohl er ja nen Partner hat, egal dann ists halt scripted reality.

Fernreisen kann ich mir finanziell nicht leisten, daher werde ich seinen Postings hier aufmerksam lauschen und ab und zu mal mit Google Earth über den Globus rauschen!


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#5
03.02.2015
14:34:31


(-1, 9 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #4 von HBausB


Ich würde gerne mit ihm tauschen, denn ich war schon lange nicht mehr im Ausland in Urlaub.


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#6
04.02.2015
11:01:12


(+6, 10 Votes)

Von Enyyo


Reporter Felix ist wirklich ein Schnuckel.

Aber vielleicht sollte Queer.de ihm nach seiner Rückkehr mal eine Galerie widmen, damit er nicht fast nur Selfies von seiner Panama-Reise veröffentlichen muss.

So schlecht kann seine Kamera doch gar nicht sein, dass sie nicht auch mal etwas mehr Landschaft/Stadt/Kanal usw. zeigen kann?


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#7
05.02.2015
23:16:04


(+2, 8 Votes)

Von Miguel53de
Aus Wuppertal (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 23.07.2012


Netter Bericht, der mir allerdings ein bisschen oberflaechlich daher kommt. Denn obwohl Felix ja Spanisch studiert hat und mit einem Fuehrer mit weiteren Menschen in Beruehrung kommt - nichts ueber eine Unterhaltung. Nichts ueber diese Menschen. Ausser das sie kurze "Kleidchen" tragen.

Dazu passt ein bisschen, dass Felix in seinem kurzen Video Voegel aufscheucht. Allein an einem riesigen Strand.

Ich bin an Lateinamerika immer sehr interessiert. Da ist mir ein Bericht wie dieser nicht genug. Hoffentlich kommt etwas mehr "Fleisch" an die Suppe, wenn es zu einer Begegnung mit den Mitgliedern der Menschenrechtsgruppe kommt.

Was mir beim Foto des indigenen, jungen Mannes auffaellt, ist die oft verblueffende Naehe indigener Suedamerikaner mit Asiaten. Es gibt den Oesterreicher Chen Waixing, ehemaliges Mitglied des Tischtennis-Nationalteams, der aus der inneren Mongolei stammt. Dieser junge
Mann und Chen koennten Brueder sein.

Letztendlich sind wir eben doch alle Brueder und Schwestern. Traurig, dass das so oft vergessen oder verleugnet wird.


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#8
07.02.2015
15:35:40


(-2, 6 Votes)

Von Michael43


Ein bisher guter und interessanter Reisebericht über Land und Leute in Panama. Soweit so gut...

Es fehlt mir aber bisher der Blick auf LGBT-Themen, so ist es bedauerlich, das der Autor bisher nicht Vertreter einer LGBT-Organisation hat treffen können und über deren Auskünfte zu LGBT-Themen berichtet.

Gibt es beispielsweise in absehbarer Zeit eine Chance auf Einführung eines Lebenspartnerschaftsinstitutes in Panama, so wie es bereits andere südamerikanische Länder wie Kolumbien, Ecuador und jetzt Chile haben ? Oder besteht überhaupt eine Chance in Panama auf Eheöffnung wie dies die Länder Uruguay, Brasilien und Argentinien geschafft haben.

Und gibt es überhaupt hierzu parlamentarische Aktionen im Parlament von Panama ?

Aber auch hätte ich erfahren, wie sieht die Bar und Kneipenszene für schwule Männer in Panama aus. Gibt es dort überhaupt eine Bar, wo sich schwule Männer treffen. Sind die offen gelegen mit Regenbogenflagge auf der Eingangstür oder sind diese nur "versteckt" und durch Hinweise auffindbar. Hat der Autor irgendwo überhaupt einmal eine Regenbogenflagge gesehen, usw. ?

Daher ein schöner Reise- und Landbericht, das steht fest, aber es fehlt mir doch der Blick auf LGBT-Themen in Panama bisher. Sehr gelungen sind die hochgeladenen Bildaufnahmen, das wiederum finde ich sehr gut.


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#9
07.02.2015
15:48:06


(-4, 6 Votes)

Von ehemaligem User LangsamLangsam


Schön, aber ein bißchen sexistisch. Ausser einer Oma an der Nähmaschine, als feminimen Part, scheint es kein weibliches Wesen zu geben, in Panama. Und das für eine schwul/lesbischen Seite. Zumindest ein Fakt der verbesserungswürdig wäre.


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#10
07.02.2015
16:51:58


(+2, 8 Votes)

Von lucianodm
Aus New York (USA)
Mitglied seit 07.02.2015


Ich finde Felix total süß, aber ein bisschen einsam, oder? Es wäre viel romantischer mit jemandem am Strand spazieren gehen, und das Land zusammen entdecken.


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