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Zwei junge Frauen wurden am Dienstagabend in Berlin-Wedding von mehreren Männern attackiert.

Die beiden 23-Jährigen waren laut Polizeibericht gegen 19 Uhr auf dem Gehweg in der Sparrstraße Hand in Hand unterwegs, als sie plötzlich aus einer Gruppe von acht bis zehn jungen Männern zunächst mit Schneebällen beworfen wurden. Als sie sich dieses verbaten, wurden sie homophob beleidigt und einige der Angreifer schlugen ihnen mit Fäusten gegen den Kopf.

Bevor die Täter unerkannt in Richtung Sparrplatz flüchteten, warfen sie noch eine leere Flasche in Richtung der Frauen, die sie jedoch nicht traf. Die beiden jungen Lesben klagten über leichte Schmerzen am Kopf, lehnten aber eine ärztliche Behandlung ab. (cw/pm)



#1 RobinAnonym
  • 04.02.2015, 10:02h
  • Schlimm, aber es wundert mich nicht und wird wohl leider auch noch schlimmer werden, da die Politik ja Homophobie eher fördert statt bekämpft.
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#2 Johanna DAnonym
  • 04.02.2015, 11:06h
  • Und da lehnen Politiker immernoch eine verstärkte Aufklärung im Unterricht ab, obwohl soetwas ja immer wieder passiert ... was muss denn passieren, dass die SPD endlich mal zu dem steht, was sie versprochen haben, und dass die CDU/CSU mal merkt, dass ihre Ideologie Menschen gefährdet ...
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 PelayoProfil
  • 04.02.2015, 11:33hBerlin
  • "Berlin-Wedding: ...einer Gruppe von acht bis zehn jungen Männern "

    Berlin wird für Schwule und Lesben immer gefährlicher!
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#5 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 04.02.2015, 12:41h
  • "Homofeindlicheit ist der Feind aller Bürger, trifft jeden, unabhängig seiner Herkunft, Ethnie, Religion oder Weltanschauung. Man muss nicht einmal schwul oder lesbisch sein, um als vermeintlicher Schwuler oder mutmaßliche Lesbe brutal zusammen geschlagen zu werden. Unsere Demokratie, die Freiheit und Unantastbarkeit der menschlichen Würde stehen auf dem Spiel. Wer einen Menschen aufgrund seiner sexuellen Identität angreift, beleidigt oder ausgrenzt, attackiert alle, verletzt die Demokratie und grenzt sich selbst aus. Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit den Garaus zu machen, ist Ehrensache und Bürgerpflicht. Handeln tut Not: Hand in Hand." - See more at:
    reiserobby.de/lesbische-schwule-und-trans-sichtbarkeit-als-s
    icherheitsluecke/#sthash.R7fgC6mc.dpuf
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#6 MarstophProfil
#7 HonestAbeProfil
  • 04.02.2015, 13:20hBonn
  • 48,3 % der Bewohner in Wedding haben einen Migrationshintergrund. Hat das was in diesem Zusammenhang zu bedeuten oder nicht? Was meint ihr?
    Bitte beachten: Das ist KEINE Suggestivfrage!
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#8 PelayoProfil
  • 04.02.2015, 13:33hBerlin
  • "Hand in Hand unterwegs"

    Schwule und Lesben können in Berlin Hand in Hand über das schwul-lesbische Straßenfest gehen, ebenso beim CSD. Im Wedding, in Neukölln und in Kreuzberg sollten sie dies besser nicht tun, sonst sind Dinge wie oben geschildert, die Folge.

    In Amsterdam, das uns im Positiven wie im Negativen mehrere Jahre voraus ist, träumen die Schwulen inzwischen von der -vermeintlichen- Freiheit in Berlin.

    So schrieb der Tagesspiegel:

    "Vor einiger Zeit drohte der niederländische Fotograf Erwin Olaf, "er ziehe nach Berlin, wenn es in Amsterdam so weitergeht. Ein Abschied von Olaf wäre ein großer Verlust für Amsterdam, denn er ist nicht nur ein großer Künstler, Olaf ist auch ein mutiger Mensch. (...)

    Was ist wohl los in Olafs Amsterdam? Machen die Rechts-Populisten der Partei für die Freiheit (PVV) des blondierten Polit-Kometen Geert Wilders die auf nationaler Ebene seit Oktober 2010 mitregieren es einem gern provozierenden Künstler wie Olaf zu schwer? Sind die tiefgreifenden Sparmaßnahmen der Mitte-Rechts-Regierung im Kulturbereich der Grund für Olafs Wut? Nein. Olaf fühlt sich in Amsterdam nicht länger wohl, wegen der dort herrschenden Homophobie. Ich weiß, diese Aussage hört sich für die meisten Ausländer merkwürdig an. Amsterdam gilt ja seit ewig als Stadt der Coffeeshops, des Rotlichtmilieus, der Gay Parades und alles anderem Toleranten .

    Das war einmal, da haben die Realitäten des modernen Europas, wovon Boyes spricht, einiges geändert. In Amsterdam trauen sich Homosexuelle wie Olaf heutzutage nicht, länger Hand in Hand zu laufen. Zu groß ist die Gefahr, von Jugendlichen marokkanischer Herkunft beschimpft, angespuckt oder sogar verprügelt zu werden." -

    Die Realität ist jedoch, dass auch Berlin kein Ort der Freiheit für Schwule mehr ist. Die können inzwischen in westdeutschen Kleinstädten unbesorgter leben als in der deutschen Hauptstadt.
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#9 David77Anonym