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Teilnehmer der Anti-Bildungsplan-Demonstration (vom April 2014) (Bild: gk)

Die Organisatoren der "Demo für alle" wollen kommenden Monat wieder gegen die Erwähnung von Homosexuellen an Schulen auf die Straße gehen.

Am 21. März soll zum bereits sechsten Mal eine Demonstration gegen den Bildungsplan der baden-württembergischen Landesregierung stattfinden. Die Veranstaltung soll erneut vor dem zentral gelegenen Alten Schloss stattfinden. Das teilte die radikalkatholische "Aktion Kinder in Gefahr" auf ihrer Webseite mit. Die Protestaktion steht unter dem Motto: "Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!".

Der von der grün-roten Landesregierung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann erarbeitete Bildungsplan soll Schülern fächerübergreifend vermitteln, dass Homo- und Transsexuelle als gleichwertige Menschen anzusehen sind. Homo-Gegner befürchten, dass Schüler damit zu Homosexuellen erzogen werden könnten.

Zu dem homophoben Aktionsbündnis gegen den Bildungsplan gehören insbesondere christlich-fundamentalistische Gruppen. Auch das Hilfswerk "Kirche in Not" und das "Forum Deutscher Katholiken" unterstützen die Homo-Gegner. Hauptorganisator der Demos ist die AfD-nahe "Initiative Familienschutz" unter Hedwig von Beverfoerde – der Verein gehört zum Think-Tank- und Webseitenimperium der AfD-Europaabgeordneten Beatrix von Storch und ihres Ehemannes.

CDU-Mitglieder beteiligen sich an der homophoben Demo

Die homophobe Demo wird auch diesmal wieder von mehreren Gruppen innerhalb der CDU unterstützt. So gehört zu den Bündnispartnern erneut der baden-württembergische Landesverband der "Christdemokraten für das Leben" (CDL). Die Organisation kämpft vornehmlich gegen das Recht auf Abtreibung, die Mitglieder gelten aber auch als Gegner der Gleichstellung von Homosexuellen. Außerdem wird die Veranstaltung vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU-Kreisverbände Heilbronn, Mannheim und Rems-Murr unterstützt. Neu hinzugekommen ist der Evangelische Arbeitskreis von Karlsruhe-Land. Bei der letzten Demo hielt unter anderem der damalige Stuttgarter CDU-Vize Karl-Christian Hausmann eine Rede.

Bisherige Demos kamen in Stuttgart auf bis zu 1.000 Teilnehmer. Es fanden zuletzt auch regelmäßig Gegenveranstaltungen statt. Die letzte "Demo für alle" hatte es im letzten November erstmals in Hannover gegeben (queer.de berichtete). Dabei hatte es starke Gegenproteste gegeben.

Eine andere Gruppe, die "Besorgten Eltern", hatte vor einer Woche bereits mit einer Demo gegen eine angebliche "Frühsexualisierung" in Hamburg für Wirbel gesorgt (queer.de berichtete); neben einer friedvollen Gegenveranstaltung war es auch zu Gewalt am Rande gekommem. Die "Besorgten Eltern" haben für die nächsten Monate bereits weitere Proteste in diversen Städten angekündigt (queer.de berichtete). (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 02.02.2015, 15:29h
  • Denn 21. März 2015 sollten sich alle merken, die auf die Gegendemonstration organisieren und auch gehen wollen! Diesem Pöbel darf man nicht alleine das Feld überlassen!
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#2 KokolemleProfil
  • 02.02.2015, 18:09hHerschweiler
  • Der Knallkopf auf dem Bild kann nicht mal unterscheiden zwischen Homosexualität und Pädopilie. Aber Anderen vorschreiben, wie sie zu leben und wen sie zu lieben haben dass will er. So was sollte lieber nicht demonstrieren.
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#3 Robby69
#4 FennekAnonym
  • 02.02.2015, 20:33h
  • "CDU-Mitglieder beteiligen sich an der homophoben Demo"

    Wundert mich nicht.

    Wenn es darum geht, Lügen zu verbreiten und Hass zu schüren, ist die CDU immer dabei...
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#5 panzernashorn
  • 04.02.2015, 02:30h
  • Was für ein - sicherlich religiotisch infizierter - Volldepp!

    "Si tacuisses philosophus mansisses."

    Leute mit solch ultrakurzem Blickwinkel sind als Paradebeispiele personifizierter Dummheit der beste Beweis für die Notwendigkeit des Bildungsplanes.
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